Die Veranstaltung ist Teil des Projekts „Welche Stimme haben wir?“ von AMCHA Deutschland e.V., das sich mit Perspektiven von Nachkommen von NS-Verfolgten auf Erinnerung, Geschichte und Zugehörigkeit auseinandersetzt. Ein besonderer Fokus liegt auf Erfahrungen jüdischer Nachkommen aus dem post-sowjetischen Raum, deren Stimmen in deutschen Erinnerungsdiskursen bislang wenig Gehör finden. Ziel des Projekts ist es, diese Perspektiven nachhaltig in historisch-politische Bildungsprozesse einzubinden.
In Kooperation mit dem Bundesverband Information und Beratung für NS-Verfolgte laden wir herzlich zu einer Podiumsdiskussion ein, in der aktuelle Forschungsansätze, familiäre Erinnerungen und politische Leerstellen gemeinsam diskutiert werden.
Podiumsdiskussion mit:
- Dr. Yuriy Nesterko (Zentrum Überleben / Universitätsklinikum Leipzig)
- Dr. Karen Körber (Institut für die Geschichte der deutschen Juden)
- Marina Frenk (freischaffende Schauspielerin, Musikerin und Autorin)
Eine Veranstaltung in Präsenz. Die Teilnahme ist kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten.
Information und Anmeldung hier
Veranstaltungsort: Kreuzberger Kinderstiftung, Ratiborstraße 14 a, 10999 Berlin