Filmvorführung im Abaton Kino
23.03.26
Montag
19.30 Uhr
Prof. Rebecca Margolis, Dr. Björn Siegel

 

Am ersten Veranstaltungsabend 2026 des Jüdischen Filmclubs Hamburg (IGdJ) können Sie in gleich vier jiddisch-sprachige horror shorts eintauchen, die Fragen nach jüdischer Identität und Glaube in besonderen wie auch surrealen und übernatürlichen Situationen nachgehen. Zu den vier horror shorts gehören Shehita (Dean Gold, Canada, 2018, 25 min.), Striya  (Paige Campbell, USA, 2024, 8 min.), Tzadeikis (Emily Cheeger, USA, 2020, 21 min.) und Seed of Doubt (Daniel Daniel, UK, 2024, 23 min.). Mehr zu den Yiddish Horror Shorts

Die Filme werden in jiddischer Sprache mit englischen Untertiteln gezeigt und von Prof. Rebecca Margolis (Monash University/Australien), Autorin von  The Yiddish Supernatural on Screen, in Englisch eingeführt. Sie thematisieren die jiddisch-sprachige Gemeinde in Quebec, Familienauseinander- setzungen in einer mittelalterlichen Stadt, die chassidische Gemeinschaft in Boro Park/Brooklyn und die Herausforderungen einer schwangeren, jungen Frau.
 
Die Filmvorführung ist Teil des internationalen Workshops „Introducing: Jewish Horror“, der am 23.-24. März 2026 am Institut für Jüdische Studien an der Universität Hamburg organisiert von PD Dr. Ilaria Briata (UHH) stattfindet. 

 

Tickets:

Abaton-Kino 
Allendeplatz 3 /Ecke Grindelhof
D-20146 Hamburg

Tel. 040 - 41 320 320

 

Über den Jüdischen Filmclub Hamburg
Das Institut für die Geschichte der deutschen Juden veranstaltet gemeinsam mit unterschiedlichen Hamburger Kinos, insbesondere mit dem Metropolis Kino, den »Jüdischen Filmclub Hamburg«, der sich an ein jüdisches wie nichtjüdisches Publikum wendet. Organisiert von Dr. Björn Siegel, werden in regelmäßiger Folge internationale Spielfilme vorgestellt, in denen die Vielfalt jüdischer Lebenswelten erkundet wird, jeweils verbunden mit einer kurzen wissenschaftlichen Einführung oder einer Diskussion mit Expert:innen nach dem Film. Dank dieses kineastischen Zuganges werden die unterschiedlichen Ausgestaltungen des Jüdischen deutlich und regen zum Weiterdenken und Vertiefen in die jeweiligen Themen und Kontexte ein. Das Eintauchen in filmische Inszenierungen eröffnet somit einen Blick in unterschiedliche Welten und lädt zugleich dazu ein, über die Macht von Repräsentationen und Visualisierungen nachzudenken.