05.06.2026

Zweierlei Amerika - Deutsch-jüdische Diaspora in den USA und Lateinamerika

Hier finden Sie eine neue Folge unserer aktuellen Podcaststaffel von Jüdische Geschichte Kompakt, die diesmal unter der Überschrift „Geschichte[n] der deutsch-jüdischen Diaspora“ steht. In dieser Staffel erkunden wir die globalen Wege deutschsprachiger Jüdinnen und Juden, die besonders nach 1933/38 aus ihren Herkunftsländern emigrieren oder fliehen mussten. Gemeinsam mit unseren Gästen diskutieren wir, wie diese heterogene Gruppe ihren Alltag an Orten wie Buenos Aires, Haifa, London, New York oder Shanghai gestaltete, lokale und transnationale Gemeinschaften aufbaute und mit ihrer deutsch-jüdischen Herkunft nach der Schoa umging. Eine Einführung von Miriam Rürup und Björn Siegel in die 18. Staffel, die gemeinsam von Lisa Sophie Gebhard und Lutz Fiedler am MMZ kuratiert wurde, finden Sie hier
 

Nachdem wir in der ersten Folge dieser Staffel unter der Überschrift „Remapping Survival“ mit Atina Grossmann über deutsch-jüdische Fluchterfahrungen zwischen Iran und Indien gesprochen haben, richten wir den Blick in unserem nächsten Gespräch in der zweiten Folge auf Amerika – oder genauer gesagt auf die beiden Amerikas „Zweierlei Amerika - Deutsch-jüdische Diaspora in den USA und Lateinamerika“. Wir wollen in vergleichender Perspektive über die deutsch-jüdische Diaspora in den Vereinigten Staaten von Amerika einerseits und in den Staaten Lateinamerikas andererseits diskutieren. Mit unserem Kollegen David Jünger vom MMZ, der gerade eine umfassende Habilitationsschrift über das Leben des deutsch-jüdischen Rabbiners Joachim Prinz vorgelegt hat, wollen wir über dessen Bedeutung während der Weimarer Republik und den ersten Jahren des Nationalsozialismus sprechen, bevor er schließlich in die Vereinigten Staaten floh und in den 60er Jahren ikonisch für die jüdische Unterstützung der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung geworden ist. Erweitern werden wir diese amerikanische Erfahrung durch einen Blick nach Süden. Im Gespräch mit Liliana R. Feierstein, die als Professorin an der Humboldt-Universität lehrt und forscht, werden wir an die unterschiedlichen Versuche deutschsprachiger Jüdinnen und Juden erinnern, zwischen Mexiko und Argentinien an die vergangene deutschsprachig-jüdische Kultur fernab der verlorenen Heimat anzuknüpfen. Sie können diese Folge ab sofort unter folgendem Link anhören

 

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