Dr. des. Viola Alianov-Rautenberg

Wiss. Mitarbeiterin

Email viola.rautenberg@igdj-hh.de

 

Zur Person

Viola Alianov-Rautenberg ist 2017-2018 wissenschaftliche Mitarbeiterin am IGdJ. Sie hat ihr Studium der Geschichtswissenschaft an den Universitäten Hamburg und Haifa absolviert. Von 2007-2011 war sie Research Assistant am Bucerius Institute for Research of Contemporary German History and Society an der Universität Haifa.

Ihre Magisterarbeit verfasste sie zum Chug Chaluzi, einer Gruppe von jüdischen Jugendlichen, die den Holocaust versteckt im Berliner Untergund überlebten. Ihre im November 2017 eingereichte Doktorarbeit schrieb sie zur Geschlechtergeschichte der deutsch-jüdischen Einwanderung nach Palästina/Eretz Israel in den 1930er Jahren. Die Arbeit wurde betreut von Prof. Stefanie Schüler-Springorum (Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU Berlin) und Prof. Deborah Bernstein (Universität Haifa).

Im Rahmen ihrer Doktorarbeit war Viola Alianov-Rautenberg Stipendiatin des Leo Baeck Fellowship Programme, der  Studienstiftung des deutschen Volkes, und des Fritz Halbers Fellowhip des Leo Baeck Institute New York.

 

Themenschwerpunkte

Deutsch-Jüdische Geschichte

Geschichte des Yishuv

Geschlechtergeschichte

Migrationsgeschichte

 

Publikationen

Zwischen Ideologie und Überleben: Offene Fragen zum „Chug Chaluzi“ im Berliner Untergrund 1943-1945, in: transversal. Zeitschrift des Centrums für jüdische Studien, 2/2010, S. 51-71.

Schlagsahne oder Shemen-Öl? Deutsch-jüdische Hausfrauen und ihre Küche in Palästina 1936-1940, in: Tel Aviver Jahrbuch für deutsche Geschichte 41 (2013), S. 82-96.

Alte und neue Rollen. Jeckische Hausfrauen zwischen Bürgerlichkeit, Zionismus und Existenzkampf, in: Anja Siegemund (Hg.): Deutsche und zentraleuropäische Juden in Palästina und Israel, Berlin 2016, S. 202-212.

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