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Veranstaltungen des IGDJ

08.05.2017 (Montag)

Ringvorlesung

18:15 - 19:45

Gottesdarstellungen in Jüdischer Kunst

DARSTELLUNGEN GÖTTLICHEN EINGREIFENS IN DER
MITTELALTERLICHEN JÜDISCHEN BUCHKUNST
Katrin Kogman-Appel

Montags / 18.15-19.45 / Hörsaal ESA H / Edmund-Siemers-Allee1 / 20146 Hamburg

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14.05.2017 (Sonntag)

Studienexkursion zu „Mendelssohn-Orten" in Berlin

09:45

Von der Meierei Bartholdy zu den IG Farben, von der Alten Post zu Martens Mühle: „Mendelssohn-Orte“ in Berlin und Hamburg.

In Berlin (14. 5. 2017)  führt die Tour vom Start-Ort am Jüdischen Friedhof Große Hamburger Straße (9:45 Uhr) u.a. zu Micha Ullmans neuem Denkmal für das Haus Moses Mendelssohns (Spandauer Straße), zu den Gründungsorten der AGFA, später I.G.Farben, in Treptow und Rummelsburg, zum Kreuzberger „Herkunftsort“ des Namens Bartholdy, der heutigen Cuvry-Brache, in die Bankenmeile am Gendarmenmarkt, über die Villen-Adressen im Grunewald und in Charlottenburg und endet mit einer Führung und einem Konzert auf den Friedhöfen vor dem Halleschen Tor..

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15.05.2017 (Montag)

Ringvorlesung

18:15 - 19:45

Gottesdarstellungen in Jüdischer Kunst

FIGURATIVE REPRESENTATIONS OF THE DIVINE IN EASTERN EUROPEAN SYNAGOGUES IN THE 17th - 19th CENTURIES

Bracha Yaniv

Montags / 18.15-19.45 / Hörsaal ESA H / Edmund-Siemers-Allee1 / 20146 Hamburg

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17.05.2017 (Mittwoch)

Vortragsreihe: Kein Denken ohne Erfahrung: Hannah Arendt nach dem Zivilisationsbruch

18:30

Elisabeth Gallas (Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur, Leipzig)

Leben und Werk der politischen Theoretikerin Hannah Arendt (1906–1975) eröffnen in doppelter Hinsicht aufschlussreiche Perspektiven auf die deutsch-jüdische Geschichte des 20. Jahrhunderts. Einerseits steht ihre Biographie paradigmatisch für die jüdische Brucherfahrung von Verfolgung, Vertreibung, Staatenlosigkeit, Exil und Heimatverlust durch den National- sozialismus.
Ihr Werk liefert zudem ein herausragendes Beispiel für die Resonanzen dieser Erfahrungsgeschichte im Denken und der historischen Begriffsbildung jüdischer Gelehrter nach 1945. Andererseits war es Arendt selbst, die ein Modell für die erfahrungsgeleitete Betrachtung von Geschichte und politischer Welt entworfen hat..

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21.05.2017 (Sonntag)

Die Konfrontation mit dem Massenmord an den Juden. »Holocaust«- Serie und Holocaust-Debatten [1979]

11:00

Veranstalter: Abaton und Hannes Heer
Der Skandal als vorlauter Bote: Vortrag/Film/Diskussion

Die großen deutschen Geschichtsdebatten als Selbstaufklärung und Schuldaneignung der Gesellschaft

 

Die im Januar 1979 in den Dritten Programmen der ARD ausgestrahlte US-Serie »Holocaust« erzählte die Geschichte zweier deutscher Familien in Berlin, die sich kannten: Im Schicksal der Familie des jüdischen Arztes Dr. Josef Weiss konnte man alle Stationen der Judenverfolgung bis zum Massenmord nachvollziehen..

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22.05.2017 (Montag)

Ringvorlesung

18:15 - 19:45

Gottesdarstellungen in Jüdischer Kunst

AVOIDING AND IMPLYING THE DIVINE IMAGE IN MEDIEVAL ICONOGRAPHY CREATED FOR JEWS
Marc Michael Epstein

Montags / 18.15-19.45 / Hörsaal ESA H / Edmund-Siemers-Allee1 / 20146 Hamburg

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29.05.2017 (Montag)

Ringvorlesung

18:15 - 19:45

Gottesdarstellungen in Jüdischer Kunst

MEHR ALS BILDER: GOTTESDARSTELLUNGEN IN DER SEPHARDISCHEN GRABKUNST
Michael Studemund-Halévy

Montags / 18.15-19.45 / Hörsaal ESA H / Edmund-Siemers-Allee1 / 20146 Hamburg

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30.05.2017 (Dienstag)

Vortragsreihe: Fritz Benscher: Ein Holocaust-Überlebender als Rundfunk- und Fernsehstar in der Bundesrepublik

19:30

Anderer Veranstaltungsort:
Galerie Morgenland/Geschichtswerkstatt Eimsbüttel, Sillemstraße 79  (Hamburg)

Beate Meyer (Institut für die Geschichte der deutschen Juden, Hamburg)

„Leider hatte der ‚Führer‘ keine großen Sympathien für mich und verzichtete auf meine Mitwirkung“, spöttelte Fritz Benscher über die Zeit des Nationalsozialismus. Der Hamburger Schauspieler trat in dieser Zeit beim Jüdischen Kulturbund auf, schulte dann zum Sargtischler um und arbeitete für die Jüdische Gemeinde. 1943 wurde er nach Theresienstadt deportiert..

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12.06.2017 (Montag)

Ringvorlesung

18:15 - 19:45

Gottesdarstellungen in Jüdischer Kunst


The Image of God in Jewish Art of Renaissance and Baroque Italy and the Netherlands
Shalom Sabar

Montags / 18.15-19.45 / Hörsaal ESA H / Edmund-Siemers-Allee1 / 20146 Hamburg

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18.06.2017 (Sonntag)

Der Kampf um die deutsche Schuld. Weizsäcker-Rede [1985], »Historikerstreit« [1986] und Jenninger-Sturz [1988]

11:00

Veranstalter: Abaton und Hannes Heer
Der Skandal als vorlauter Bote: Vortrag/Film/Diskussion

Die großen deutschen Geschichtsdebatten als Selbstaufklärung und Schuldaneignung der Gesellschaft

 

Am 8. Mai 1985 bezeichnete der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker das Kriegsende als »Tag der Befreiung« und den Mord an den Juden »als beispiellos in der Geschichte«. Die Historiker Ernst Nolte und Andreas Hillgruber widersprachen und lösten damit den »Historikerstreit« aus..

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03.09.2017 (Sonntag)

Die Wehrmachtsausstellung oder die Rückkehr der Täter [1995-1999]

11:00

Veranstalter: Abaton und Hannes Heer
Der Skandal als vorlauter Bote: Vortrag/Film/Diskussion

Die großen deutschen Geschichtsdebatten als Selbstaufklärung und Schuldaneignung der Gesellschaft

 

Die 1995 eröffnete Ausstellung »Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944« präsentierte einen zweiten deutschen Genozid, dem in Jugoslawien und in der Sowjetunion 32 Millionen Menschen zum Opfer gefallen waren..

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01.10.2017 (Sonntag)

Studienexkursion zu „Mendelssohn-Orten" in Hamburg

09:45

Von der Meierei Bartholdy zu den IG Farben, von der Alten Post zu Martens Mühle: „Mendelssohn-Orte“ in Berlin und Hamburg.

In Hamburg (1. 10. 2017) passiert die am Hauptbahnhof startende Bus-Tour u.a. das Quartier der vormaligen „Judenbörse“ (Nähe Neanderstraße), den Platz von Lessings Deutschem Nationaltheater am Gänsemarkt, die Adressen des Geburtshauses der Geschwister Fanny und Felix an der Großen Michaelisstraße und die beider Mendelssohn-Bankhäuser (daselbst wie auch an der Dammtorstraße), die Alte Post als Dominzil des Instituts für Auswärtige Politik, das Viertel der Mendelssohn-Erzieherinnen rund um die Palmaille, das Heine-Haus und den Ort des einstigen Mendelssohn-Sommerhauses „Martens Mühle“ an der Elbchaussee..

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15.10.2017 (Sonntag)

»Der Brandstifter«. Martin Walsers Rede in der Frankfurter Paulskirche [1998]

11:00

Veranstalter: Abaton und Hannes Heer
Der Skandal als vorlauter Bote: Vortrag/Film/Diskussion

Die großen deutschen Geschichtsdebatten als Selbstaufklärung und Schuldaneignung der Gesellschaft

Die Debatte um Martin Walser wurde durch eine Rede ausgelöst, in der der Schriftsteller 1998 das öffentliche Gedenken an den Holocaust als »Dauerpräsentation unserer Schande« angegriffen hatte. Im Streit mit Ignatz Bubis, dem Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, der Walser für sein Lob des »Wegsehens« und »Verdrängens« als »Brandstifter « bezeichnet hatte, präsentierte dieser sich als Sprecher der »schweigenden Mehrheit«..

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