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Veranstaltungen des IGDJ

29.10.2019 (Dienstag)

„(Lebens-)Geschichte zwischen vier Wänden“ Max und Frieda Salzberg

18:00

Präsentation einer neuen Online-Ausstellung und ihrer Entstehung, im Altonaer Museum, Galionsfigurensaal (Eintritt frei).
In den 1990er Jahren übernahm das Altonaer Museum das Wohnungsinventar des jüdischen Privatgelehrten und Schriftstellers Max Salzberg und seiner Ehefrau, der Lehrerin Frida Salzberg. Seit einer Sonderausstellung 1998 ist die Sammlung im Depot..

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12.11.2019 (Dienstag)

Vortragsreihe "Wie Weiter?" Jüdische Migrationserfahrungen nach 1945

18:30

Dr. Karen Körber, Hamburg. "Persische Juden in Hamburg. Handelsmigration im deutschen Wirtschaftswunder."
Wenige Jahre nach dem Holocaust und dem Ende des Zweiten Weltkriegs wanderten persische Juden aus Iran nach Deutschland ein. Ihr Ziel war der Hamburger Freihafen, der seit den 1950er Jahren zum internationalen Umschlagplatz für Teppiche aus Iran und den umgebenden Nachbarstaaten wurde..

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26.11.2019 (Dienstag)

Vortragsreihe "Wie Weiter?" Jüdische Migrationserfahrungen nach 1945

18:30

Dr. Markus Nesselrodt, Frankfurt an der Oder. "Jüdische Migrationswege zwischen Polen, der Sowjetunion und Deutschland (1939–1948)."
Die Mehrheit der polnisch-jüdischen Überlebenden verbrachte die Zeit des Zweiten Weltkriegs nicht unter deutscher Besatzung, sondern in den unbesetzten Territorien der  Sowjetunion. Viele waren vor den vorrückenden Deutschen in Richtung Osten geflohen, andere wurden gegen ihren Willen als sogenannte feindliche Elemente durch die sowjetische Geheimpolizei aus dem eroberten Polen in das Landesinnere Russlands deportiert..

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07.01.2020 (Dienstag)

Vortragsreihe "Wie Weiter?" Jüdische Migrationserfahrungen nach 1945

18:30

Dr. Tobias Freimüller, Frankfurt am Main. "Fremdheitserfahrungen im Nachkriegs-Deutschland. Jüdisches Leben in Frankfurt am Main."  Frankfurt am Main galt nach 1945 vielen als "jüdischte Stadt" der Bundesrepublik. Im Umfeld des Hauptstützpunktes der amerikanischen Besatzungsmacht entstand ein dichtes Netz jüdischer Organisationen und eine der größten jüdischen  Gemeinden Westdeutschlands..

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14.01.2020 (Dienstag)

Vortragsreihe "Wie Weiter?" Jüdische Migrationserfahrungen nach 1945

18:30

PD Dr. Katrin Steffen, Lüneburg. " Ausreisen, zurückkehren, bleiben?  Jüdische Migrationswege nach Polen und aus Polen, 1944–1968." Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen Hunderttausende polnische Jüdinnen und Juden, die mehrheitlich in der Sowjetunion überlebt hatten, nach Polen zurück. Der polnische Staat lenkte sie vor allem in die Gebiete, die die deutsche Bevölkerung im Zuge der Westverschiebung Polens hatte verlassen müssen: Niederschlesien und Hinterpommern. In einigen Ortschaften entstanden so Zentren jüdischer Ansiedlung mit religiösem und sozialem Leben..

 

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30.01.2020 (Donnerstag)

Vortragsreihe "Wie Weiter?" Jüdische Migrationserfahrungen nach 1945

18:30

Dr. Karen Körber, Hamburg, & Dr. Dani Kranz, Be’er Scheva, Israel, Moderation: Birgit Langhammer (NDR). "Russische Juden in Deutschland – Israelis in Berlin". Ein Gesprächsabend im Tschaikowskysaal über Migration, Exil und Diaspora.
Die Einwanderung von russischsprachigen Juden nach Deutschland nach 1989 ist in der jüngeren deutsch-jüdischen Geschichte wiederholt als Zäsur verstanden worden. Eine jüdische Migration, die vordringlich in der Hoffnung auf ein besseres Leben und ausgerechnet nach Deutschland erfolgte, schien mit der jüdischen Erfahrung des Zwanzigsten Jahrhunderts von Verfolgung, Flucht und Exil zu brechen..

 

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