Stolpersteine - Biographische Spurensuche

Biographien in einer stadtteilbezogenen Buchreihe

Seit Herbst 2006 haben in dem von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und dem Institut für die Geschichte der deutschen Juden geleiteten Projekt "Biographische Spurensuche" Forscherinnen und Forscher, vorwiegend aus Geschichtswerkstätten und Stadtteilarchiven, aber auch Einzelpersonen, mehr als 4.000 Biografien (Stand: Mai 2019) von Personen erarbeitet, für die in Hamburg Stolpersteine gesetzt worden sind oder gesetzt werden sollen.

Das Projekt wurde von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg (Dr. Rita Bake) und dem Institut für die Geschichte der deutschen Juden (Dr. Beate Meyer) initiiert, die die Arbeit der Beteiligten betreuten und gemeinsam die stadtteilbezogenen Bücher "Stolpersteine in Hamburg-(Stadtteil) - biographische Spurensuche" herausgeben (siehe Literatur). Inzwischen führen die Beteiligten es - nach der Verrentung der Initiatorinnen – selbstverwaltet weiter. Bisher sind 21 Bände erschienen (Stand: Mai 2019), zwei werden noch folgen.

Die Biographien aus den Büchern und andere, die unabhängig von den Büchern entstehen, werden zudem auf der Website der Stolperstein-Initiative veröffentlicht

www.stolpersteine-hamburg.de