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22.09.2021

Unsere neue Vortragsreihe beginnt!


Haskala. Protagonisten der jüdischen Aufklärung

Termine und Themen in der untenstehenden Anlage!

Vortragsreihe des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) im Rahmen des Festjahres “1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland”, konzipiert und organisiert von Dr. Uta Lohmann, IGdJ Hamburg.
Die Vortragsreihe stellt sechs Akteure der jüdischen Aufklärung (Haskala) vor, die zu ihrer Zeit einflussreich und wichtig waren, heute aber weitgehend unbekannt und bisher wenig erforscht sind. Im traditionellen Judentum geboren und erzogen, waren sie von dem Wunsch motiviert, das Judentum zu modernisieren. Alle standen in engem Kontakt zur Berliner Haskala oder hielten sich zumindest zeitweise im Kreis um Moses Mendelssohn in Berlin auf. Fast alle wirkten auch in anderen, späteren Zentren der Haskala: Breslau, Wien, Hamburg.
So vielfältig ihre Herkunfts- und Aufenthaltsorte waren, so unterschiedlich waren auch ihre Interessen. Sie betätigten sich als Lehrer in Privathäusern oder an neu gegründeten jüdischen Schulen, sie waren Drucker, Literaten und Herausgeber von Büchern und Zeitschriften, für die sie zahlreiche Artikel schrieben. Sie waren Mitglieder jüdischer und nicht-jüdischer Gesellschaften der Aufklärung, Bibelausleger und Übersetzer, Sprachforscher, Naturforscher, kritische Beobachter politischer Entwicklungen und vieles mehr.
Die Vorlesungsreihe möchte diese Vielfalt der Haskala und ihrer Protagonisten veranschaulichen und bekannter machen. Sie wendet sich nicht nur an Wissenschaftler:innen, sondern vor allem auch an die interessierte Öffentlichkeit.
Die Referent:innen berichten über ihre neuesten Forschungsergebnisse oder aus aktuellen Projekten mit selbst gewählten Themenschwerpunkten.

Die Vortragsabende der Reihe im Wintersemester sind als Präsenzveranstaltungen geplant. Um den größtmöglichen Infektionsschutz für alle Beteiligten gewährleisten zu können, gilt die 2G-Regel. Wir möchten Sie daher bitten, Ihren Genesenen- oder Impfnachweis mitzubringen.
Bitte informieren Sie sich aber jeweils vorab auf unserer Website www.igdj-hh.de oder telefonisch 42838-2617, ob die Veranstaltung tatsächlich mit Publikum stattfinden kann. Sofern wir bei den Vorträgen auf ein digitales Format ausweichen müssen, werden wir Ihnen einen Zoom-Link zur Verfügung stellen.

INSTITUT FÜR DIE GESCHICHTE DER DEUTSCHEN JUDEN (IGdJ)
BEIM SCHLUMP 83, 20144 HAMBURG
Tel.: 040 – 42 838 – 2617
Fax: 040 – 44 808 66
E-Mail: kontakt@igdj-hh.de
Internet: www.igdj-hh.de

Der Veranstaltungsort ist nur eingeschränkt barrierefrei.
(Rollstuhlzugang vorhanden, bitte vorher anrufen)
Sie erreichen das IGdJ mit folgenden Verkehrsmitteln:
U2, U3: U-Bahn Schlump
Metrobus 4 + 15: Haltestelle Bundesstr.
Metrobus 5: Haltestelle Bezirksamt Eimsbüttel

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