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29.03.2021

Nachrichten aus dem IGDJ

 

Digitale Veranstaltungen, die bereits zur Verfügung stehen:

 

Unser erster Podcast im Februar 2021: denk.mal – Hannoverscher Bahnhof. Diese Episode gibt Ihnen Einblicke in die Erinnerungs- und Gedenkarbeit am denk.mal – Hannoverscher Bahnhof in Hamburg. Im Gespräch zeichnen Oliver von Wrochem und Kristina Vagt von der KZ Gedenkstätte Neuengamme, die mit dem Projektteam den Gedenkort und das Dokumentationszentrum federführend gestalten, die Geschichte dieses Stadtraums während der NS-Zeit nach. Darüber hinaus diskutieren sie zusammen mit Björn Siegel, warum es auch heute noch wichtig ist, sich dieser Zeit zu erinnern und wie man dies zeitgemäß machen kann. 
https://juedischegeschichtekompakt.podigee.io/7-juedische-geschichte-komapkt-2-1-verfolgung-erinnerung-aufarbeitung-ein-gespraech-zwischen-oliver-von-wrochem-kristina-vagt-und-bjoern-siegel

Die zweite Episode unseres Podcasts: Alltagsleben im Ghetto Theresienstadt. Im Gespräch mit Anna Menny (IGdJ) und Miriam Rürup (MMZ) berichtete die Theresienstadt-Expertin Anna Hájková (University of Warwick) über verschiedene Facetten des Lagerlebens. 
https://juedischegeschichtekompakt.podigee.io/8-the_last_ghetto_theresienstadt_ein_gesprach_mit_anna-menny_miriam-ruerup_anna-hajkova  

Unsere Podcasts zum Thema „Verfolgung, Erinnerung, Aufarbeitung“, werden zusammen vom IGdJ (Hamburg) und Moses Mendelssohn-Zentrum für europäisch-jüdische Studien (Potsdam) erstellt.

Der Launch der digitalen Neuauflage der Theresienstädter Tagebücher der Hamburger Jüdin Martha Glass, fand im Rahmen der Schlüsseldokumente-Edition am 31. Januar 2021 statt https://juedische-geschichte-online.net/dossier/martha-glass


Kommende Veranstaltungen:

Jüdischer Filmclub online: „Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein“ basiert auf Motiven von André Hellers gleichnamiger Erzählung (abrufbar bis 31.3.2021). http://www.igdj-hh.de/event-details-kopie/juedischer-filmclub-online-wie-ich-lernte-bei-mir-selbst-kind-zu-sein.html

Ringvorlesung an der Universität Hamburg: „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland. Die Hamburger Perspektive“, Immer donnerstags von 22.04.2021 – 02.09.2021, 18 – 20 Uhr (digital) zusammen mit der Akademie für Weltreligionen und dem Institut für jüdische Philosophie und Religion https://www.philosophie.uni-hamburg.de/jewish-philosophy/dokumente/2021/ringvorlesung-1700-jahre.pdf

Hamburg ist (k)eine Heimat: Tagebuch der Martha Glass.
Mittwoch, 28.04.2021 um 18.30 Uhr. Gespräch und Podcast im Rahmen der Tage des Exils https://www.koerber-stiftung.de/tage-des-exils/veranstaltungen/hamburg-ist-k-eine-heimat-tagebuch-der-martha-glass-3136

Stadtrundgang: "Verfolgung und Flucht im Nationalsozialismus - Bekannte Hamburgerinnen und Hamburger im Exil" Samstag, 17.4.2021 um 14.00h. Carmen Bisotti, wissenschaftliche Mitarbeiterin am IGDJ, bietet diese Führung an. Sie können sich unter folgendem Link anmelden: https://www.koerber-stiftung.de/tage-des-exils/veranstaltungen/verfolgung-und-flucht-im-nationalsozialismus-bekannte-hamburgerinnen-und-hamburger-im-exil-3129

Die Veranstaltungsreihe Jüdisches Bauen beginnt am 20. April im Rahmen des Denkmalpflegetages 2021 mit drei Vorträgen zu den Themen Synagogen und Denkmalpflege. Einzelheiten hierzu und weitere Termine, geben wir Ihnen zeitnah bekannt.

 

Aus dem Institut:

Bibliothek: Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Bibliothek des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden bis auf weiteres wieder geschlossen. Trotzdem gibt es viel zu tun, Bücher zur Digitalisierung und Entsäuerung bereitstellen und weiterhin Publikationen erwerben und katalogisieren. Auch wenn Sie uns augenblicklich nicht besuchen können, im Rahmen unserer Hamburg-Reihe haben wir bereits zahlreiche Bände digitalisiert. Sie finden diese unter dem folgenden Link http://www.igdj-hh.de/publikationen-digital.html mit Themen von „Jüdischer Jugendbewegung“, über „Jüdische Geschichte Schlesien“ bis hin zu „Juden, Deutsche, Alliierte – Begegnungen im besetzten Deutschland“, einfach aufrufen und lesen!

Eine Neuerwerbung möchte unsere Bibliothekarin Susanne Küther Ihnen hier vorstellen: Günther Dammann „Zauberkunst und Zauberkünstler: hundert magische Kartei-Karten“. Günther Dammann schrieb in den 1930er Jahren drei wissenschaftliche Werke über die Zauberkunst. Sie sind zugleich Zeugnis seines kurzen Lebens, das nach der Deportation aus Berlin 1942 in Riga endete.  Das seltene Buch, das 1937 in Wien erschien, ist antiquarisch erworben worden.
Literatur: Günzel, Jens-Uwe: Günther Dammann und die Geschichte der jüdischen Zauberkunst. In: Kalonymos, 22.2019, Heft 2, S. 9-11. Über Günther Dammann: https://www.stolpersteine-berlin.de/de/biografie/2568 Dammann, Günther: Die Juden in der Zauberkunst: jüdische Zauberkünstler – eine Biografien Sammlung. 2. Auflage, Berlin-Grunewald, 1933.

Sobald wir die Bibliothek wieder öffnen, werden wir es auf unserer Webseite bekanntgeben http://www.igdj-hh.de/erreichbarkeit-bestellungen.html

 

An dieser Stelle möchten wir MitarbeiterInnen und ihre Projekte vorstellen:

Jonas Stier ist seit 1.1.2021 Mitarbeiter am IGDJ und bereitet derzeit ein Promotionsprojekt zum deutsch-jüdischen Kalenderwesen im 17. und 18. Jahrhundert vor. Er hat Geschichte und Althebraistik an der Universität Hamburg studiert. In seiner Bachelorarbeit untersuchte er das Ostjudenbild deutscher Feldrabbiner während des 1. Weltkriegs. Seine Masterarbeit beschäftigte sich mit den jüdischen Friedhöfen Hamburgs während des Nationalsozialismus. Jonas Stier ist Guide auf dem jüdischen Friedhof Altona und bietet Stadtführungen zur jüdischen Geschichte Hamburgs an. http://www.igdj-hh.de/jonas-stier.html

Veröffentlichungen:

Maximilian Strnad „Privileg Mischehe“, erschienen im Rahmen unsere Hamburger-Reihe http://www.igdj-hh.de/buecher.html

„Der Israelitische Tempel in Hamburg“, Broschüre erschienen in der Reihe „Archiv aus Stein“ und gemeinsam herausgegeben von IGDJ und Stiftung Denkmalpflege Hamburg. http://www.igdj-hh.de/news-leser-152/der-israelitische-tempel-in-hamburg-praesentation-der-publikation-durch-die-autoren.html Erhältlich kostenlos beim Institut http://www.igdj-hh.de/kontakt-variante-1.html

Uta Lohmann: „auf daß getrennte Zonen geistige und körperliche Schätze umtauschen und gemeinsam genießen“ – David Friedländers soziale Interaktion mit Berliner Gelehrten, Künstlern und Staatsmännern. In: Cord-Friedrich Berghahn, Avi Lifschitz und Conrad Wiedemann (Hrsg.): Jüdische und christliche Intellektuelle in Berlin um 1800: Freundschaften, Partnerschaften, Feindschaften. Hannover 2021, S. 89-111.

 

Das IGDJ in den Medien:
Artikel in der Hamburger Morgenpost über die Ermordung von Joseph Carlebach, Hamburgs letztem Oberrabbiner
https://www.mopo.de/hamburg/ns-zeit-in-hamburg-der-furchtbare-mord-am--rabbi-vom-grindel--38162810

Artikel in der taz „Liberale fordern Synagoge“
https://taz.de/Reformjuden-monieren-Ungleichbehandlung/!5752838/

 

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