Welcome to the IGDJ

The Institute for the History of the German Jews (Institut für die Geschichte der deutschen Juden, IGdJ) was established in 1966 as the first research institution dedicated entirely to German-Jewish history. A foundation constituted under civil law, the institute is publicly administered by the City of Hamburg.

The IGdJ focuses primarily on academic research and fostering the work of young scholars. In addition to its research pursuits, the IGdJ puts forth an extensive array of institutional publications as well as external scientific studies. IGdJ researchers often teach at the nearby University of Hamburg. The institute also organizes a number of conferences, colloquia, and guest lectures in close cooperation with scholars at German and foreign research institutions.

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For those, who are interested in an internship at the IGDJ:
Internship

Information on courses and summer schools held by the IGDJ:
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Current Publication

14.12.2016 (Wednesday)

Vortragsreihe: Deutsch-Jüdische Geschichte als Beziehungsgeschichte

18:30

Hamburg als Zentrum jüdisch-christlicher Konversionen in der Frühen Neuzeit (1667-1760)
Vortrag: Jutta Braden

 

Jutta Braden richtet den Blick auf die Geschichte jüdisch-christlicher Konversionen im früh-neuzeitlichen Hamburg. Stadt und Gesellschaft waren in dieser Epoche vom orthodoxen Luthertum bestimmt, das die jüdische Religion für Gotteslästerung und die Bekehrung der Juden zum Christentum für erstrebenswert hielt ..

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22.12.2016 (Thursday)

Filmclub "Zero Motivation"

19:00

Israel 2014, Buch und Regie: Talya Lavie

Im Rahmen des vom Institut für die Geschichte der deutschen Juden gegründeten JÜDISCHEN FILMCLUBS. Der Film ist verbunden mit einer kurzen Einführung von PD Dr. Andreas Brämer (IGdJ, Hamburg) vor dem Film.


Eine Gruppe israelischer Soldatinnen fristet ein Dasein voller Langeweile in der Personalabteilung einer abgelegenen Militärbasis. Irgendwie muss man die Zeit totschlagen, während man darauf wartet, entweder an einen aufregenderen Ort versetzt zu werden oder ins Zivilleben zurückzukehren..

 

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11.01.2017 (Wednesday)

Vortragsreihe: Deutsch-Jüdische Geschichte als Beziehungsgeschichte

18:30

Ökonomisches Vertrauen und antisemitische Gewalt. Jüdische Viehhändler in Mittelfranken 1919-1939
Stefanie Fischer, Berlin

Die Nationalsozialisten stießen beim Versuch, Juden aus dem Viehhandel zu verdrängen, an die Grenzen ihrer rassistischen Wirtschaftspolitik. Trotz antisemitischer Propaganda hielten viele Bauern an ihren vertrauten Handelspartnern, den jüdischen Viehhändlern, fest. Tatsächlich zählt der Viehhandel zu den ältesten Tätigkeitsfeldern von Juden in Mitteleuropa ..

 

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Bibliothek am 05.12.16

28.11.2016

Die Bibliothek hat am 05.12.16 erst ab 11 Uhr geöffnet.

50-jähriges Jubiläum des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden

21.11.2016

in diesem Jahr begeht das Institut für die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg sein 50-jähriges Jubiläum.

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Call for Papers: Rich and Poor, Jews and Gentiles: Wealth, Poverty and Class in the Nineteenth and Twentieth Centuries

20.11.2016

We invite proposals for papers to be presented at the Fifth Junior Scholars Conference in Jewish History, to take place at Indiana University Bloomington in March 2017.

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Call for papers: German History in the Nineteenth and Twentieth Centuries

30.10.2016

The German Historical Institute Washington and the BMW Center for German and European Studies at Georgetown University are pleased to announce the 22nd Transatlantic Doctoral Seminar in German History.

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Stefanie Fischer

Ökonomisches Vertrauen und antisemitische Gewalt
Jüdische Viehhändler in Mittelfranken 1919-1939

 

 

Über ein sensibles Verhältnis: Eine Wirtschafts- und Gewaltgeschichte der deutschen Provinz.

Die Nationalsozialisten stießen beim Versuch, Juden aus dem Viehhandel zu verdrängen an die Grenzen ihrer rassistischen Wirtschaftspolitik. Trotz antisemitischer Propaganda hielten viele Bauern an ihren vertrauten Handelspartnern, den jüdischen Viehhändlern, fest. Tatsächlich zählt der Viehhandel zu den ältesten Tätigkeitsfeldern von Juden in Mitteleuropa. Als Viehein- und -verkäufer, aber auch als Kreditgeber und Güterhändler, agierten sie an einer sensiblen Stelle in der Agrargesellschaft.

Ausgezeichnet mit dem Ernst Fraenkel Prize in Contemporary History der Wiener Library 2012.

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