Welcome to the IGDJ

The Institute for the History of the German Jews (Institut für die Geschichte der deutschen Juden, IGdJ) was established in 1966 as the first research institution dedicated entirely to German-Jewish history. A foundation constituted under civil law, the institute is publicly administered by the City of Hamburg.

The IGdJ focuses primarily on academic research and fostering the work of young scholars. In addition to its research pursuits, the IGdJ puts forth an extensive array of institutional publications as well as external scientific studies. IGdJ researchers often teach at the nearby University of Hamburg. The institute also organizes a number of conferences, colloquia, and guest lectures in close cooperation with scholars at German and foreign research institutions.

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For those, who are interested in an internship at the IGDJ:
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19.02.2017 (Sunday)

»Die Endlösung der Judenfrage«. Der Eichmann-Prozess in Jerusalem [1961]

11:00

Veranstalter: Abaton und Hannes Heer
Der Skandal als vorlauter Bote: Vortrag/Film/Diskussion

Die großen deutschen Geschichtsdebatten als Selbstaufklärung und Schuldaneignung der Gesellschaft

 

Im Mai 1960 wurde der frühere SSObersturmbannführer Adolf Eichmann in Buenos Aires vom israelischen Geheimdienst gekidnappt. Der Hinweis auf den Aufenthaltsort und den neuen Namen des »Managers der Endlösung« stammte vom Frankfurter Generalstaatsanwalt Fritz Bauer..

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23.02.2017 (Thursday)

Filmclub "Dough"

19:00

Im Rahmen des vom Institut für die Geschichte der deutschen Juden gegründeten JÜDISCHEN FILMCLUBS.

Der Film ist verbunden mit einer kurzen wissenschaftlichen Einführung von Dr. Julia Schumacher (Hamburg) vor sowie einer Diskussion nach dem Film.

Was passiert, wenn eine jüdische Bäckerei knapp am Rande einer finanziellen Misere steht, und der muslimische Lehrling die grandiose Idee hat, die Teigrezeptur für allerlei Backwerk mit ein wenig Cannabis aufzupeppen? Richtig, das Geschäft boomt...

 

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08.03.2017 (Wednesday)

REISE IN DIE WELT DER SEPHARDEN: MÓNIKA MANAKER

19:30

Zum Konzert von MÓNICA MANAKER, Mittwoch, 08.03.2017 um 19:30 UHR im INSTITUTO CERVANTES, laden wir Sie recht herzlich ein! Das Instituto Cervantes Hamburg präsentiert zum Auftakt der Reihe Reise in die Welt der Sepharden die Sängerin und Komponistin Mónica Manaker aus Rosario (Argentinien) und ihr Programm mit sefardischen Liedern, Psalmen und eigenen Kompostionen. Die kommende Reihe findet in Zusammenarbeit mit Michael Studemund-Halévy (Institut für die Geschichte der deutschen Juden) statt.

Weitere Informationen finden Sie in der Anlage anbei:

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Obermayer German Jewish History Award für Prof. Ina Lorenz

25.01.2017

Preisverleihung in Berlin am 23.1.2017: mit dem »Obermayer German Jewish History Award« geehrt werden Ina Lorenz und Jörg Berkemann für ihr Forschungsprojekt »Die Hamburger Juden im NS-Staat 1933–1938/39«,

500 Years of Reformation Jews and Protestants - Judaism and Protestantism

23.01.2017

International Conference of the Leo Baeck Institute Jerusalem February 12-14, 2017

 

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Call for Papers: Rich and Poor, Jews and Gentiles: Wealth, Poverty and Class in the Nineteenth and Twentieth Centuries

20.11.2016

We invite proposals for papers to be presented at the Fifth Junior Scholars Conference in Jewish History, to take place at Indiana University Bloomington in March 2017.

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Stefanie Fischer

Ökonomisches Vertrauen und antisemitische Gewalt
Jüdische Viehhändler in Mittelfranken 1919-1939

 

 

Über ein sensibles Verhältnis: Eine Wirtschafts- und Gewaltgeschichte der deutschen Provinz.

Die Nationalsozialisten stießen beim Versuch, Juden aus dem Viehhandel zu verdrängen an die Grenzen ihrer rassistischen Wirtschaftspolitik. Trotz antisemitischer Propaganda hielten viele Bauern an ihren vertrauten Handelspartnern, den jüdischen Viehhändlern, fest. Tatsächlich zählt der Viehhandel zu den ältesten Tätigkeitsfeldern von Juden in Mitteleuropa. Als Viehein- und -verkäufer, aber auch als Kreditgeber und Güterhändler, agierten sie an einer sensiblen Stelle in der Agrargesellschaft.

Ausgezeichnet mit dem Ernst Fraenkel Prize in Contemporary History der Wiener Library 2012.

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