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Vortragsreihe: RASSE, ANTISEMITISMUS, SEXUALITÄT

Heute gibt es die Vorstellung, diese  Gesetze seien konsequent befolgt und durchgesetzt worden.  Dagegen zeigen historische Quellen, dass die NS-Ideologie  keineswegs deckungsgleich mit den Interessen  der Soldaten war. Während des Krieges in Polen und der  Sowjetunion übten viele von ihnen sexuelle Gewalt gegen  Jüdinnen aus. Dies wurde von der Militärführung weitgehend  toleriert. Wie lässt sich heute über diesen Teil der  Geschichte sprechen? Und welche Bedeutung hatte der  Straftatbestand „Rassenschande“ im Kriegsgebiet im  Vergleich zum Deutschen Reich? 

Dr. Regina Mühlhäuser ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur und Koordinatorin der "International Research Group ‚Sexual Violence in Armed Conflict'" (SVAC). Ihre Forschungsinteressen umfassen Sexualität und Gewalt im Krieg, Gender und Sexualität im Nationalsozialismus, Geschichte des Internationalen Strafrechts und Erinnerungspolitik in Europa und Asien.

Eine Kooperation des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden mit dem Hamburger Institut für Sozialforschung

VERANSTALTUNGSORT
INSTITUT FÜR DIE GESCHICHTE DER DEUTSCHEN JUDEN (IGDJ)
BEIM SCHLUMP 83 / ECKE MONETASTR.
20144 HAMBURG
Tel.: 040 - 42 838 - 2617
Fax: 040 - 44 808 66
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Internet: www.igdj-hh.de

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