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Vortragsreihe: Jüdische Hilfsorganisationen und Migration

Doch die Hilfsorganisationen hatten in ihrer Rolle als Mittlerinnen zwischen den Neuankömmlingen und
der Gesellschaft in den Zufluchtsstaaten oftmals eine ambivalente Position. Sie vermittelten zwischen den Flüchtlingen und den Behörden in den Aufnahmeländern und bewegten sich dabei auf dem schmalen Grat zwischen Unterstützung für die in Not Geratenen und Handlangerinnen der Behörden bei der Erfassung der Flüchtlinge und der Kontrolle über sie. In ihrem Vortrag untersucht Susanne Heim die Rolle der Hilfsorganisationen am Beispiel der Flüchtlingsbewegung aus dem nationalsozialistischen Deutschland – vom persönlichen Engagement einzelner in der täglichen Unterstützungsarbeit bis hin zum Lobbyismus großer Organisationen als Akteurinnen auf dem politischen Parkett. PD Dr. Susanne Heim, Historikerin, Politologin, ist Mitherausgeberin und Koordinatorin der Quellenedition „Judenverfolgung 1933-1945“; Gastforschungsaufenthalte in Yad Vashem, Jerusalem (1997/98) und am US Holocaust Memorial Museum in Washington D.C. (2003), Gastprofessur an der Universität Wien (2009/10); Forschungsschwerpunkte u.a.: Jüdische Emigration aus Deutschland und internationale Flüchtlingspolitik 1933-1945.

Die Veranstaltung ist bedingt barrierefrei.

VERANSTALTUNGSORT:

INSTITUT FÜR DIE GESCHICHTE DER DEUTSCHEN JUDEN (IGDJ) Vortragsraum 2. Stock 02/23
BEIM SCHLUMP 83 / ECKE MONETASTR.
20144 HAMBURG
Tel.: 040 - 42 838 - 2617
Fax: 040 - 44 808 66
E-Mail: geschaeftszimmer@igdj-hh.de
Internet: www.igdj-hh.de

Sie erreichen das Institut mit folgenden Verkehrsmitteln:
U2, U3: U-Bahn Schlump
Metrobus 4 +15: Haltestelle Bundesstr.
Metrobus 5: Haltestelle Bezirksamt Eimsbüttel

 

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