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Vortragsreihe: Jüdische Hilfsorganisationen und Migration

Es kann gezeigt werden, dass Unterstützung oft mit normativen Erwartungen an das Verhalten und an die Person der Hilfesuchenden einherging. In ihrem Vortrag gibt Christine Hartig Antworten auf die Frage, wie solche Erwartungen das Handeln und die Wünsche von Flüchtlingen beeinflussten. Wie nahmen sie die Arbeit der Organisationen wahr, welche Alternativen standen zur Verfügung und wie beeinflussten Hilfsorganisationen die innerfamiliären Beziehungen in der Emigration? In einer multiperspektivischen Herangehensweise sollen generations- und geschlechtsspezifische Erwartungen und Erfahrungen hervorgehoben werden. Dr. des. Christine Hartig ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Universität Ulm und assoziiertes Mitglied des Institutes für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ). Ihre Dissertation verfasste sie zu dem Thema: „Zwischen Durchkommen und Auflösung. Jüdische Familien angesichts nationalsozialistischer
Verfolgung: Berlin – Wien - Prag“. Zu ihren Forschungsinteressen zählen die jüdische Geschichte, Migrations-geschichte und die Geschichte der Medizin.

Die Veranstaltung ist bedingt barrierefrei.

VERANSTALTUNGSORT:

INSTITUT FÜR DIE GESCHICHTE DER DEUTSCHEN JUDEN (IGDJ) Vortragsraum 2. Stock 02/23
BEIM SCHLUMP 83 / ECKE MONETASTR.
20144 HAMBURG
Tel.: 040 - 42 838 - 2617
Fax: 040 - 44 808 66
E-Mail: geschaeftszimmer@igdj-hh.de
Internet: www.igdj-hh.de

Sie erreichen das Institut mit folgenden Verkehrsmitteln:
U2, U3: U-Bahn Schlump
Metrobus 4 +15: Haltestelle Bundesstr.
Metrobus 5: Haltestelle Bezirksamt Eimsbüttel

 

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