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Jüdischer Filmclub Ve stinu

Prag im April 1953: Der Polizeibeamte Jarda Hakl (Ivan Trojan) geht der
Klärung eines Einbruches in einem Juweliergeschäft nach. Zuerst scheint es
sich um eine gewöhnliche Kriminaltat zu handeln, doch allmählich beginnt
sich die Geheimpolizei des Falles anzunehmen. Ein Kriminalexperte aus der
DDR (Sebastian Koch) sucht mit der Geheimpolizei die Schuldigen unter den
Zionisten der jüdischen Gemeinde. Hakl spürt, dass alles anders ist. Welche
Rolle spielt etwa die Verstrickung des deutschen Beamten in die Verbrechen
des Nationalsozialismus? Soll sich Hakl gegen das Regime stellen und damit
seine Familie in Gefahr bringen oder regimetreu die eigenen Indizien ignorieren?
Ve stínu ist eine packende Kriminalgeschichte im Stil des klassischen Film
Noir. Dabei spielen auch die Schauprozesse in der CSSR am Anfang der
1950er Jahre eine Rolle, die nicht zuletzt antisemitisch motiviert waren. Den
wichtigsten Filmpreis Tschechischer Löwe erhielt das Werk von Regisseur
David Ondricek 2012 in gleich neun Kategorien.
Tschechische Originalfassung mit englischen Untertiteln
Veranstalter: Institut für die Geschichte der deutschen Juden
(www.igdj-hh.de) in Kooperation mit dem Jüdischen
Filmclub Wien und dem Metropolis-Kino Hamburg
Informationen: Ticketverkauf, Kasse und Café
öffnen eine halbe Stunde vor Beginn der ersten
Vorstellung.
Das Kino ist für Rollstuhlfahrende ohne fremde Hilfe zugänglich.
Eintritt: 7 € für Gäste
4 € für Mitglieder, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren
Kartenreservierung unter Tel. 040-34 23 53
Adresse: Kleine Theaterstraße 10 20354 Hamburg

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