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Jüdischer Filmclub "Little Rose (Różyczka)"

Polen 2010

Im Rahmen des vom Institut für die Geschichte der deutschen Juden gegründeten JÜDISCHEN FILMCLUBS

Der Film ist verbunden mit einer kurzen wissenschaftlichen Einführung von Dr. Stephanie Kowitz-Harms vor sowie einer Diskussion nach dem Film.

Regie: Jan Kidawa-Blonski

Das Jahr 1968 verbindet man in Deutschland mit studentischen Unruhen und der Niederschlagung des Prager Frühlings. Kaum jemand weiß jedoch, dass in Polen dieses Jahr mit etwas völlig Anderem assoziiert wird - dem sog. "Polnischen März". Damals wurden nach studentischen Protesten gegen die kommunistische Regierung gezielt jüdische Bürger des Verrats beschuldigt, als Sündenböcke gebrandmarkt und etwa 15.000 von ihnen aus dem Land getrieben. In den Strudel dieser Ereignisse gelangt Kamila, die Hauptfigur in diesem historischen Drama. Liiert mit dem Geheimdienstoffizier Roman, wird sie von diesem auf einen jüdischen Literaturprofessor angesetzt, der im Verdacht steht, mit westlichen Medien zu kollaborieren. Doch der Plan geht nicht auf: Kamila verliebt sich in den alleinerziehenden Witwer und kündigt
ihren Dienst auf. Roman ist rasend vor Eifersucht und gerät selbst in den Strudel der antizionistischen Kampagne.

Der Spielfilm aus dem Jahr 2010 hat mehrere nationale wie internationale Preise gewonnen, u.a. für die beste Regie und den besten Hauptdarsteller.

Originalfassung mit englischen Untertiteln


Veranstalter:
Institut für die Geschichte der deutschen Juden in Kooperation mit dem Jüdischen Filmclub Wien und dem Metropolis-Kino Hamburg

Informationen/Ticketverkauf:
Kasse und Café öffnen eine halbe Stunde vor Beginn der ersten Vorstellung.
Das Kino ist für Rollstuhlfahrende ohne fremde Hilfe zugänglich.
7 € für Gäste
4 € für Mitglieder, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren
Kartenreservierung unter Tel. 040-34 23 53

Ort: Metropolis-Kino, Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg

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