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Jüdischer Filmclub "Aftermath" (Kopie)

Polen 2012

Im Rahmen des vom Institut für die Geschichte der deutschen Juden gegründeten Jüdischen Filmclubs
 
Wie gut kennt man seine Nachbarn und seine Familie wirklich? Als der in den USA lebende Franciszek Kalina seinen jüngeren Bruder Józef nach dem Tod des Vaters in seinem polnischen Heimatdorf besucht, ist die dortige Gemeinde in Aufruhr. Denn Józef rettet jüdische Grabsteine vor dem Verfall und wird Opfer brutaler Übergriffe durch die Dorfbewohner.  

Allmählich kommen die Brüder dem furchtbaren Geheimnis um die Ermordung der jüdischen Bewohner des Ortes im Zweiten Weltkrieg auf die Spur. Der Film bezieht sich auf das Massaker von Jedwabne, das nach der Aufdeckung der Ereignisse im Jahr 2000 jetzt erneut die polnische Öffentlichkeit  beschäftigt. Auch wenn Kritiker den Vorwurf der Verdrehung historischer Ereignisse erheben, hat der Film seit dem Leinwandstart über 250.000 Zuschauer in die polnischen Kinos gelockt.

Regie: Wladyslaw Pasikowski

Polnische Originalfassung mit englischen Untertiteln

Der Film ist verbunden mit einer kurzen wissenschaftlichen Einführung von Dr. Stephanie Kowitz-Harms vor sowie einer Diskussion nach dem Film.

Veranstalter:
Institut für die Geschichte der deutschen Juden in Kooperation mit dem Jüdischen Filmclub Wien und dem Metropolis-Kino Hamburg

Informationen/Ticketverkauf:
Kasse und Café öffnen eine halbe Stunde vor Beginn der ersten Vorstellung.
Das Kino ist für Rollstuhlfahrende ohne fremde Hilfe zugänglich.
7 € für Gäste
4 € für Mitglieder, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren
Kartenreservierung unter Tel. 040-34 23 53

Ort: Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg

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