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HASKALA. PROTAGONISTEN DER JÜDISCHEN AUFKLÄRUNG

 

Aaron Halle-Wolfssohn (1756-1835) war unter den Maskilim eine angesehene Persönlichkeit. Im Kreis Moses Mendelssohns in Berlin arbeitete er an der Übersetzung der hebräischen Bibel mit und verfasste erstmals ein Hebräisch-Lehrbuch für jüdische Kinder. Als Lehrer und Direktor der Königlichen Wilhelmsschule in Breslau setzte er sich für ein vielfältiges Curriculum ein und reagierte mit dramatischen Stücken auf aktuelle Fragen. Als Hauslehrer Giacomo Meyerbeers reiste er quer durch Europa. Wolfssohns Wirken war vielseitig und zielte immer auf eine Vermittlung zwischen Bewahren und Erneuern.

Dr. Ulrike Kollodzeiski studierte Jüdische Studien und Religionswissenschaft an den Universitäten Potsdam und Leiden. Von 2014 bis 2019 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Goethe-Universität Frankfurt, an der sie im Fach Religionswissenschaft promovierte. Ihre Dissertation erschien 2020 unter dem Titel „Die Ordnung der Religionen. Die Vermittlung von Okzident und Orient im Reisebericht „Viaggi“ von Pietro Della Valle (1586-1652)“. Seit Oktober 2019 ist sie akademische Mitarbeiterin an der Universität Potsdam, Institut für Jüdischen Studien und Religionswissenschaft, Schwerpunkt Christentum.

Der Vortrag findet online statt, ein Link wird zeitnah zur Verfügung gestellt.

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