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Frank Bajohr und Jürgen Matthäus: Alfred Rosenberg. Die Tagebücher von 1933-1944.

Schon früh einer der radikalsten Antisemiten, unterstützte er bis zuletzt die deutsche Vernichtungspolitik. Rosenbergs Notizen verdeutlichen neben seiner unbedingten Ergebenheit gegenüber Hitler die erbitterte Konkurrenz innerhalb der Funktionselite um den „Führer“. Dieser wusste seine Entourage wirkungsvoll gegeneinander auszuspielen, nicht zuletzt Alfred Rosenberg und Joseph Goebbels, die einander in inniger Abneigung verbunden waren. Insgesamt eröffnet dieses Schlüsseldokument wichtige Einblicke in die vom NS-Regime erzeugte Gewaltdynamik.

Die Herausgeber Frank Bajohr (Zentrum für Holocaust-Studien am IfZ München) und Jürgen Matthäus (US Holocaust Memorial Museum) stellen die Aufzeichnungen Alfred Rosenbergs vor, die jetzt erstmals als Gesamtausgabe vorliegen.

Begrüßung: Miriam Rürup (Institut für die Geschichte der deutschen Juden)

Moderation: Christoph Strupp (Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg)

Donnerstag, 23. April 2015, 18.30 Uhr

Lesesaal (Erdgeschoss), Beim Schlump 83, 20144 Hamburg

 

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