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BUCHVORSTELLUNG: Bedrohung, Hoffnung, Skepsis. Vier Tagebücher des Jahres 1933

Auch wenn die historische Forschung zum Nationalsozialismus ganze Bibliotheken füllt, ist über etliche Facetten der NS-Gesellschaft weiterhin wenig bekannt. Das gilt beispielsweise für die Reaktionen der Zeitgenossen auf die NS-Machtübernahme. Begriffen die Menschen die Ereignisse des Jahres 1933 als tiefgreifende Einschnitte? Welche Veränderungen im Alltag nahmen sie wahr und wie gingen sie mit den Anforderungen um, die das sich etablierende NS-System an sie stellte? Die Tagebücher der Lehrerin Luise Solmitz, des jüdischen Rechtsanwalts Kurt F. Rosenberg, des Privatbankiers Cornelius Freiherr von Berenberg-Goßler und des Archivars Nikolaus Sieveking offenbaren ein Spektrum an Wahrnehmungen, Meinungen und Verhaltensweisen. Abhängig von den politischen Präferenzen der Hamburger Tagebuchschreiber, ihrer sozialen Herkunft und ihres vom NS-Regime definierten „rassischen“ Status, eröffnen sich Einblicke in die Frühzeit des Nationalsozialismus an der Macht. Zwei der drei Herausgeber stellen die Biographien vor. Die Schauspielerin Christine Jensen liest aus den Tagebüchern.

Buchvorstellung: Beate Meyer und Joachim Szodrzynski

EINTRITT: 3 Euro

Ort: Galerie Morgenland, Geschichtswerkstatt Eimsbüttel, Sillemstraße 79, 20257 Hamburg

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