Dr. Beate Meyer

Dr. Beate.Meyer@public.uni-hamburg.de

wiss. Mitarbeiterin

Tel.: (040) 42838 - 2985
Email: Beate.Meyer@igdj-hh.de
Sprechzeiten: nach Vereinbarung




 

 

 

Zur Person

Beate Meyer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am IGdJ. Ihre Forschungsinteressen beziehen sich auf deutsch-jüdische Geschichte, Zeitgeschichte (Nationalsozialismus), oral history, gender history und Erinnerungskultur. Sie absolvierte eine Lehre zur Bankkauffrau, studierte Politik-, Geschichts-, Literatur- und Erziehungswissenschaft an der Universität Hamburg und legte beide Staatsexamen für das Lehramt an Höheren Schulen ab.

Sie leitete von 1990-1995 das Projekt „Hamburger Lebensläufe – Werkstatt der Erinnerung“ (lebensgeschichtliche Interviews mit NS-Verfolgten) an der heutigen Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, arbeitete 1995-1998 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am IGdJ, wurde 1998 an der Universität Hamburg mit einer Arbeit über die Verfolgung „jüdischer Mischlinge“ in der NS-Zeit promoviert, war 1999/2000 eine der Kuratoren für das Ausstellungsprojekt „Juden in Berlin 1938-1945“ an der Stiftung Neue Synagoge – Centrum Judaicum in Berlin und ist seit 2001 (mit Unterbrechungen) wieder als wissenschaftliche Mitarbeiterin des IGdJ tätig, wo sie eine Studie über die Reichsvereinigung der Juden in Deutschland (1939-1945) verfasste und seit 2006 (zus. mit Rita Bake von der Landeszentrale für politische Bildung) das Projekt „Stolpersteine in Hamburg – biographische Spurensuche“ leitet.

Themenschwerpunkte

  • Deutsch-jüdische Geschichte des 20. Jahrhunderts
  • Deutsche Zeit- und Regionalgeschichte (Geschichte des Nationalsozialismus)
  • Biographieforschung und Oral history
  • Gender history
  • Erinnerungskultur

Forschungsprojekte

  • Die Reichsvereinigung der Juden in Deutschland 1939-1945 (abgeschlossen 2011)
  • Die Tagebücher Kurt F. Rosenbergs (zus. mit Björn Siegel) (abgeschlossen 2012)
  • Fritz Benscher – eine biographische Studie
  • Stolpersteine in Hamburg – biographische Spurensuche

Mitgliedschaften in Verbänden und Gremien

Vorstandsmitglied der Hamburger Stiftung Hilfe für NS-Verfolgte
Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten
Verband der Historikerinnen und Historiker Deutschlands
Verein für Hamburgische Geschichte
Verein Galerie Morgenland/Geschichtswerkstatt Eimsbüttel

Auszeichnungen / Fellowships

2013 Joseph Carlebach-Preis der Universität Hamburg „für herausragende wissenschaftliche Beiträge“ (Monographie „Tödliche Gratwanderung. …“)
www.uni-hamburg.de/forschung/nachwuchs/preise/carlebach-preis.html
2010 Lappenbergmedaille für das Projekt „Stolpersteine in Hamburg – biographische Spurensuche“ (gemeinsam mit Dr. Rita Bake/Landeszentrale für politische Bildung und den Projektbeteiligten)
2010 Center for Advanced Holocaust Studies am USHMM/Washington
http://www.ushmm.org/research/center/
2000/2001 International Institute for Holocaust Research in Yad Vashem/Jerusalem
http://www1.yadvashem.org/yv/en/about/institute/index.asp
1995 Lappenbergsmedaille des Vereins für Hamburgische Geschichte für den Aufbau der “Werkstatt der Erinnerung”
www.vfhg.de

 

Publikationen [Auswahl]

Monographien / Mitherausgeberschaften / Mitautorenschaften
  • Fritz Benscher - Ein Holocaust-Überlebender als Rundfunk und Fernsehstar in der Bundesrepublik,
    Göttingen 2017
  • Beate Meyer (Hg.), Deutsche Jüdinnen und Juden in Ghettos und Lagern. Lodz. Chelmno. Minsk. Riga. Auschwitz. Theresienstadt, Hamburg/Berlin 2017
  • (Zus. mit Frank Bajohr/Joachim Szodrzynski) Hg., Bedrohung, Hoffnung, Skepsis. Vier Tagebücher des Jahres 1933, Göttingen 2013
  • A Fatal Balancing Act. The Dilemma of the Reich Association of Jews in Germany, 1939-1945, Berghahn, New York/Oxford 2013; paperback 2016
  • Beate Meyer /Björn Siegel (Hg.), Kurt F. Rosenberg, „Einer, der nicht mehr dazugehört“, Tagebücher 1933-1937, Göttingen 2012
  • Tödliche Gratwanderung. Die Reichsvereinigung der Juden in Deutschland zwischen Hoffnung, Zwang, Selbstbehauptung und Verstrickung (1939-1945), Göttingen 2011
  • Susanne Heim/Beate Meyer/Francis R. Nicosia (Hg.), „Wer bleibt, opfert seine Jahre, vielleicht sein Leben“. Deutsche Juden 1938-1941, Göttingen 2010
  • Beate Meyer/Hermann Simon/Chana Schütz (Hg.), Jews in Nazi Berlin. From Kristallnacht to Liberation, Chicago 2009
  • Rita Bake /Beate Meyer (Hg.) der Reihe „Stolpersteine in Hamburg. Biographische Spurensuche“, Publikation der Landeszentrale für Politische Bildung, Hamburg, und des IGdJ; bisher: Hamburg-Hamm (2007), Hamburg-Altona u. Elbvororte (2008), Hamburg-Wandsbek u. Walddörfer (2008), Hamburg-Winterhude (2008), Hamburg-St. Pauli (2009), Hamburg-St. Georg u. Hammerbrook (2009), Isestraße (2010), Barmbek u. Uhlenhorst (2010), Billstedt, Billbrook u. Borgfelde (2011), Eppendorf u. Hoheluft-Ost (2011), Rothenburgsort (2012), in Hamburg (div. Stadtteile) (2011), Wilhelmsburg, Harburg, Veddel u. Süderelbe (2012), Eimsbüttel (2013), Eilbek (2014), Altona (erw. Aufl.) (2015), Hohenfelde (2016), Grindel I (2016)
  • Beate Meyer (Hg.), Verfolgung und Ermordung der Hamburger Juden. Geschichte Zeugnis. Erinnerung, Hamburg/ Göttingen 2006
  • Marion Kaplan/ Beate Meyer (Hg.), Jüdische Welten. Juden in Deutschland vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart, Göttingen 2005
  • Birthe Kundrus/ Beate Meyer (Hg.), Die Deportation der Juden aus Deutschland. Pläne – Praxis – Reaktionen (1938-1945), Beiträge zur Geschichte des Nationalsozialismus Bd. 20, Göttingen 2004
  • Beate Meyer, "Goldfasane" und "Nazissen" – Die NSDAP im ehemals "roten" Hamburg-Eimsbüttel, Hamburg 2002
  • Beate Meyer/ Hermann Simon (Hg.), Juden in Berlin 1938-1945, Berlin 2000
  • Beate Meyer, "Jüdische Mischlinge" - Rassenpolitik und Verfolgungserfahrung 1933-1945, Hamburg 1999.
    NEU: eBook im ePub-Format, zum Download bei allen wichtigen eBook-Portalen, ISBN 10: 3-86218-023-9, ISBN 13: 978-3-86218-023-3
  • Sybille Baumbach/ Uwe Kaminisky/ Alfons Kenkmann/ Beate Meyer, Rückblenden. Analyse lebensgeschichtlicher Interviews mit Hamburger NS-Verfolgten, Hamburg 1999.
  • Ulrike Jureit/ Beate Meyer (Hg.), Verletzungen, Hamburg 1995
  • Vom Zweifeln und Weitermachen. Fragmente der Hamburger KPD-Geschichte. Hg. zusammen mit Joachim Szodrzynski. Hamburg 1988
Aufsätze
  • Erinnern und Gedenken, in: Hamburger Schlüsseldokumente zur deutsch-jüdischen Geschichte, 22.09.2016. <http://juedische-geschichte-online.net/thema/erinnern-und-gedenken> [25.11.2016].

  • „Ihre Evakuierung wird hiermit befohlen“. Die Deportation der Juden aus Hamburg und Schleswig-Holstein 1941-1945, in: Rainer Hering (Hrsg.), Die „Reichskristallnacht“ in Schleswig-Holstein. Der Novemberpogrom im historischen Kontext,. Veröffentlichungen des Landesarchivs Schleswig-Holstein Bd. 109, Hamburg 2016, S. 257-276

  • „Ich schlüpfe unbeachtet wie eine graue Motte mit durch“. Die Wandlungen der Luise Solmitz zwischen 1933 und 1945 im Spiegel ihrer Tagebücher, in: Frank Bajohr/Sybille Steinbacher (Hrsg.), Dachauer Symposien zur Zeitgeschichte, „ … Zeugnis ablegen bis zum letzten“. Tagebücher und persönliche Zeugnisse aus der Zeit des Nationalsozialismus und des Holocaust, Göttingen 2015, S. 61-80
  • Nicht nur Objekte staatlichen Handelns: Juden im Deutschen Reich und Westeuropa, in: Frank Bajohr/Andrea Löw (Hg.), Der Holocaust. Ergebnis und neue Fragen der Forschung, Frankfurt a. Main 2015, S. 213-236
  • „Jemand muss doch für die Alten sorgen“. Die Reichsvereinigung der Juden in Deutschland und die „soziale Frage“ (1939-1945), in: Ulrich Stascheit/Gerd Stecklina (Hrsg.), Frankfurt 2013, S. 135-158
  • Alltagsgeschichtliche Aspekte der Verfolgung. Funkionäre, Mitarbeiter und Mitglieder der Reichsvereinigung der Juden in Deutschland zur Zeit der Deportationen (1941-1943), in: Andrea Löw/Doris L. Bergen/Anna Hájková (Hrsg.), Alltag im Holocaust. Jüdisches Leben im Großdeutschen Reich 1941-1945, München 2013, S 13-28
  • Die Tore schließen sich - Deutsche Juden zwischen 1938 und 1941, in: Zeitungszeugen 68/2010
  • Ausweisung polnischer Juden, in: Handbuch des Antisemitismus Bd. 4 (Hrsg. Wolfgang Benz), Berlin/New York 2011, S. 29-32
  • „Unerwünschte Handlungen“ und “Weiterungen“. Missverständnisse und Konflikte zwischen Mitarbeitern und Funktionären der Reichsvereinigung der Juden in Deutschland unter den Bedingungen der NS-Herrschaft, in: Monique Behr/Jesko Bender (Hrsg.), Emil Behr. Briefzeugenschaft vor/aus/nach Auschwitz, 1938-59, Göttingen 2012, S. 49-59
  • „Christliche Nichtarier“. Getaufte „Juden“ im Nationalsozialismus zwischen der Hoffnung auf Schutz und dem Stigma des Opportunismus, in: „Treten Sie ein! Treten Sie aus! Warum Menschen ihre Religion wechseln, Berlin 2012, hersg. Regina Laudage/Hannes Sulzenbacher, S. 218-228
  • „Einer, der nicht mehr dazugehört“. Die Tagebücher Kurt F. Rosenbergs 1933-1937, in: Festschrift für Joist Grolle, Zeitschrift für Hamburgisches Geschichte 98/2012, S. 127-150
  • Between Self-Assertion and Forced Collaboration: The Reich Association of Jews in Germany, 1939-1945, in: Francis R. Nicosia/David Scrase (Hg.), Jewish Life in Nazi Germany. Dilemmas and Responses, New York/Oxford 2010, S. 149-169
  • “Jüdische Mischlinge “ zwischen Mehrheitsgesellschaft und Verfolgung 1933-1945, in: Brigitte Gensch/Sonja Grabowsky (Hrsg.), Der halbe Stern. Verfolgungsgeschichte und Identitätsproblematik von Personen und Familien teiljüdischer Herkunft, Gießen 2010, S. 37-56
  • Der Traum von einer autonomen jüdischen Verwaltung – Die Reichsvereinigung der Juden in Deutschland, Auswanderer und Zurückbleibende in den Jahren 1938/39 bis 1941, in: Heim/Meyer/Nicosia (Hrsg.), „Wer bleibt, opfert seine Jahre, vielleicht sein Leben“. Deutsche Juden 1938-1941, Göttingen 2010, S. 21-38
  • Mischehen, in: Wolfgang Benz (Hg.), Handbuch des Antisemitismus. Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart, Bd. 3, Berlin/New York 2010, S. 206-209
  • Erfühlte und erdachte „Volksgemeinschaft“. Erfahrungen „jüdischer Mischlinge“ zwischen Integration und Ausgrenzung, in: Michael Wildt/Frank Bajohr (Hg.), Volksgemeinschaft. Neue Forschungen zur Gesellschaft des Nationalsozialismus, Frankfurt/M. 2009, S.144-164
  • „Vor ihnen lag eine schreckliche Zukunft“ – Die Betreuung deutsch-jüdischer Kinder zur Zeit der Deportationen, in: Miriam Gillis-Carlebach/Barbara Vogel (Hg.): Und die Straßen der Stadt Jerusalem werden voll sein mit Knaben und Mädchen, die in ihren Straßen spielen. Die siebte Joseph Carlebach-Konferenz. Das jüdische Kind zwischen hoffnungsloser Vergangenheit und hoffnungsvoller Zukunft, Hamburg 2008, S. 107-125
  • Lebensrettende Hilfe für Jüdinnen und Juden in Deutschland – ein Projektbericht, in: Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung in Norddeutschland, Bd. 10: Hilfe oder Handel? Rettungsbemühungen für NS-Verfolgte, 2007, S. 207-211
  • Ausgrenzung und Vernichtung der deutschen Juden (1933-1945), in: Arno Herzig /Cay Rademacher (Hg.), Die Geschichte der Juden in Deutschland, Hamburg 2007, S. 196-217
  • Die erzwungene Mitwirkung der „Reichsvereinigung der Juden in Deutschland“ an den Deportationen, in: Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung in Norddeutschland, Bd. 10, S. 218-223
  • Im Wissen um den Holocaust – zur deutsch-jüdischen Geschichtsforschung, in: Archiv für Sozialgeschichte 47/2007, S. 599-615
  • Grenzüberschreitungen. Eine Liebe zu Zeiten des Rassenwahns, in: ZfG 11/2007, S. 916-936
  • The Inevitable Dilemma: The Reich Association (Reichsvereinigung) of Jews in Germany, the Deportations, and the Jews who went Underground, in: Moshe Zimmermann (Hg.), On Germans and Jews under the Nazi Regime. Essays by Three Generations of Historians. Festschrift für Otto Dov Kulka, Jerusalem 2006, S. 297-312
  • "Altersghetto", "Vorzugslager" und Tätigkeitsfeld. Die Repräsentanten der Reichsvereinigung der Juden in Deutschland und Theresienstadt, Theresienstädter Studien und Dokumente (TSD) 2005, Prag 2006, S. 124-149 (auf tschechisch in TSD 2005, Prag 2006, S. 112-135)
  • „Woher wir kommen, wohin wir gehen“. Die „Werkstatt der Erinnerung“ 1990-1995, in: Zeitgeschichte in Hamburg 2005, Hamburg 2006, S. 11-21
  • Un exercise d’ équilibre périlleux: la Reichsvereinigung, de la responsabilité à l’implication (1933-1945), in: Revue d’histoire de la Shoah, 185 (2006), Les Conseils Juifs Dans L’Europe Allemande, S. 23-44
  •  „Judenhaus“; „Mischehen / Mischlinge“; Deportation; Notgemeinschaft der von den Nürnberger Gesetzen Betroffenen; Wiedergutmachung in Hamburg;  Martin Heinrich Corten; Max Heinemann; Max Plaut; Berthold Simonsohn, in: Das Jüdische Hamburg. Ein historisches Nachschlagewerk, hg. vom Institut für die Geschichte der deutschen Juden, Hamburg 2006
  • Der „Eichmann von Dresden“. ‚Justizielle Bewältigung’ von NS-Verbrechen in der DDR am Beispiel des Verfahrens gegen Henry Schmidt, in: Jürgen Matthäus/ Klaus-Michael Mallmann (Hg.), Deutsche, Juden, Völkermord. Der Holocaust als Geschichte und Gegenwart. Festschrift für Konrad Kwiet, Darmstadt 2006, S. 275-292
  • Gestörte Beziehungen. Die Kommunikation zwischen Repräsentanten und (Zwangs)Mitgliedern der Reichsvereinigung der Juden in Deutschland nach der Befreiung, in: Andreas Brämer/ Stefanie Schüler-Springorum/ Michael Studemund-Halevy, Aus den Quellen. Beiträge zur deutsch-jüdischen Geschichte. Festschrift für Ina Lorenz zum 65. Geburtstag, Hamburg 2005, S. 366-377
  • Kein Ort nirgendwo? Hilfe und Rettung für untergetauchte Hamburger Juden, in: Ina Lorenz (Hg.): Zerstörte Geschichte. Vierhundert Jahre jüdisches Leben in Hamburg, Hamburg 2005, S. 208-225 (zuerst veröffentlicht in: Die Deportation der Hamburger Juden 1941-45, Hamburg 2002)
  • Geschichte im Film: Judenverfolgung, Mischehen und der Protest in der Rosenstraße 1943, in: ZfG 1/2004, S. 23-36
  • Handlungsspielräume regionaler jüdischer Repräsentanten (1941-1945). Die Reichsvereinigung der Juden in Deutschland und die Deportationen, S. 63-86, in: Kundrus/ Meyer, Deportation
  • Monika Richarz – Zum Lebensweg einer Pionierin der deutsch-jüdischen Geschichtsschreibung, in: Kaplan/ Meyer, Jüdische Welten, S. 9-28
  • Das „Sonderkommando J“ – Zwangsarbeit der „jüdisch Versippten“ und der „Mischlinge ersten Grades“ in Hamburg, in: Beiträge zur nationalsozialistischen Verfolgung in Norddeutschland Bd. 8/2004, S. 102-110
  • Grenzgänger – „Mischlinge ersten Grades“ zwischen Normalität und Verfolgung (1933-1945), in: Sibylle Quack (Hg.), Dimensionen der Verfolgung. Opfer und Opfergruppen im Nationalsozialismus (Schriftenreihe der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas Bd. II), Stuttgart 2003, S. 15-48
  • Prof. Dr. Hans Weinert, (Rasse)Anthropologe an der Universität Kiel von 1935-1955, in: Michael Ruck/ Karl Heinrich Pohl (Hg.), Regionen im Nationalsozialismus, (IZRG-Schriftenreihe Bd. 10), Bielefeld 2003, S. 193-203
  • "A conto Zukunft" Hilfe und Rettung für untergetauchte Hamburger Juden, in: Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte 88/2002
  • Judenverfolgung als Berufsalltag. Die (fast) unbegrenzte Macht kleiner Amtsinhaber, in: Gegen Vergessen 34/35/2002, S. 25-32
  • Die Inhaftierung der „jüdisch versippten“ in der Berliner Rosenstraße im Spiegel staatsanwaltlicher Zeugenvernehmungen in der DDR, in: Jahrbuch für Antisemitismusforschung 11/2002, S. 178-197
  • Das unausweichliche Dilemma: Die Reichsvereinigung der Juden in Deutschland, die Deportationen und die untergetauchten Juden, in: Beate Kosmala/ Claudia Schoppmann (Hg.), Überleben im Untergrund. Hilfe für Juden in Deutschland 1941-45, Berlin 2002. (Englische Fassung: The Inevitable Dilemma: The Reich Association of Jews in Germany, the Deportations, and the Jews Who went Unterground, in: Moshe Zimmermann (Hg.), Three Generations, Wisconsin University Press erscheint 2006)
  • Gratwanderung zwischen Verantwortung und Verstrickung – Die Reichsvereinigung der Juden in Deutschland und die Jüdische Gemeinde zu Berlin 1938-1945, in Meyer/ Simon (Hg.), Juden in Berlin 1938-1945, Berlin 2000, S. 291-337
  • Die Verfolgung der Mischehen während des Nationalsozialismus, in: Miriam Gillis-Carlebach/ Barbara Vogel (Hg.), "... und so zogen sie aus: ein jeder bei seiner Familie und seinem Vaterhaus. Die Vierte Carlebach-Konferenz. Familie im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne, Hamburg 2000, S.135-153
  • Grenzgänger zwischen "Normalität" und Verfolgung - lebensgeschichtliche Auswirkungen der nationalsozialistischen Verfolgung auf 'jüdische Mischlinge', in: Sybille Baumbach/ Uwe Kaminisky/ Alfons Kenkmann/ Beate Meyer, Rückblenden. Analyse lebensgeschichtlicher Interviews mit Hamburger NS-Verfolgten, Hamburg 1999, S. 130-205
  • The mixed marriage - a guarantee of survival or a reflection of German society during the Nazi regime? in: David Bankier (Hg.), Probing the Depths of German Antisemitism. German Society and the Persecution of the Jews, 1933-1941, New York-Oxford/ Jerusalem 1999
  • Die Situation der "Mischlinge zweiten Grades" in nationalsozialistischen Deutschland, in: Lieselotte Friedlaender, Jüdisches Museums in Berlin, Berlin 1998, S. 95-101.
  • Mit der Erinnerung leben - Wie Hamburger NS-Verfolgte ihre Vergangenheit bewältigten, in: Peter Reichel (Hg.), Das Gedächtnis der Stadt. Hamburg im Umgang mit seiner nationalsozialistischen Vergangenheit, Hamburg 1997, S. 151-166
  • Anpassung, Selbstbehauptung und Verdrängung. Zum Berufsalltag zweier Mitläuferinnen im Nationalsozialismus, in: Kirsten Heinsohn/ Barbara Vogel/ Ulrike Weckel (Hg.), Zwischen Karriere und Verfolgung. Handlungsräume von Frauen im nationalsozialistischen Deutschland, Frankfurt 1997, S. 166.-188
  • "Besser ist doch, man taucht unter". Zur Verfolgung der "Halbjuden" in Hamburg, in: Frank Bajohr / Joachim Szodrzynski, Hamburg in der NS-Zeit. Ergebnisse neuerer Forschungen, Hamburg 1995, S. 125-150; hebräische Übersetzung in: Henry Wassermann (Hg.), ‚Die deutsch-jüdische Geschichte, die wir geerbt haben’. Junge deutsche Historiker schreiben jüdische Geschichte, Jerusalem 2004, S. 146-172
  • "Man nahm so vieles hin ohne Regung" - Überlegungen zu lebensgeschichtlichen Auswirkungen traumatischer Kindheitserfahrungen in der Endkriegsphase. in: Ulrike Jureit/ Beate Meyer (Hg.), Verletzungen, Hamburg 1995, S. 26-45
  • Meyer, Beate, Projekt "Hamburger Lebensläufe - Werkstatt der Erinnerung". Eine Zwischenbilanz, in: BIOS 1/1994, S. 120-134
  • Zwischen allen Stühlen: "Mischehen" und "Mischlinge", in: Sybille Baumbach u.a. "Wo Wurzeln waren ..." Juden in Hamburg-Eimsbüttel, Hamburg 1993, S. 147-225
  • Ausgrenzung, Vertreibung und Ermordung der Eimsbütteler Juden, in: Arno Herzig (Hg.), Die Juden in Hamburg 1590 bis 1990, Hamburg 1991, S. 601-611