Dr. Anna Menny

Dr. Anna Menny

wiss. Mitarbeiterin

Tel.: (040) 42838 - 4060
Email: Anna.Menny@igdj-hh.de
Sprechzeiten: nach Vereinbarung

Zur Person

Anna Menny ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am IGdJ. Sie hat an der Universität Hamburg Geschichte, Politik und Medienkultur studiert und war als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur der Ludwig-Maximilians-Universität München im Rahmen des Exzellenzprojektes Christen, Mauren und Juden – Erinnerungskultur und Identitätspolitik in der iberischen Moderne tätig. Dort hat sie ihre Dissertation zu spanisch-jüdischer Zeitgeschichte verfasst. Sie ist Mitherausgeberin des Sammelbandes Die Drei Kulturen und spanische Identitäten. Geschichts- und literaturwissenschaftliche Beiträge zu einem Paradigma der iberischen Moderne.

Anna Menny ist zudem Sprecherin des Netzwerks Jüdische Geschichte digital innerhalb der AG Digitale Geschichtswissenschaft des Historikerverbandes http://www.historikerverband.de/arbeitsgruppen/ag-digitale-gw/netzwerk-juedische-geschichte-digital.html

Themenschwerpunkte

  • Spanisch-jüdische Geschichte
  • Erinnerungskulturen, Geschichtspolitik
  • Jüdisches Erbe in Europa
  • Migration
  • Spanische Zeitgeschichte

Forschungsprojekt

Online-Quellenedition zur deutsch-jüdischen Geschichte

Publikationen

  • (Mitherausgabe des Themen-Schwerpunkts) Medaon 9 (2015), 17: Zwischen Versprechungen und Herausforderungen. Perspektiven auf das Verhältnis von Digitalisierung und jüdischer Geschichte, darin: Jüdische Geschichte im Zeichen der Digitalisierung. Versuch einer Bestandsaufnahme der fachwissenschaftlichen Angebote im Internet, http://www.medaon.de/de/artikel/juedische-geschichte-im-zeichen-der-digitalisierung-versuch-einer-bestandsaufnahme-der-fachwissenschaftlichen-angebote-im-internet
  • (zus. mit Joachim Schlör Herausgabe des Themen-Schwerpunkts) Jewish Culture and History, 16 (2015): Contemporary Sephardic Studies, darin: Sepharad – object of investigation? The academic discourse about Sepharad and Sephardim in Spain, S. 6-23.
  • Lokalität und Virtualität. Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung am Beispiel des jüdischen Erbes in Hamburg, in: Eckhard Bolenz / Lina Franken / Dagmar Händel (Hrsg.), Wenn das Erbe in die Wolke kommt. Digitalisierung und kulturelles Erbe, Essen 2015, S. 87-100
  • Das Schülerprojekt Geschichtomat – Überlegungen zu Möglichkeiten und Grenzen der Vermittlung jüdischer Geschichte im Internet, in: Demokratische Geschichte. Jahrbuch für Schleswig-Holstein 25/2014, S. 329-342. (zusammen mit Stephanie Kowitz-Harms)
  • Antisemitismus in Spanien: Ein religiös begründeter Antijudaismus?, in: Jahrbuch für Antisemitismusforschung, hrsg. v.: Zentrum für Antisemitismusforschung 23/2014, S. 121-137.
  • Antisemitism in Spain: A Religion-based Anti-Judaism, 2013 www.jmberlin.de/antisemitism-today
  • Ort und Erinnerung. Ein historischer Streifzug durch das Jüdische Hamburg von 1930, Hamburg 2013 (hrsg. zusammen mit Michael Studemund-Halévy)
  • Spanien und Sepharad. Über den offiziellen Umgang mit dem Judentum im Franquismus und in der Demokratie, Göttingen 2013 (Vandenhoeck&Ruprecht)
  • Zwischen Nationalkatholizismus und Philosefardismus. Der Umgang mit dem jüdischen Erbe im franquistischen Spanien, in: Münchner Beiträge zur Jüdischen Geschichte und Kultur, 2/2011: S. 65-79
  • Die Drei Kulturen und spanische Identitäten. Geschichts- und literaturwissenschaftliche Beiträge zu einem Paradigma der iberischen Moderne, Freiburg 2011 (hrsg. zusammen mit Britta Voß)
  • Sefarad im Licht des casticismo. Nationale Vergangenheitskonstruktionen in spanischen Schulbüchern der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, in: Dies.; Voß, Britta (Hrsg.): Die Drei Kulturen und spanische Identitäten. Geschichts- und literaturwissenschaftliche Beiträge zu einem Paradigma der iberischen Moderne, Freiburg 2011: S. 101-126
  • Entre reconocimiento y rechazo: los judíos en la obra de Américo Castro, in: Iberoamericana, 38/2010: S. 143-150
  • Die spanisch-jüdischen Beziehungen und das Erbe von Sefarad in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts (Projektvorstellung), in: Medaon, 6/2010