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IGDJ Veranstaltungsarchiv

27.06.2017 (Tuesday)

Vortragsreihe: Die „Jeckes“ neu verhandelt – gibt es den einen „Typus“ oder viele Einzelbiographien?

18:30

Anja Siegemund (Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum)

„Sie waren bürgerlich, keine Zionisten und gehörten zur ökonomisch besser gestellten Mittelschicht, lernten kaum Hebräisch, kommunizierten vor allem in ihrem abgeschlossenen Milieu auf Deutsch, hatten größte Schwierigkeiten damit, sich kulturell und ‚mental‘ einzugliedern und lebten stattdessen weiter ihren bürgerlichen Habitus; sie leisteten einen großen Beitrag zur Modernisierung des Landes, kannten Disziplin und Ordnung, aber keine Flexibilität, betrachteten die hebräische Kultur mit Geringschätzung, sehnten sich nach Berlin und Wien oder nach dem deutschen Wald …“

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26.06.2017 (Monday)

Ringvorlesung

18:15–19:45

Gottesdarstellungen in Jüdischer Kunst


DER/DIE NAMEN GOTTES ALS ZEICHEN SEINER PRÄSENZ IN HEBRÄISCHEN MANUSKRIPTEN
Irina Wandrey

Montags / 18.15-19.45 / Hörsaal ESA H / Edmund-Siemers-Allee1 / 20146 Hamburg

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22.06.2017 (Thursday)

Wenn das Exil zur Falle wird...

19:00–20:30

Im Rahmen der "Tage des Exils"

Kurzvorträge

Die Historikerin Beate Meyer und Mitwirkende im Projekt »Stolpersteine in Hamburg – biographische Spurensuche« stellen Biographien von Hamburgerinnen und Hamburgern vor, die vor den Nationalsozialisten in europäische Nachbarländer flohen und nach der Besetzung dieser Länder durch deutsche Truppen wieder in den deutschen Herrschaftsbereich gerieten. Ihre Lebens- und Leidenswege präsentieren Björn Eggert, Christina Igla, Christiane Jungblut, Inge Grolle und Ursula Erler.

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19.06.2017 (Monday)

Ringvorlesung

18:15–19:45

Gottesdarstellungen in Jüdischer Kunst



GEISTER, ENGEL UND DÄMONEN – DARSTELLUNGEN ÜBER-NATÜRLICHER WESEN IN MANUSKRIPTEN JÜDISCHER MAGIE
Michael Kohs

Montags / 18.15-19.45 / Hörsaal ESA H / Edmund-Siemers-Allee1 / 20146 Hamburg

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18.06.2017 (Sunday)

Der Kampf um die deutsche Schuld. Weizsäcker-Rede [1985], »Historikerstreit« [1986] und Jenninger-Sturz [1988]

11:00

Veranstalter: Abaton und Hannes Heer
Der Skandal als vorlauter Bote: Vortrag/Film/Diskussion

Die großen deutschen Geschichtsdebatten als Selbstaufklärung und Schuldaneignung der Gesellschaft

 

Am 8. Mai 1985 bezeichnete der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker das Kriegsende als »Tag der Befreiung« und den Mord an den Juden »als beispiellos in der Geschichte«. Die Historiker Ernst Nolte und Andreas Hillgruber widersprachen und lösten damit den »Historikerstreit« aus..

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13.06.2017 (Tuesday)

Vortragsreihe: Salman Schocken – Ein Leben zwischen Berlin, Jerusalem und New York

18:30

Markus Krah (School of Jewish Theology/Universität Potsdam)

Salman Schocken (1877–1959) war Kaufhaus-Gründer, Mäzen und Verleger in Berlin, Jerusalem und New York. Er wuchs in einem traditionellen ostjüdischen Milieu auf, liebte Goethe, war Zionist und unterstützte die Diaspora-Kultur. Er verlegte Franz Kafka und Martin Buber, Gershom Scholem und Jean- Paul Sartre, Scholem Aleichem und jüdische Mystik...

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12.06.2017 (Monday)

Ringvorlesung

18:15–19:45

Gottesdarstellungen in Jüdischer Kunst


The Image of God in Jewish Art of Renaissance and Baroque Italy and the Netherlands
Shalom Sabar

Montags / 18.15-19.45 / Hörsaal ESA H / Edmund-Siemers-Allee1 / 20146 Hamburg

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30.05.2017 (Tuesday)

Vortragsreihe: Fritz Benscher: Ein Holocaust-Überlebender als Rundfunk- und Fernsehstar in der Bundesrepublik

19:30

Anderer Veranstaltungsort:
Galerie Morgenland/Geschichtswerkstatt Eimsbüttel, Sillemstraße 79  (Hamburg)
Dienstag, 30. Mai 2017 um 19.30 Uhr

Beate Meyer (Institut für die Geschichte der deutschen Juden, Hamburg)

„Leider hatte der ‚Führer‘ keine großen Sympathien für mich und verzichtete auf meine Mitwirkung“, spöttelte Fritz Benscher über die Zeit des Nationalsozialismus. Der Hamburger Schauspieler trat in dieser Zeit beim Jüdischen Kulturbund auf, schulte dann zum Sargtischler um und arbeitete für die Jüdische Gemeinde. 1943 wurde er nach Theresienstadt deportiert..

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Hamburger Unternehmen im Nationalsozialismus – Wie gehen wir mit unserer Geschichte um?

18:00

Haus der Patriotischen Gesellschaft, Rundgang und Podiumsdiskussion
Mehr als sieben Jahrzehnte nach dem Ende des „Dritten Reichs“ ist die Geschichte Hamburgs in der NS-Zeit intensiv erforscht. Längst wissen-schaftlich widerlegt sind die direkt nach dem Ende der NS-Herrschaft verbreiteten Legenden, in Hamburg sei alles „nicht so schlimm“ gewesen, Hitler habe in der Kaufmannsstadt nie recht Fuß fassen können, dem Hamburger Bürgertum sei das NS-Regime zuwider gewesen. Trotz aller Forschung sind derlei Mythen ausgesprochen langlebig..

https://www.zeitgeschichte-hamburg.de/files/fzh/pdf/Podiumsdiskussion%20am%2030.%20Mai.pdf

 

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29.05.2017 (Monday)

Ringvorlesung

18:15–19:45

Gottesdarstellungen in Jüdischer Kunst

MEHR ALS BILDER: GOTTESDARSTELLUNGEN IN DER SEPHARDISCHEN GRABKUNST
Michael Studemund-Halévy

Montags / 18.15-19.45 / Hörsaal ESA H / Edmund-Siemers-Allee1 / 20146 Hamburg

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22.05.2017 (Monday)

Ringvorlesung

18:15–19:45

Gottesdarstellungen in Jüdischer Kunst

AVOIDING AND IMPLYING THE DIVINE IMAGE IN MEDIEVAL ICONOGRAPHY CREATED FOR JEWS
Marc Michael Epstein

Montags / 18.15-19.45 / Hörsaal ESA H / Edmund-Siemers-Allee1 / 20146 Hamburg

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21.05.2017 (Sunday)

Die Konfrontation mit dem Massenmord an den Juden. »Holocaust«- Serie und Holocaust-Debatten [1979]

11:00

Veranstalter: Abaton und Hannes Heer
Der Skandal als vorlauter Bote: Vortrag/Film/Diskussion

Die großen deutschen Geschichtsdebatten als Selbstaufklärung und Schuldaneignung der Gesellschaft

 

Die im Januar 1979 in den Dritten Programmen der ARD ausgestrahlte US-Serie »Holocaust« erzählte die Geschichte zweier deutscher Familien in Berlin, die sich kannten: Im Schicksal der Familie des jüdischen Arztes Dr. Josef Weiss konnte man alle Stationen der Judenverfolgung bis zum Massenmord nachvollziehen..

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17.05.2017 (Wednesday)

Vortragsreihe: Kein Denken ohne Erfahrung: Hannah Arendt nach dem Zivilisationsbruch

18:30

Elisabeth Gallas (Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur, Leipzig)

Leben und Werk der politischen Theoretikerin Hannah Arendt (1906–1975) eröffnen in doppelter Hinsicht aufschlussreiche Perspektiven auf die deutsch-jüdische Geschichte des 20. Jahrhunderts. Einerseits steht ihre Biographie paradigmatisch für die jüdische Brucherfahrung von Verfolgung, Vertreibung, Staatenlosigkeit, Exil und Heimatverlust durch den National- sozialismus.
Ihr Werk liefert zudem ein herausragendes Beispiel für die Resonanzen dieser Erfahrungsgeschichte im Denken und der historischen Begriffsbildung jüdischer Gelehrter nach 1945. Andererseits war es Arendt selbst, die ein Modell für die erfahrungsgeleitete Betrachtung von Geschichte und politischer Welt entworfen hat..

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15.05.2017 (Monday)

Ringvorlesung

18:15–19:45

Gottesdarstellungen in Jüdischer Kunst

FIGURATIVE REPRESENTATIONS OF THE DIVINE IN EASTERN EUROPEAN SYNAGOGUES IN THE 17th - 19th CENTURIES

Bracha Yaniv

Montags / 18.15-19.45 / Hörsaal ESA H / Edmund-Siemers-Allee1 / 20146 Hamburg

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14.05.2017 (Sunday)

Studienexkursion zu „Mendelssohn-Orten" in Berlin

09:45

Von der Meierei Bartholdy zu den IG Farben, von der Alten Post zu Martens Mühle: „Mendelssohn-Orte“ in Berlin und Hamburg.

In Berlin (14. 5. 2017)  führt die Tour vom Start-Ort am Jüdischen Friedhof Große Hamburger Straße (9:45 Uhr) u.a. zu Micha Ullmans neuem Denkmal für das Haus Moses Mendelssohns (Spandauer Straße), zu den Gründungsorten der AGFA, später I.G.Farben, in Treptow und Rummelsburg, zum Kreuzberger „Herkunftsort“ des Namens Bartholdy, der heutigen Cuvry-Brache, in die Bankenmeile am Gendarmenmarkt, über die Villen-Adressen im Grunewald und in Charlottenburg und endet mit einer Führung und einem Konzert auf den Friedhöfen vor dem Halleschen Tor..

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