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IGDJ Veranstaltungsarchiv

23.10.2018 (Tuesday)

NEUE HEIMAT BRASILIEN: Deutsche Juden im Exil 1933-1954

19:30

Vortrag von Björn Siegel
Brasilien wurde für etwa 16.000 deutsche Juden, die aus dem nationalsozialistischen Deutschland flohen, zur neuen Heimat. In der Vortragsreihe der Galerie Morgenland zu »Migration, Exil und Flucht« gibt der Historiker und Religionswissenschaftler Björn Siegel anhand ausgewählter Biographien – z.B. des Rabbiners Fritz Pinkuss – anschauliche Einblicke in den konkreten Exilalltag. Er spürt den Freuden und Zukunfts-hoffnungen der Exilanten, aber auch ihrer Verzweiflung und Resignation nach.

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17.10.2018 (Wednesday)

Zwischen Universalismus und Partikularismus: Linke Juden im Frankfurt der 70er und 80er

19:00

Diskussion/Vortrag im Curio-Haus
Mit Zarin Ashrafi, Doktorandin am Leibniz Institut für jüdische Geschichte und Kultur Simon Dubnow, Leipzig
Im Zentrum des Vortrages steht eine Gruppe jüdischer Intellektueller, die sich im Frankfurt der siebziger und achtziger Jahre mit den Idealen und Motiven der linken Bewegung identifizierte..

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30.09.2018 (Sunday)

Sonderveranstaltung: Führung auf dem Jüdischen Friedhof Königstraße in Altona

11:30

Rahel de Castro und die Familie Mussaphia Fidalgo in Altona
Führung: Michael Studemund-Halévy, docteur ès-lettres, research associate at the Centre for the Study of Manuscript cultures, Hamburg University

Kostenbeitrag 5,- Euro Anmeldung erorderlich: info@heine-haus-hamburg.de

 

13.09.2018 (Thursday)

Filmclub "Wounded Land"

19:00

IL 2015    REGIE: Erez Tadmor
Im Rahmen des vom Institut für die Geschichte der deutschen Juden gegründeten JÜDISCHEN FILMCLUBS.
Der Film ist verbunden mit einer kurzen Einführung von Dr. Daniel Wildmann (London), der im Anschluss an die Vorführung auch für ein Publikumsgespräch zur Verfügung steht. Wounded Land ist ein israelischer Film, der heute noch aktueller ist, als er 2015 – im Jahr seiner Premiere – bereits war. Kobi Amar, Polizist in Haifa, ist nach einem Selbstmord-Anschlag zerrissen zwischen Loyalitäten – zu seinen Freunden, seiner Familie und seinem Staat..

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06.09.2018 (Thursday)

Morgenstunden. Mendelssohn-Lektionen für Berlin und Hamburg #1 Joachim Gauck, Bundespräsident a.D.

19:30

Veranstaltung in Berlin
Wie kommt Toleranz in die Welt? Was verbindet Glaube und Vernunft? Welche sicheren Antworten finden wir auf Grundfragen unserer Existenz? Warum sollten wir miteinander sprechen? „Morgenstunden. Vorlesungen über das Daseyn Gottes“ hieß 1785 das letzte Werk Moses Mendelssohns. Bei den Mendelssohn-Lektionen sprechen Persönlich-keiten aus eigener Lebenserfahrung zu Themen der Gegenwart, auf dem Hintergrund der Lebensthemen des jüdischen Philosophen und seiner Leidenschaft für den Dialog. Die Vortragsreihe findet alternierend in Berlin und Hamburg statt.

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24.08.2018 (Friday)

SETENA UNIVERSITA SEFARADI DE ENVERANO in Halberstadt

Die nächste Summer School in Halberstadt findet im August statt. Weitere Informationen zu Programm und Ansprech-Partner finden Sie in der Anlage anbei:

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03.07.2018 (Tuesday)

Auf Spurensuche: Recherchen in der eigenen Familie zu verfolgten und deportierten Sinti

19:30

Knapp 1400 Sinti und Roma wurden zwischen 1940 und 1944 über den Hannoverschen Bahnhof in Ghettos und Konzentrationslager in Osteuropa deportiert. Beate Köhler und Nicole Rupprecht, deren enge Verwandte als Sinti deportiert wurden..

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28.06.2018 (Thursday)

Harmonia

19:00

REGIE: Ori Sivan / Israel 2016
Im Rahmen des vom Institut für die Geschichte der deutschen Juden gegründeten JÜDISCHEN FILMCLUBS.
Der Film ist die fesselnde Neuerzählung einer biblischen Geschichte. Sarah, Harfenistin der Jerusalemer Philhar-moniker, ist mit dem Dirigenten Abraham kinderlos verheiratet. Als die Hornspielerin Hagar aus Ostjerusalem dem Orchester beitritt, entwickeln die beiden Frauen eine besondere Freundschaft...

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29.05.2018 (Tuesday)

Buchvorstellung „Das Jüdische Kochbuch aus Hamburg. The Jewish Cookbook from Hamburg“

19:30

Jewish History Month im Amerikazentrum Hamburg
Autorinnengespräch und Verköstigung! Eine Kooperationsveranstaltung zwischen dem Institut für die Geschichte der deutschen Juden und dem Amerika-Zentrum Hamburg

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17.05.2018 (Thursday)

Die Soncino-Gesellschaft. Ein Kanon der jüdischen Renaissance

20:00

Vortrag und Gespräch mit Bernhard Jensen und Andreas Brämer
Seit Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte sich in der jüdischen Bevölkerung ein kulturelles Selbst-bewusstsein jenseits von Religion und Assimilation. Zu dieser jüdischen Renaissance zählten auch Initiativen, die die jüdische Tradition in der Moderne wiederentdeckten und als Ausdruck ihrer eigenen Identität begriffen..

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15.05.2018 (Tuesday)

DIE SEFARDEN UND IHRE SPRACHEN

10:00

Studientag
SELMA STERN ZENTRUM für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg

Nach der Vertreibung der Juden von der Iberischen Halbinsel im Jahre 1492 entstanden in der Diaspora Judenspanisch/ Judezmo (Osmanisches Reich und Habsburger Reich), Hakitia (Nordafrika), Judenportugiesisch (Hamburg, Amsterdam) und Papiamento Sefardí (Karibik). Der Studientag führt ein in die Sprachen der Sefarden, ihre Druck- und Schreibschriften sowie in die Geschichte der Sefarden in der Alten und Neuen Welt..

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14.05.2018 (Monday)

Vortragsreihe: Die Israelische Gesellschaft als Streitgesellschaft

18:30

ACHIM ROHDE
ISRAEL/PALÄSTINA: GESCHICHTSNARRATIVE IM KONFLIKT
Seit 100 Jahren ringen in Israel-Palästina zwei konkurrierende national konstituierte Kollektive um das selbe Stück Land zwischen Mittelmeer und dem Jordan. Bildung, zumal historische Bildung, ist in diesem Kontext meist Teil des Problems. Welche Narrative werden in diesem Zusammenhang jeweils vermittelt?

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24.04.2018 (Tuesday)

Vortragsreihe: Die Israelische Gesellschaft als Streitgesellschaft

18:30

DANIEL MAHLA
RELIGIONSKONFLIKTE. DIE ORTHODOXIE IM JÜDISCHEN STAAT
Eigentlich hatten die Gründer Israels einen säkular geprägten Staat im Sinne gehabt. Seit einigen Jahrzehnten jedoch erstarken die orthodoxen Kräfte in Israel und mischen sich immer stärker auch in ideologische Diskussionen und Tagespolitik ein..

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23.04.2018 (Monday)

Stolpersteinverlegung Gustav Gabriel Cohn

15:00

Gustav Gabriel Cohn wurde am 15.7.1942, einen Tag vor seinem 79. Geburtstag, in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Die dortigen menschenunwürdigen Bedingungen überlebte er nur um zwei Monate. Seine letzte Zeit in Hamburg verbrachte er in der Dillstraße 15 im Stadtteil Rotherbaum..

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21.04.2018 (Saturday)

Lange Nacht der Museen, Info-Pavillon Hannoverscher Bahnhof

20:15

Lesung "(Letzte) Lebenszeichen"
Dr. Beate Meyer führt in die biografische Forschung zu den Stolpersteinen ein, Christine Jensen und Carmen Smiatacz tragen Stimmen der Verfolgten vor

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