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IGDJ Veranstaltungsarchiv

22.05.2017 (Montag)

Ringvorlesung

18:15–19:45

Gottesdarstellungen in Jüdischer Kunst

AVOIDING AND IMPLYING THE DIVINE IMAGE IN MEDIEVAL ICONOGRAPHY CREATED FOR JEWS
Marc Michael Epstein

Montags / 18.15-19.45 / Hörsaal ESA H / Edmund-Siemers-Allee1 / 20146 Hamburg

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21.05.2017 (Sonntag)

Die Konfrontation mit dem Massenmord an den Juden. »Holocaust«- Serie und Holocaust-Debatten [1979]

11:00

Veranstalter: Abaton und Hannes Heer
Der Skandal als vorlauter Bote: Vortrag/Film/Diskussion

Die großen deutschen Geschichtsdebatten als Selbstaufklärung und Schuldaneignung der Gesellschaft

 

Die im Januar 1979 in den Dritten Programmen der ARD ausgestrahlte US-Serie »Holocaust« erzählte die Geschichte zweier deutscher Familien in Berlin, die sich kannten: Im Schicksal der Familie des jüdischen Arztes Dr. Josef Weiss konnte man alle Stationen der Judenverfolgung bis zum Massenmord nachvollziehen..

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17.05.2017 (Mittwoch)

Vortragsreihe: Kein Denken ohne Erfahrung: Hannah Arendt nach dem Zivilisationsbruch

18:30

Elisabeth Gallas (Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur, Leipzig)

Leben und Werk der politischen Theoretikerin Hannah Arendt (1906–1975) eröffnen in doppelter Hinsicht aufschlussreiche Perspektiven auf die deutsch-jüdische Geschichte des 20. Jahrhunderts. Einerseits steht ihre Biographie paradigmatisch für die jüdische Brucherfahrung von Verfolgung, Vertreibung, Staatenlosigkeit, Exil und Heimatverlust durch den National- sozialismus.
Ihr Werk liefert zudem ein herausragendes Beispiel für die Resonanzen dieser Erfahrungsgeschichte im Denken und der historischen Begriffsbildung jüdischer Gelehrter nach 1945. Andererseits war es Arendt selbst, die ein Modell für die erfahrungsgeleitete Betrachtung von Geschichte und politischer Welt entworfen hat..

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15.05.2017 (Montag)

Ringvorlesung

18:15–19:45

Gottesdarstellungen in Jüdischer Kunst

FIGURATIVE REPRESENTATIONS OF THE DIVINE IN EASTERN EUROPEAN SYNAGOGUES IN THE 17th - 19th CENTURIES

Bracha Yaniv

Montags / 18.15-19.45 / Hörsaal ESA H / Edmund-Siemers-Allee1 / 20146 Hamburg

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14.05.2017 (Sonntag)

Studienexkursion zu „Mendelssohn-Orten" in Berlin

09:45

Von der Meierei Bartholdy zu den IG Farben, von der Alten Post zu Martens Mühle: „Mendelssohn-Orte“ in Berlin und Hamburg.

In Berlin (14. 5. 2017)  führt die Tour vom Start-Ort am Jüdischen Friedhof Große Hamburger Straße (9:45 Uhr) u.a. zu Micha Ullmans neuem Denkmal für das Haus Moses Mendelssohns (Spandauer Straße), zu den Gründungsorten der AGFA, später I.G.Farben, in Treptow und Rummelsburg, zum Kreuzberger „Herkunftsort“ des Namens Bartholdy, der heutigen Cuvry-Brache, in die Bankenmeile am Gendarmenmarkt, über die Villen-Adressen im Grunewald und in Charlottenburg und endet mit einer Führung und einem Konzert auf den Friedhöfen vor dem Halleschen Tor..

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08.05.2017 (Montag)

Ringvorlesung

18:15–19:45

Gottesdarstellungen in Jüdischer Kunst

DARSTELLUNGEN GÖTTLICHEN EINGREIFENS IN DER
MITTELALTERLICHEN JÜDISCHEN BUCHKUNST
Katrin Kogman-Appel

Montags / 18.15-19.45 / Hörsaal ESA H / Edmund-Siemers-Allee1 / 20146 Hamburg

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27.04.2017 (Donnerstag)

Shtisl - Filmclub

19:00

Im Rahmen des vom Institut für die Geschichte der deutschen Juden gegründeten JÜDISCHEN FILMCLUBS.

Gezeigt werden die ersten beiden Episoden der Serie. Die Veranstaltung ist verbunden mit einer kurzen wissenschaftlichen Einführung von Dr. Daniel Wildmann (London) vor sowie einer Diskussion nach der Vorführung.
Shtisel ist eine der populärsten TV-Serien in Israel der letzten Jahre und sie ist weltweit die erste Fernsehserie überhaupt, die den Alltag der Charedim – des ultraorthodoxen Judentums – ins Zentrum setzt..

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26.04.2017 (Mittwoch)

Ringvorlesung

18:15–19:45

Gottesdarstellungen in Jüdischer Kunst

DARSTELLUNGEN DER WEIBLICHEN SEITE GOTTES
Felicitas Heimann-Jelinek

Mittwoch, 26.4.2017

Hörsaal ESA H / Edmund-Siemers-Allee1 / 20146 Hamburg

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23.04.2017 (Sonntag)

Der Aufstand gegen die Nazigeneration [1967-1968]

11:00

Veranstalter: Abaton und Hannes Heer
Der Skandal als vorlauter Bote: Vortrag/Film/Diskussion

Die großen deutschen Geschichtsdebatten als Selbstaufklärung und Schuldaneignung der Gesellschaft

 

Zwei Jahrzehnte nach dem Ende des »Dritten Reiches« stellte ein Aufstand der Generation, die erst im Krieg oder kurz danach geboren worden war, das Verhalten der eigenen Eltern ab 1933 wie deren Umgang damit nach dem 8. Mai 1945 radikal in Frage..

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20.04.2017 (Donnerstag)

Die neuen Autokraten - im Thalia Theater aus der Reihe: Streit.Bar – Bücher der Gegenwart

20:00

Die nächste "Streit.Bar" widmet sich mit "Die neuen Autokraten" einem höchst aktuellen Thema. Aus gutem Grund: Die Aufbruchsstimmung und der politische Optimismus nach dem Fall der Mauer gehören der Vergangenheit an. Noch in den späten 1990ern konnte man glauben, dass sich die Demokratie überall in Europa etablieren würde. Der Weg in demokratische Gesellschaften schien gerade auch mit Blick auf Osteuropa unumkehrbar zu sein. Heute wissen wir: Dem ist nicht so..

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10.04.2017 (Montag)

Ringvorlesung

18:15–19:45

Gottesdarstellungen in Jüdischer Kunst

DIE KUNST DER ANTIKEN SYNAGOGE:
DARF MAN GOTT DARSTELLEN?
Günter Stemberger

Montags / 18.15-19.45 / Hörsaal ESA H / Edmund-Siemers-Allee1 / 20146 Hamburg

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03.04.2017 (Montag)

Ringvorlesung

18:15–19:45

Gottesdarstellungen in Jüdischer Kunst

„DAS RECHT DES BILDES WIRD ALLEINE GEWAHRT
DURCH DIE STRENGE BEFOLGUNG SEINES VERBOTS“
THEODOR W. ADORNO UND DAS BILDERVERBOT
Micha Brumlik


Montags / 18.15-19.45 / Hörsaal ESA H / Edmund-Siemers-Allee1 / 20146 Hamburg

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30.03.2017 (Donnerstag)

Buchvorstellung: Siegfried Kracauer am 30.03. 20 Uhr im Jüdischen Salon am Grindel

20:00

Ausverkauft!
Im Gespräch mit Martin Bauer (Hamburger Institut für Sozialforschung) stellt Jörg Später sein Buch über Siegfried Kracauer vor. Eine gemeinsame Veranstaltung des Hamburger Instituts für Sozialforschung, des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden und des Jüdischen Salons am Grindel e.V.

Siegfried Kracauer (1889 – 1966) war Architekt, Redakteur, Schriftsteller, Kulturphilosoph, Bildexperte, Filmtheoretiker und -historiker, kurz: ein begnadeter Gesellschaftsbeobachter, den die Nazis zur Emigration zwangen. Den Spuren dieses facettenreichen Lebens in Deutschland, Frankreich und den Vereinigten Staaten ist Jörg Später in der ersten großen Biographie über diesen außergewöhnlichen Mann nachgegangen.

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19.03.2017 (Sonntag)

Der Papst und die Kirchen, die zum Völkermord schwiegen. Rolf Hochhuths Theaterstück "Der Stellvertreter" (1963-1965)

11:00

Veranstalter: Abaton und Hannes Heer
Der Skandal als vorlauter Bote: Vortrag/Film/Diskussion

Die großen deutschen Geschichtsdebatten als Selbstaufklärung und Schuldaneignung der Gesellschaft

 

Papst Pius XII. weigerte sich während des Krieges, gegen die Verbrechen Nazideutschlands öffentlich zu protestieren. Er schwieg selbst dann noch, als die römischen Juden 1943 nach Auschwitz deportiert wurden..

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08.03.2017 (Mittwoch)

Fritz Benscher: Ein jüdischer Rundfunk- und Fernsehstar der jungen BRD

20:00

Buchvorstellung mit Beate Meyer und Miriam Rürup
Jüdischer Salon im Café Leonar

»Leider hatte der ‚Führer‘ keine großen Sympathien für mich«, so umschrieb Fritz Benscher (1904-1970) die Jahre der Ausgrenzung, Verfolgung und Haft in Theresienstadt, Auschwitz und Dachau. In der Weimarer Republik hatte Benscher erste Erfahrungen am Theater und beim jungen Rundfunk gesammelt. Nach seiner Befreiung wurde er als Oberspielleiter bei Radio München eingestellt, wo er sich als Jude, Ex-KZ-Häftling, Linker und Hamburger positionierte..

 

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