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IGDJ Veranstaltungsarchiv

19.02.2017 (Sonntag)

»Die Endlösung der Judenfrage«. Der Eichmann-Prozess in Jerusalem [1961]

11:00

Veranstalter: Abaton und Hannes Heer
Der Skandal als vorlauter Bote: Vortrag/Film/Diskussion

Die großen deutschen Geschichtsdebatten als Selbstaufklärung und Schuldaneignung der Gesellschaft

 

Im Mai 1960 wurde der frühere SSObersturmbannführer Adolf Eichmann in Buenos Aires vom israelischen Geheimdienst gekidnappt. Der Hinweis auf den Aufenthaltsort und den neuen Namen des »Managers der Endlösung« stammte vom Frankfurter Generalstaatsanwalt Fritz Bauer..

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09.02.2017 (Donnerstag)

Deutsche Jüdinnen und Juden in Ghettos und Lagern (1941–1945)

19:00

Prof. Dr. Frank Bajohr (Zentrum für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte in München) und
Dr. Beate Meyer (Institut für die Geschichte der deutschen Juden, Hamburg) stellen die Neuerscheinung der Landeszentrale für politische Bildung vor:

Beate Meyer (Hrsg.): Deutsche Jüdinnen und Juden in Ghettos und Lagern (1941–1945) Lodz. Chelmno. Minsk. Riga. Auschwitz. Theresienstadt

Noch immer ist weitgehend unbekannt, unter welchen Bedingungen die deutsch-jüdischen Deportierten in Ghettos und Lagern lebten, welche Stellung sie in der jeweiligen Häftlingsgesellschaft einnahmen und wie sie selbst ihre Situation reflektierten...

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18.01.2017 (Mittwoch)

Vortragsreihe: Deutsch-Jüdische Geschichte als Beziehungsgeschichte

18:30

Visionen, Begegnungen, Konflikte. Juden und Christen im Hamburger Bürgertum im 19. Jahrhundert
Vortrag: Inka Le-Huu, Hamburg

 

Bürgerliche Juden wollten im 19. Jahrhundert nicht nur wie ihre christlichen Nachbarn, sondern vor allem auch mit ihnen leben. Doch wie liefen die jüdisch-christlichen Begegnungen ab, wo fanden Annäherungen statt und welche Hoffnungen und Wünsche verbanden die Bürger damit? ..

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11.01.2017 (Mittwoch)

Vortragsreihe: Deutsch-Jüdische Geschichte als Beziehungsgeschichte

18:30

Ökonomisches Vertrauen und antisemitische Gewalt. Jüdische Viehhändler in Mittelfranken 1919-1939
Stefanie Fischer, Berlin

Aufgrund von Krankheit fällt die Veranstaltung aus!

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22.12.2016 (Donnerstag)

Filmclub "Zero Motivation"

19:00

Israel 2014, Buch und Regie: Talya Lavie

Im Rahmen des vom Institut für die Geschichte der deutschen Juden gegründeten JÜDISCHEN FILMCLUBS. Der Film ist verbunden mit einer kurzen Einführung von PD Dr. Andreas Brämer (IGdJ, Hamburg) vor dem Film.


Eine Gruppe israelischer Soldatinnen fristet ein Dasein voller Langeweile in der Personalabteilung einer abgelegenen Militärbasis. Irgendwie muss man die Zeit totschlagen, während man darauf wartet, entweder an einen aufregenderen Ort versetzt zu werden oder ins Zivilleben zurückzukehren..

 

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15.12.2016 (Donnerstag)

Contesting Jewish Loyalties: The First World War and Beyond - Berlin 12/17

Conference:

Just decades after intense persecution and the struggle for recognition that marked the second half of the 19th century, Jews found themselves at an unprecedented social and political crossroads. The frenzied military, social and cultural mobilisation of European societies from 1914 onwards, along with the outbreak of revolution in Russia and the collapse of the Ottoman Empire in the Middle East had a profound impact on Jewish communities worldwide. From the outset, the First World War was seen as a watershed in Jewish history.

 

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14.12.2016 (Mittwoch)

Vortragsreihe: Deutsch-Jüdische Geschichte als Beziehungsgeschichte

18:30

Hamburg als Zentrum jüdisch-christlicher Konversionen in der Frühen Neuzeit (1667-1760)
Vortrag: Jutta Braden

 

Jutta Braden richtet den Blick auf die Geschichte jüdisch-christlicher Konversionen im früh-neuzeitlichen Hamburg. Stadt und Gesellschaft waren in dieser Epoche vom orthodoxen Luthertum bestimmt, das die jüdische Religion für Gotteslästerung und die Bekehrung der Juden zum Christentum für erstrebenswert hielt ..

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04.12.2016 (Sonntag)

Tag der offenen Tür und Weihnukka

14:00

Tag der offenen Tür und Weihnukka

 

2016 ist ein besonderes Jahr: Vor 50 Jahren wurde das Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) auf Initiative Hamburger Bürger als Stiftung der Hansestadt Hamburg begründet. Am Ende dieses Jubiläumsjahres laden wir Sie ganz herzlich zu einem Tag der offenen Tür ein, der mit unserem traditionellen Weihnukka- Abend ausklingt...

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30.11.2016 (Mittwoch)

Vortragsreihe: Deutsch-Jüdische Geschichte als Beziehungsgeschichte

18:30

Eva G. Reichmann. Zeitzeugin und Interpretin der deutsch-jüdischen Geschichte im 20. Jahrhundert
Vortrag: Kirsten Heinsohn, Hamburg

 

Die Soziologin Eva Gabriele Reichmann (1897-1998) gehörte bis zu ihrer Emigration zu den führenden Persönlichkeiten des „Centralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens“.
Nach 1945 veröffentlichte sie auch zahlreiche Beiträge zur Geschichte der deutschen Juden, in denen sie ihren Appell an die Deutschen unterstrich, sich mit dem Nationalsozialismus auseinanderzusetzen..

 

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04.11.2016 (Freitag)

"Saved by the Academy? Intellektuelle Fluchthilfe und Solidarität im 21. Jahrhundert"

18:00

Im Rahmen der Tagung "Fluchthilfe und Wissenschaft"

Es diskutieren:
Alfons Söllner (Berlin)
Ágnes Heller (Budapest/New York)
Volkan ÇIdam (Istanbul)

Moderation: Miriam Rürup (Hamburg)

Diese Tagung wurde konzipiert von Julia Kleinschmidt und Doris Maja Krüger, in Kooperation mit dem Institut für die Geschichte der deutschen Juden, Hamburg.

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Fluchthilfe und Wissenschaft

Tagung

Ausgehend von der besonderen Rolle, die Intellektuellen bis heute in Gesellschaften zukommt, und der Gefährdung, die mit dieser für kritische Intellektuelle als ‚Nicht- Zugehörige' insbesondere in autoritären Gesellschaften einhergeht, fragt die Tagung nach den Besonderheiten, Möglichkeiten und Grenzen wie auch Schwierigkeiten, die intellektuelle und akademische Flüchtlingshilfe aufweist.

 

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02.11.2016 (Mittwoch)

Vortragsreihe: Deutsch-Jüdische Geschichte als Beziehungsgeschichte

18:30

Emanzipation in Stadt und Land
Vortrag: Michal Szulc, Potsdam/Jerusalem

1812, 1847/1848, 1869/1871 – Daten, die gerne als Meilensteine im Prozess der rechtlichen Gleichstellung der Juden in Preußen gesehen werden. Was passiert aber dazwischen; inwieweit werden die Emanzipationsakte umgesetzt? Welche sozialen und politischen Kräfte werden dabei tätig? Und nicht zuletzt: Was bietet uns die Lokalperspektive an? ..

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27.10.2016 (Donnerstag)

Jüdischer Filmclub - "Süskind"

19:00

Niederlande 2012

Im Rahmen des vom Institut für die Geschichte der deutschen Juden gegründeten JÜDISCHEN FILMCLUBS.
Der Film ist verbunden mit einer kurzen wissenschaftlichen Einführung von Dr. Beate Meyer vor sowie einer Diskussion nach dem Film.

Buch und Regie: Rudolf van den Berg

Rudolf van den Berg erzählt die wahre Geschichte von Walter Süskind, einem deutsch-jüdischen Geschäftsmann, der nach Amsterdam flieht und dort in die Hände der deutschen Besatzer fällt...

 

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26.10.2016 (Mittwoch)

Hannah Arendt " Wir Flüchtlinge"

20:00

Gespräch mit Thomas Meyer und Miriam Rürup
Kooperationsveranstaltung mit dem Jüdischen Salon am Grindel

Hannah Arendts 1943 in New York erstmals erschienener paradigmatischer Text „We Refugees“ („Wir Flüchtlinge“) markiert den Beginn ihrer lebenslangen Beschaäftigung mit Fragen zu Menschenrechten und dem Status  von Fluüchtlingen. Arendt, die nach dem Studium bei Martin Heidegger und Karl Jaspers 1933 zunächst nach Paris emigrierte, kam erst im Mai 1941 in New York an..

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18.10.2016 (Dienstag)

Buchvorstellung: Stolpersteine in Hamburg - Grindel I

19:00

Wir laden Sie herzlich ein zur Buchvorstellung!
Ort: Bezirksamt Eimsbüttel, Ferdinand-Streb-Saal,
Grindelberg 66, 20144 Hamburg

Grusswort: Thorsten Gierenz, Leiter Zentrum für Wirtschaftsförderung, Bauen und Umwelt
(Bezirksamt Eimsbüttel)

Einführung: Dr. Beate Meyer, Institut für die Geschichte der deutschen Juden

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