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IGDJ Veranstaltungsarchiv

26.05.2014 (Montag)

Beschneidung: Eine Frage der Identitätspolitik und/oder Gesundheit?

18:30

VORTRAG von Sander Gilman, Emory University Atlanta
Vortrag in englischer Sprache, Diskussion auf Deutsch und Englisch
Im Rahmen der Vortragsreihe Körper - Körperlichkeit und Körperbilder in der deutsch-jüdischen Geschichte
Die Diskussionen über die Beschneidung von Jungen, die Europa und Nordamerika im vergangenen Jahrzehnt in Aufruhr versetzten, scheinen sich hauptsächlich um die gesundheitlichen Aspekte der Beschneidung zu drehen und die Frage, ob die Praktiken den Gesundheitszustand des Kindes verbessern oder verschlechtern. Während diese Diskussionen bereits sehr alt sind und von jeher den kulturellen Status der Beschneidung reflektierten, ist die aktuelle Debatte interessant, da sie die Beschneidungspolitik in der modernen Welt reflektiert.

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22.05.2014 (Donnerstag)

Vortrag: Jüdische Metropolen - Prag

19:30

Dr. Martina Niedhammer
Universität München

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21.05.2014 (Mittwoch)

Der wissenschaftliche Blick auf den „jüdischen Körper“

18:30

VORTRAG von Klaus Hödl, Universität Graz
Im Rahmen der Vortragsreihe Körper - Körperlichkeit und Körperbilder in der deutsch-jüdischen Geschichte
Der Körper der Juden war seit dem Mittelalter, vermehrt aber seit dem Einsetzen des wissenschaftlichen Rassismus im 19. Jahrhundert, ein Objekt wissenschaftlicher Untersuchungen und Forschungen. Dabei ging es hauptsächlich um die Darstellung der Juden als „anders“, als different von der nichtjüdischen Bevölkerung.

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15.05.2014 (Donnerstag)

Vortrag: Jüdische Metropolen- Saloniki

19:30

Vortrag: Michael Studemund-Halévy, Docteur ès-lettres

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07.05.2014 (Mittwoch)

Blicke in die Ewigkeit: Der jüdische Friedhof Altona als Weltkulturerbe

18:00

Michael Studemund-Halévy, Docteur ès-lettres,
Vortrag: Ringvorlesung aus Anlass des 350-jährigen Stadtrechtsjubiläums Altona

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06.05.2014 (Dienstag)

Deutsche TV-Krimis und deutsche Emotionen: Das Bild des Juden im Tatort

19:00

VORTRAG von Daniel Wildmann, Queen Mary-University of London
Im Rahmen der Vortragsreihe Körper - Körperlichkeit und Körperbilder in der deutsch-jüdischen Geschichte
Visuelle Sprache ist zentral für antisemitische Erzählungen. Aber wie formulieren visuelle Quellen antisemitische Erzählungen und was macht diese Erzählungen attraktiv und akzeptabel? Oder in anderen Worten: Wie verbinden sich diese Bilder mit Gefühlen und moralischen Normen?

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Eduard-Duckesz-Seminar: Jüdische Museen

16:00–19:00

Dr. Felicitas Heiman-Jelinek, Wien

Ort:  Institut für die Geschichte der deutschen Juden, Beim Schlump 83, I. Stock
       Um Anmeldung wird gebeten: halevy.igdj@gmail.com (kein Eintritt)

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05.05.2014 (Montag)

Führung: Große und kleine Freiheiten

17:00–19:00

Führung: Dr. Anne Mahn & Michael Studemund-Halévy, Docteur ès-lettres
Grenzüberschreitungen in St. Pauli und Altona. Ein Rundgang  zu historischen Stätten von Vertreibung und Asyl.

Ort/Treffpunkt: Katholische St. Josephs Kirche, Große Freiheit 43 (kein Eintritt)

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04.05.2014 (Sonntag)
23.04.2014 (Mittwoch)

FILMVORFÜHRUNG: Footnote (Hearat Shulayim)

19:00

Plakat Footnote

ISRAEL 2011

Im Rahmen des vom Institut für die Geschichte der deutschen Juden gegründeten Jüdischen Filmclubs
Der Film ist verbunden mit einer kurzen wissenschaftlichen Einführung von Dr. Tobias Ebbrecht-Hartmann (Potsdam) vor sowie einer Diskussion nach dem Film.

07.04.2014 (Montag)

„Gutes Bevölkerungsmaterial“: Jüdische Körper- und Gesundheitsvorstellungen im Polen der Zwischenkriegszeit

18:30

Vortrag von Katrin Steffen, Nordost-Institut Lüneburg an der Universität Hamburg (IKGN e.V.). Im Rahmen der Vortragsreihe Körper - Körperlichkeit und Körperbilder in der deutsch-jüdischen Geschichte

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20.02.2014 (Donnerstag)

FILMVORFÜHRUNG: "Et soudain, tout le monde me manque" | The Day I saw your heart

19:00

FRANKREICH 2011
Im Rahmen des vom Institut für die Geschichte der deutschen Juden gegründeten Jüdischen Filmclubs
Der Film ist verbunden mit einer kurzen wissenschaftlichen Einführung von Prof. Klaus Davidowicz (Wien) vor sowie einer Diskussion nach dem Film.

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WORKSHOP: Jüdische Geschichte 2.0 | Geschichtsvermittlung im digitalen Zeitalter

10:30–17:00

Digitale Geschichtsvermittlung ist ein viel diskutiertes und sich ständig erweiterndes Themenfeld. Die Digitalisierung der Geschichtsvermittlung stellt wissenschaftliche Institutionen, Gedenkstätten und Bildungseinrichtungen gleichermaßen vor neue Herausforderungen.

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12.02.2014 (Mittwoch)

Neuntes Treffen des Lesekreises

17:00

Die Gruppe des Lesekreises beschäftigt sich mit Biografien jeder Art. Anhand einer breiten Auswahl an Autobiographien, Tagebüchern, Familien- und Unternehmensgeschichten spannen wir einen weiten Bogen über das klassische Genre.

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05.02.2014 (Mittwoch)

BUCHVORSTELLUNG: Bedrohung, Hoffnung, Skepsis. Vier Tagebücher des Jahres 1933

19:30

Buchvorstellung von Beate Meyer

Auch wenn die historische Forschung zum Nationalsozialismus ganze Bibliotheken füllt, ist über etliche Facetten der NS-Gesellschaft weiterhin wenig bekannt. Das gilt beispielsweise für die Reaktionen der Zeitgenossen auf die NS-Machtübernahme. Begriffen die Menschen die Ereignisse des Jahres 1933 als tiefgreifende Einschnitte? Welche Veränderungen im Alltag nahmen sie wahr und wie gingen sie mit den Anforderungen um, die das sich etablierende NS-System an sie stellte? Die Tagebücher der Lehrerin Luise Solmitz, des jüdischen Rechtsanwalts Kurt F. Rosenberg, des Privatbankiers Cornelius Freiherr von Berenberg-Goßler und des Archivars Nikolaus Sieveking offenbaren ein Spektrum an Wahrnehmungen, Meinungen und Verhaltensweisen.

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