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IGDJ Veranstaltungsarchiv

14.11.2017 (Dienstag)

Vortragsreihe: Jüdische Hilfsorganisationen und Migration

18:30

Ein Blick auf 150 Jahre Geschichte

Dr. Björn Siegel: Flücht-lingskrise anno 1881/82
Jüdische Hilfsorganisationen zwischen internationaler Hil-fe und nationaler Abwehr
Im ausgehenden 19. Jahr-hundert begann eine jüdische Massenauswanderung, die bis 1914 über zwei Millionen jüdische Männer und Frauen aus Mittel- und Osteuropa in die USA führen sollte. Armut und Verfolgungen weckten bei vielen jüdischen EmigrantInnen den Traum von einem besseren Leben jenseits des Atlantiks..

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09.11.2017 (Donnerstag)

Grindel leuchtet

Der Grindel gedenkt der Opfer der Progromnacht        9. November 1938.
Kein Stein bleibt in dieser Nacht allein!
Eine Anwohnerinitiative

info@grindelleuchtet.de

www.grindelleuchtet.de

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07.11.2017 (Dienstag)

Vortragsreihe: AMBIVALENZEN IM ZIONISMUS

18:30

Stefan Vogt
Zionismus, Kolonialismus und Postkolonialismus in Deutschland

Seit langem wird darüber gestritten, ob es sich beim Zionismus um eine Form des Kolonialismus handelt. Während ein Großteil dieser Auseinandersetzungen polemisch-politischer Natur sind, gibt es auch eine seriöse wissenschaftliche Debatte um diese Frage. Allerdings leidet auch diese unter der Tendenz, den Zionismus entweder rundweg dem europäischen Kolonialismus zuzurechnen oder aber jede Verbindung zwischen beiden zu bestreiten..

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04.11.2017 (Samstag)

Nacht des Wissens 2017

17:00

Herzliche Einladung zur Nacht des Wissens am Schlump!
Von 17-24 Uhr haben wir die Türen geöffnet. Unser ausführliches Programm und das der anderen Institute (Forschungsstelle für Zeitgeschichte, Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik und Carl Friedrich von Weizsäcker-Zentrum für Naturwissenschaft und Friedensforschung), finden Sie anbei...

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26.10.2017 (Donnerstag)

Filmclub: Dibbuk - Eine Hochzeit in Polen

19:00

Im Rahmen des vom Institut für die Geschichte der deutschen Juden ge-gründeten JÜDISCHEN FILM-CLUBS. Dem Film voraus geht eine kurze Einführung von Prof. Dr. Frank Stern (Wien), der im Anschluss an die Vorführung auch für ein Publikumsgespräch zur Verfü-gung steht.
Aus Polen, wo mit dem in jiddischer Sprache gedrehten Klassiker „Der Dibuk“ schon 1937 eine der schaurig-schönsten Filmadaptionen des Themas gedreht wurde, kommt nun eine moderne Variante des Dibbuks..

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25.10.2017 (Mittwoch)

Saved by language / Salvado por el idioma

19:00

Filmvorführung am 25. Oktober 2017, 19 Uhr im Instituto Cervantes
"Saved by language" ("Salvado por el idioma") ist ein US-amerikanischer Dokumentarfilm über die Geschichte des 1930 in Sarajevo geborenen Sefarden Moris Albahari, der sein Überleben im Zweiten Weltkrieg seiner Muttersprache, dem Judenspanischen, verdankt.

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17.10.2017 (Dienstag)

Vortragsreihe: AMBIVALENZEN IM ZIONISMUS

18:30

Francis Nicosia
Deutsche Juden oder Juden in Deutschland?
Quellen zur Geschichte des Zionismus in Deutschland in der NS-Zeit

Eine Vortragsreihe des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden in Koopera-tion mit der Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg. Francis R. Nicosia, ausgewiesener Kenner der Geschichte des deutschen Zionismus, gibt jetzt einen Dokumentenband heraus, der die wichtigsten Quellen zur Arbeit der zionistischen Bewegung innerhalb und außerhalb Deutschlands in den Jahren 1933 bis 1941 enthält. Er umfasst also die Zeitspanne von Hitlers „Machtergreifung“ bis zur „Endlösung der Judenfrage“.

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15.10.2017 (Sonntag)

»Der Brandstifter«. Martin Walsers Rede in der Frankfurter Paulskirche [1998]

11:00

Veranstalter: Abaton und Hannes Heer
Der Skandal als vorlauter Bote: Vortrag/Film/Diskussion

Die großen deutschen Geschichtsdebatten als Selbstaufklärung und Schuldaneignung der Gesellschaft

Die Debatte um Martin Walser wurde durch eine Rede ausgelöst, in der der Schriftsteller 1998 das öffentliche Gedenken an den Holocaust als »Dauerpräsentation unserer Schande« ange-griffen hatte..

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01.10.2017 (Sonntag)

Studienexkursion zu „Mendelssohn-Orten" in Hamburg

09:45

Von der Meierei Bartholdy zu den IG Farben, von der Alten Post zu Martens Mühle: „Mendelssohn-Orte“ in Berlin und Hamburg.

In Hamburg (1. 10. 2017) passiert die am Hauptbahnhof startende Bus-Tour u.a. das Quartier der vormaligen „Judenbörse“ (Nähe Neanderstraße), den Platz von Lessings Deutschem Nationaltheater am Gänsemarkt, die Adressen des Geburtshauses der Geschwister Fanny und Felix an der Großen Michaelisstraße..

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26.09.2017 (Dienstag)

Vortragsreihe: AMBIVALENZEN IM ZIONISMUS

18:30

Lutz Fiedler:
Matzpen - Eine andere israelische Geschichte

Eine Vortragsreihe des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden in Koopera-tion mit der Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg.

Seit den Anfängen des Palästinakonflikts hat es immer wieder Bemühungen gegeben, den kaum überwindbaren Gegensatz um Israel in Palästina durch eine Perspektive der Gemeinsamkeit und der gegenseitigen Anerkennung von Juden und Arabern aufzuheben..

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03.09.2017 (Sonntag)

Die Wehrmachtsausstellung oder die Rückkehr der Täter [1995-1999]

11:00

Veranstalter: Abaton und Hannes Heer
Der Skandal als vorlauter Bote: Vortrag/Film/Diskussion

Die großen deutschen Geschichtsdebatten als Selbstaufklärung und Schuldaneignung der Gesellschaft

 

Die 1995 eröffnete Ausstellung »Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944« präsentierte einen zweiten deutschen Genozid, dem in Jugoslawien und in der Sowjetunion 32 Millionen Menschen zum Opfer gefallen waren..

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30.08.2017 (Mittwoch)

Fritz Benscher: Ein jüdischer Rundfunk- und Fernsehstar der jungen BRD


Buchvorstellung mit Beate Meyer in der Buchhandlung Kortes, Blankenese

Beate Meyer erzählt die Lebensgeschichte des in Blankenese geborenen Fritz Benschers und zeigt die andere Geschichte der jungen Bundesrepublik, die weit mehr war, als nur die biedere Adenauer Ära.

»Leider hatte der ‚Führer‘ keine großen Sympathien für mich«, so umschrieb Fritz Benscher (1904-1970) die Jahre der Ausgrenzung, Verfolgung und Haft in Theresienstadt, Auschwitz und Dachau. In der Weimarer Republik hatte Benscher erste Erfahrungen am Theater und beim jungen Rundfunk gesammelt. Nach seiner Befreiung wurde er als Oberspielleiter bei Radio München eingestellt, wo er sich als Jude, Ex-KZ-Häftling, Linker und Hamburger positionierte..

 

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18.07.2017 (Dienstag)

Vortragsreihe: Als jüdischer Architekt in Nachkriegsdeutschland. Die Biographie von Hermann Zvi Guttmann als Möglichkeit der Annäherung an eine Epoche

18:30

Alexandra Klei (Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg)

Der Frankfurter Architekt Hermann Zvi Guttmann (1917–1977) plante und baute ab den 1950er Jahren in Westdeutschland Synagogen und Gemeindezentren, Friedhofsbauten, Denkmale und Altenheime (darunter in Hamburg) für die neugegründeten Jüdischen Gemeinden, aber auch Wohn- und Geschäftsbauten für private (jüdische) Bauherren. Er war damit einer der wenigen jüdischen Architekten, der in einer Zeit tätig war, in der das allgemeine Baugeschehen von denjenigen dominiert wurde, die bereits im Nationalsozialismus erfolgreich gebaut hatten..

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13.07.2017 (Donnerstag)

Zwischen Deutsch und Hebräisch. Über die „Gegensprachen“ von Gershom Scholem, Werner Kraft und Ludwig Strauss.

20:00

Vortrag und Gespräch im Jüdischen Salon am Grindel mit LINA BAROUCH

Und auf den Strassen die Säcke der Reisenden/ Und die Sprache fremden Lands“ (Lea Goldberg „Tel Aviv 1934“)

Zwei Sprachen, zwei kulturelle Identitäten? So einfach ist es nicht. Es gibt ein „Dazwischen“, eine Zone des Unbenennbaren, des Schweigens zwischen den Sprachen. Umso mehr, wenn ein durch Emigration und Vertreibung erzwungener Sprachwechsel hinzukommt – ein heute wieder höchst aktuelles Thema..

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11.07.2017 (Dienstag)

Vortragsreihe: Die Biographien David Ben Gurion und Golda Meirs und ihre Beziehungen zu Deutschland im Vergleich – eine israelische Perspektive

18:30

Jenny Hestermann (Fritz Bauer Institut, Frankfurt a.M.)

Die zugewandte Politik Israels gegenüber der demokratischen Bundesrepublik, dem „anderen Deutschland“ (Ben Gurion) war insbesondere in den 1950er Jahren, aber auch noch 1965 zur Zeit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen, in der israelischen Öffentlichkeit und Opposition sehr umstritten..

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