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IGDJ Veranstaltungsarchiv

07.11.2015 (Samstag)

Nacht des Wissens 2015

17:00

Am 7. November 2015 bieten die 4 Institute Beim Schlump 83 in der Hamburger Nacht des Wissens von 17.00 - 24.00 Uhr ein spannendes und vielfältiges Programm an: Es gibt Vorträge, Mitmach-Aktionen, Führungen, Büchertische, Flohmarkt, Kinderralleys und vieles mehr - Herzlich Willkommen!
Die einzelnen Programmpunkte für unser Haus entnehmen Sie bitte der Anlage anbei ...

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29.10.2015 (Donnerstag)

Filmclub - ISRAELISCHE LEBENSWELTEN - Kurzfilme aus der Filmschule der Tel Aviv University

19:00

Die Kurzfilme sind verbunden mit einer Diskussionsrunde.
Zu Gast ist Alex G. Elsohn, Representative Director Northwest-Europe, TAU.

Die jungen Filmemacher der TAU gehören der nach dem Jom Kippur-Krieg 1973 geborenen Generation an - eine neue Generation, die das Andere sucht, das Individuelle, Fragen stellt und sich weigert, in einen großen gesellschaftlichen
Schmelztiegel geworfen zu werden. Die Sammlung der Filme möchte diese verschiedenen Schichten aufzeigen, die in der israelischen Gesellschaft vorhanden sind...

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28.10.2015 (Mittwoch)

Vortragsreihe: RASSE, ANTISEMITISMUS, SEXUALITÄT

18:30

SEXUELLE GEWALT DEUTSCHER SOLDATEN GEGEN JÜDISCHE FRAUEN ZUM UMGANG MIT „RASSENSCHANDE“ IN DEN BESETZTEN GEBIETEN
Regina Mühlhäuser
Mittwoch, 28.10.2015 um 18.30 Uhr

Mit den Nürnberger Gesetzen wurden sexuelle Kontakte von  jüdischen und nicht-jüdischen Menschen im Deutschen Reich  unter Strafe gestellt. Das Militärstrafgesetzbuch dehnte das  „Rassenschande“-Verbot zudem auf die Front und die  besetzten Gebiete aus ...

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14.10.2015 (Mittwoch)

Vortragsreihe: RASSE, ANTISEMITISMUS, SEXUALITÄT

18:30

DIE NÜRNBERGER GESETZE
ENTSTEHUNG, ENTWICKLUNG, AUSWIRKUNGEN (1935-1945)
Beate Meyer

Mittwoch, 14.10.2015 um 18.30 Uhr

Die Nürnberger Gesetze vom 15. September 1935, vor allem das „Reichsbürger-“ und das „Blutschutzgesetz“, standen nicht am Anfang der nationalsozialistischen Judenverfolgung. Aber insbesondere das „Reichsbürgergesetz“ blieb bis zur Deportation und Ermordung der deutschen Jüdinnen und Juden und noch darüber hinaus der Bezugspunkt für immer schärfere Maßnahmen, die oftmals (aber nicht immer) als Verordnungen zu diesem Gesetz deklariert wurden ...

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27.08.2015 (Donnerstag)

Jüdischer Filmclub "Little Rose (Różyczka)"

Das Jahr 1968 verbindet man in Deutschland mit studentischen Unruhen und der Nieder-schlagung des Prager Frühlings. Kaum jemand weiß jedoch, dass in Polen dieses Jahr mit etwas völlig Anderem assoziiert wird - dem sog. "Polnischen März" ...

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01.07.2015 (Mittwoch)

Rotkäppchen und der 'Sonderweg': Zur Deutschlanddarstellung in israelischen Geschichtsschulbüchern

18:30

Dirk Sadowski, Georg-Eckert Institut für internationale Schulbuchforschung,
Braunschweig
Deutschland ist in israelischen Schulbüchern des Faches Geschichte
nicht nur als das Land präsent, das den Holocaust zu verantworten
hatte. Israelische Schülerinnen und Schüler begegnen in ihren
Lehrwerken darüber hinaus Themen wie der Stadtentstehung in den
deutschen Territorien des Mittelalters, der deutschen Romantik oder
der Reichseinigung unter Bismarck...

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25.06.2015 (Donnerstag)

Jellyfish - vom Meer getragen (Meduzot)

19:00

Frankreich/Israel 2007
Film im Rahmen des vom Institut für die Geschichte der deutschen Juden gegründeten Jüdischen Filmclubs

Drei Frauen in Tel Aviv: Nachdem sich Keren (Noa Knoller) ausgerechnet bei ihrer Hochzeitsfeier ein Bein gebrochen hat, kann sie die Flitterwochen in der Karibik abschreiben und begnügt sich mit Heimaturlaub, der sie zu einer geheimnisvollen Dichterin führt. Am Strand findet Batya (Sarah Adler) ein Mädchen, das direkt aus dem Meer zu kommen scheint. Die Philippinin Joy (Manenita De Latorre) arbeitet als Pflegerin und hilft unbeabsichtigt einer alten Dame bei der Aussöhnung mit ihrer Tochter ...

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17.06.2015 (Mittwoch)

Die SPD, die Juden und der Staat Israel (1945 - 1982)

18:30

Kristina Meyer, Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts

Die wiedergegründete SPD trat in der Bundesrepublik mit dem Anspruch an, die einzige Partei gewesen zu sein, die den
Nationalsozialismus von Beginn an bekämpft hatte. Die Ratifizierung des Wiedergutmachungsabkommens mit Israel und die Verabschiedung des ersten Entschädigungsgesetzes wären 1953 ohne die Stimmen der oppositionellen SPD nicht möglich gewesen. Gleichwohl gestaltete sich das Verhältnis der deutschen Sozialdemokratie zum neugegründeten
Staat Israel und zu ihrer Schwesterpartei schwierig...

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16.06.2015 (Dienstag)

Identifikationen junger jüdischer Zuwanderer aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion

20:00

Zwischen 1990 und 2005 erlaubte die Bundesrepublik Deutschland circa 220.000 Juden aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion die Einwanderung nach Deutschland. Wie verorten sich junge Juden, die als Kinder nach Deutschland eingewandert sind oder als Kinder dieser Einwanderergruppe in Deutschland geboren wurden? Verstehen sie sich als Deutsche, Russen oder Juden, oder gar alles gleichzeitig? Wie interpretieren sie ihr Judentum - religiös, ethnisch, kulturell, oder hat es für sie vielleicht überhaupt keine Bedeutung mehr?

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08.06.2015 (Montag)

Kriegsverbrechen und Shoa in Griechenland

19:30

Die Deportation der griechischen Juden nach Auschwitz

Ein Bericht mit Bildern von Prof. Christoph U. Schminck-Gustavus (Uni Bremen)
Sephardische Musik von Willy Schwarz (Chicago/Bremen)

Christoph Schmink-Gustavus ist seit 1974 Professor für Rechts- und Sozialgeschichte an der Universität Bremen. Bekannt wurde er u.a. durch seine Erforschung des Schicksals von Walerjan Wróbel. Er schrieb in seinem Buch „Das Heimweh des Walerjan Wróbel“ über den 17-jährigen polnischen Jungen, den die Nazis 1942 im KZ Neuengamme durch das Fallbeil ermordeten. Prof. Schminck-Gustavus erlangte internationalen Ruf durch seine in die polnische, griechische und italienische Sprache übersetzten Bücher zur deutschen Besetzung Griechenlands und Italiens und zum Versagen der deutschen Justiz und der deutschen Politik nach 1945. Er setzt sich aktiv für finanzielle Entschädigungen der südeuropäischen Opfer der deutschen Besatzungspolitik ein und trat in den letzten Wochen und Tagen u.a. auf Veranstaltungen in Athen und Triest auf...

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03.06.2015 (Mittwoch)

„Von Gott begnadete Schauspielerin“: Elisabeth Bergner in Israel

18:30

Anat Feinberg, Hochschule für jüdische Studien, Heidelberg

Kurz nach der Gründung des Staates Israel kam die renommierte
deutsch-jüdische Schauspielerin Elisabeth Bergner ins Land. Aus einem
ursprünglich geplanten kurzen Besuch wurde ein Aufenthalt von drei
Monaten, in deren Verlauf "die Bergner" siebzig Lesungen gab. Sie
begeisterte nicht nur die "Jeckes", die sie aus der Vorkriegszeit kannten
und schätzen, sondern ebenfalls die "Sabras", die kein Wort Deutsch
konnten. Der Vortrag setzt sich mit diesem außergewöhnlichen Besuch
auseinander sowie mit der Kritik jener, die, kurz nach der Shoah, gegen
die Verbreitung der deutschen Kultur polemisierten..

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19.05.2015 (Dienstag)

"Die Epoche der Juden in Deutschland ist ein für alle Mal vorbei" (Leo Baeck) - Überlebende deutsche Juden im Jahr 1945

19:30

Vortrag von Beate Meyer

Bei Kriegsende 1945 lebten von einst 500.000 nur noch 18.000 bis 20.000 Jüdinnen und Juden in Deutschland. Dies verdankten sie dem fragilen Schutz einer Mischehe oder dem erfolgreichen Untertauchen. Die Kapitulation bedeutete für sie die Befreiung vom NS-Regime und von der Angst vor den (gleichzeitig herbeigesehnten) Luftangriffen der Alliierten. Viele der 5000 überlebenden jüdischen Deportierten aus den Ghettos und den Konzentrationslagern kehrten zunächst in ihre Heimatstädte zurück. Zeitgleich sammelten sich 200.000 meist osteuropäischer Juden in den DP-Camps ....

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Realpolitik und die Last der Vergangenheit. Israelische Diplomatie und das „andere Deutschland“

18:30

Vortrag von Roni Stauber, Tel Aviv University

On September 1952, Israel and the Federal Republic of Germany signed
a reparations accord in Luxembourg. 13 years passed however before
they established official diplomatic relations. During this period the
relations between the two countries were influenced considerably by
the conflict between the memory of the Holocaust and the realpolitik. 

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13.05.2015 (Mittwoch)

Panzer für Saudi-Arabien? Der Streit um die Bonner Rüstungsexportpolitik 1981- 1985 als Testfall deutsch-israelischer Aussöhnung

18:30

Vortrag von Hubert Leber, Philipps University of Marburg/Bucerius Centre, University of Haifa

Die Debatte um mögliche Waffenlieferungen der Bundesrepublik an
Saudi-Arabien belastete Anfang der 1980er Jahre das deutsch-israelische
Verhältnis wie kein anderes Thema ...

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07.05.2015 (Donnerstag)

Michel Bergmann liest aus „Weinhebers Koffer“

20:00

Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Institut für die Geschichte der deutschen Juden.

 

Der Journalist Elias Ehrenwerth kauft einen alten Lederkoffer in einem Berliner Trödelladen. Der Koffer trägt die gleichen Initialen wie seine Frau Lisa und ist deshalb das perfekte Geburtstagsgeschenk. Elias entdeckt im Koffer eine alte Visitenkarte des Vorbesitzers: Leonhard Weinheber. Er beginnt seine Recherche, die ihn in die 1930er-Jahre und ins ferne Israel führt...

 

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