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IGDJ Veranstaltungsarchiv

08.01.2019 (Dienstag)

HOLOCAUSTVERDRÄNGUNG, ISRAELFEINDSCHAFT UND ANTISEMITISMUS IN DER DDR – UND DIE AUSWIRKUNGEN HEUTE

18:30

Dr. Olaf Glöckner (Potsdam)
Im Rahmen unserer Vortragsreihe. Immer wieder kommt es zu Kontroversen darüber, ob der ostdeutsche
„Arbeiter-und-Bauern-Staat“ antisemitische Züge trug oder nicht. Offiziell verurteilten Staat und Partei zwar jedwede judenfeindlichen Handlungen und Äußerungen – stets bemüht, sich als das bessere, „anti-faschistische“ Nachkriegsdeutschland in Szene zu setzen..

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20.12.2018 (Donnerstag)

Filmclub "Hillstart"

19:00

IL 2014 REGIE: Oren Stern
Im Rahmen des vom Institut für die Geschichte der deutschen Juden gegründeten JÜDISCHEN FILMCLUBS. Der Film ist verbunden mit einer kurzen Einführung von PD Dr. Andreas Brämer.
Auf dem Weg zur Hochzeit seines Sohnes verursacht der plastische Chirurg Micha einen schweren Verkehrsunfall. Seine Frau Ora fällt ins Koma..

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18.12.2018 (Dienstag)

Weihnukka-Abend

18:00

Wärmendes Licht in die dunkle Jahreszeit bringen – das ist auch dieses Jahr wieder der Leitgedanke des Weihnukka-Abends am IGdJ, der zwei der populärsten Feste in christlicher und jüdischer Tradition verbindet – Weihnachten und Chanukka. Trotz aller Unterschiede zwischen Adventskranz und Chanukkaleuchter wollen wir am Dienstag, den 18.12.2018, in der Adventszeit und kurz nach der Chanukka-Woche, beide Feste literarisch zusammenbringen..

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11.12.2018 (Dienstag)

TIERSCHUTZBEWEGUNG UND ANTISEMITISMUS IN DER FRÜHEN BUNDESREPUBLIK. ZIVILGESELLSCHAFTLICHER WIDERSTAND GEGEN DIE RITUELLE SCHLACHTPRAXIS DER JUDEN

18:30

PD Dr. Andreas Brämer (Hamburg)
Im Rahmen unserer Vortragsreihe. In seinem Vortrag fragt Andreas Brämer nach den Zusammenhängen zwischen organisiertem Tierschutz und Antisemitismusin der westdeutschen Nachkriegsgesellschaft. Als Testfall dient der Landwirt Karl-Ferdinand Finus (1900–1973), der sich in der frühen Bundesrepublik als Tierschutzfunktionär einen Namen machte und vor allem den Protest gegen das Schächten organisierte..

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04.12.2018 (Dienstag)

JUDEN UND NICHTJUDEN ERKLÄREN DEN JUDENHASS: PSYCHOLOGISCHE DEUTUNGSVERSUCHE NACH 1945

18:30

Prof. Antony Kauders (Keele/München)
Im Rahmen unserer Vortragsreihe. Immer wieder haben Juden und Nichtjuden versucht, den Antisemitismus auch psychologisch zu erklären. Nicht selten ging es dabei um Deutungen, die den Charakter, die Charakterstruktur oder die Persönlichkeitsstörung des jeweiligen Antisemiten in den Vordergrund stellten..

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26.11.2018 (Montag)

Streit.Bar – Bücher der Gegenwart: Die letzten Tage der Demokratie?

20:00

Die Demokratie hat schon bessere Zeiten gesehen. Auch wenn weltweit die Zahl demokratischer Regime so groß ist wie nie, so geraten derzeit gerade im sogenannten Westen Idee und Lebensform der liberalen Demokratie unter massiven Beschuss, was sich insbesondere am Aufstieg rechter und faschistoider Bewegungen zeigt..

 

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20.11.2018 (Dienstag)

JÜDISCHE MIGRATION: SCHAUPLATZ HAMBURG

18:30

Ein Gesprächsabend
Hamburg entwickelte sich seit Ende des 19. Jahrhunderts zu einem wichtigen Hafen für die Auswanderung nach Übersee, vor allem in die USA. Angesichts der stark anwachsenden Zahl von Durchwanderern in der Hansestadt eröffnete die HAPAG 1902 auf der Veddel die Auswandererhallen, in denen die MigrantInnen bis zu ihrer Weiterreise untergebracht waren. Für die jüdischen Durchwanderer gab es eigene Schlaf- und Speisesäle sowie eine Synagoge. Auch die jüdische Gemeinde entwickelte ein Unterstützungssystem, das bedürftige Durch-wanderer während ihres Aufenthaltes in der Stadt versorgte..

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13.11.2018 (Dienstag)

"PRÜFSTEIN DER DEMOKRATIE“. ZUR ENTWICKLUNG DES ANTISEMITISMUS IN DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND VON 1945 BIS HEUTE

18:30

Prof. Werner Bergmann (Berlin)
Im Rahmen unserer Vortragsreihe. In der Geschichte des Antisemitismus in den Besatzungszonen und den beiden deutschen Staaten bzw. im wieder-vereinigten Deutschland lassen sich mehrere Phasen des Hervortretens antisemitischer Einstellungen und Ereignisse erkennen, aber auch solche, in denen das Thema gesellschaftlich stark zurückgetreten ist.

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30.10.2018 (Dienstag)

Conference on Sephardic Women in Latin America

19:00

Invitation- Invitación- Einladung “Conferencia sobre Mujeres Sefardíes en América Latina”
Within the framework of the Latin American and the Caribbean Fall Festival, the EU-LAC Foundation and the Instituto Cervantes are pleased to invite you to the Conference on Sephardic Women in Latin America, held by Dr. Pilar Romeu Ferré, as part of the conference cycle "Journey Through the Sephardic World", promoted by the Instituto Cervantes..

 

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25.10.2018 (Donnerstag)

Tropischer Messianismus: Juden in der Karibik

20:00

Vortrag und Gespräch mit Michael Studemund-Halévy. Sie nannten ihre neue Heimat Jerusalem, sie gaben ihren Synagogen messianische Namen und ließen ihre Schiffe unter biblischen Namen über den Atlantik segeln, der in wenigen Jahrzehnten zu einem jüdischen Atlantik wurde..

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23.10.2018 (Dienstag)

NEUE HEIMAT BRASILIEN: Deutsche Juden im Exil 1933-1954

19:30

Vortrag von Björn Siegel
Brasilien wurde für etwa 16.000 deutsche Juden, die aus dem nationalsozialistischen Deutschland flohen, zur neuen Heimat. In der Vortragsreihe der Galerie Morgenland zu »Migration, Exil und Flucht« gibt der Historiker und Religionswissenschaftler Björn Siegel anhand ausgewählter Biographien – z.B. des Rabbiners Fritz Pinkuss – anschauliche Einblicke in den konkreten Exilalltag. Er spürt den Freuden und Zukunfts-hoffnungen der Exilanten, aber auch ihrer Verzweiflung und Resignation nach.

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17.10.2018 (Mittwoch)

Zwischen Universalismus und Partikularismus: Linke Juden im Frankfurt der 70er und 80er

19:00

Diskussion/Vortrag im Curio-Haus
Mit Zarin Ashrafi, Doktorandin am Leibniz Institut für jüdische Geschichte und Kultur Simon Dubnow, Leipzig
Im Zentrum des Vortrages steht eine Gruppe jüdischer Intellektueller, die sich im Frankfurt der siebziger und achtziger Jahre mit den Idealen und Motiven der linken Bewegung identifizierte..

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30.09.2018 (Sonntag)

Sonderveranstaltung: Führung auf dem Jüdischen Friedhof Königstraße in Altona

11:30

Rahel de Castro und die Familie Mussaphia Fidalgo in Altona
Führung: Michael Studemund-Halévy, docteur ès-lettres, research associate at the Centre for the Study of Manuscript cultures, Hamburg University

Kostenbeitrag 5,- Euro Anmeldung erorderlich: info@heine-haus-hamburg.de

 

13.09.2018 (Donnerstag)

Filmclub "Wounded Land"

19:00

IL 2015    REGIE: Erez Tadmor
Im Rahmen des vom Institut für die Geschichte der deutschen Juden gegründeten JÜDISCHEN FILMCLUBS.
Der Film ist verbunden mit einer kurzen Einführung von Dr. Daniel Wildmann (London), der im Anschluss an die Vorführung auch für ein Publikumsgespräch zur Verfügung steht. Wounded Land ist ein israelischer Film, der heute noch aktueller ist, als er 2015 – im Jahr seiner Premiere – bereits war. Kobi Amar, Polizist in Haifa, ist nach einem Selbstmord-Anschlag zerrissen zwischen Loyalitäten – zu seinen Freunden, seiner Familie und seinem Staat..

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06.09.2018 (Donnerstag)

Morgenstunden. Mendelssohn-Lektionen für Berlin und Hamburg #1 Joachim Gauck, Bundespräsident a.D.

19:30

Veranstaltung in Berlin
Wie kommt Toleranz in die Welt? Was verbindet Glaube und Vernunft? Welche sicheren Antworten finden wir auf Grundfragen unserer Existenz? Warum sollten wir miteinander sprechen? „Morgenstunden. Vorlesungen über das Daseyn Gottes“ hieß 1785 das letzte Werk Moses Mendelssohns. Bei den Mendelssohn-Lektionen sprechen Persönlich-keiten aus eigener Lebenserfahrung zu Themen der Gegenwart, auf dem Hintergrund der Lebensthemen des jüdischen Philosophen und seiner Leidenschaft für den Dialog. Die Vortragsreihe findet alternierend in Berlin und Hamburg statt.

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