Willkommen am IGDJ

Das Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) wurde 1966 eröffnet und widmete sich damit als erste Forschungseinrichtung in der Bundesrepublik ausschließlich der deutsch-jüdischen Geschichte. Als Stiftung bürgerlichen Rechts wird das Institut von der Freien und Hansestadt Hamburg getragen.

Zu den Hauptaufgaben des Instituts zählen vor allem die Forschung, Veröffentlichungen eigener und fremder wissenschaftlicher Studien sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die WissenschaftlerInnen dieser außeruniversitären Forschungseinrichtung lehren an der Universität Hamburg. Das Institut veranstaltet Konferenzen, Kolloquien und Gastvorträge in enger Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Forschungsinstitutionen.

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Neu: Zweisprachige Online-Quellenedition
Schlüsseldokumente

Für Studierende, die an einem Praktikum am IGDJ interessiert sind:
Praktikum

Informationen zu den Vorlesungen und Übungen, die vom IGDJ angeboten werden:
Lehrveranstaltungen

Aktuelle Veranstaltungen

28.01.2020 (Dienstag)

Zwischen Prag und Nikolsburg. Jüdisches Leben in den böhmischen Ländern

19:00

Buchpräsentation "Zwischen Prag und Nikolsburg. Jüdisches Leben in den böhmischen Ländern" mit Miriam Rürup (Begrüßung), Martina Niedhammer und Monica Rüthers (in Kooperation mit dem Institut für die Geschichte der deutschen Juden und der Universität Hamburg / Professur für Geschichte Osteuropas; Universität Hamburg, 19:00 Uhr)..

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30.01.2020 (Donnerstag)

Vortragsreihe "Wie Weiter?" Jüdische Migrationserfahrungen nach 1945

18:30

Dr. Karen Körber, Hamburg, & Dr. Dani Kranz, Be’er Scheva, Israel, Moderation: Birgit Langhammer (NDR). "Russische Juden in Deutschland – Israelis in Berlin". Ein Gesprächsabend im Tschaikowskysaal über Migration, Exil und Diaspora.
Die Einwanderung von russischsprachigen Juden nach Deutschland nach 1989 ist in der jüngeren deutsch-jüdischen Geschichte wiederholt als Zäsur verstanden worden. Eine jüdische Migration, die vordringlich in der Hoffnung auf ein besseres Leben und ausgerechnet nach Deutschland erfolgte, schien mit der jüdischen Erfahrung des Zwanzigsten Jahrhunderts von Verfolgung, Flucht und Exil zu brechen..

 

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17.02.2020 (Montag)

Vortrag: Die jüdischen Häftlinge der „Juni-Aktion“ 1938 in Hamburg – Das Vorspiel zum Novemberpogrom

19:00

Im Juni 1938 verhaftete die Kriminalpolizei reichsweit 12000 Männer als „Asoziale“ bzw. „Arbeitsscheue“ und lieferte sie in Konzentrationslager ein. Unter ihnen befanden sich ca. 4000 Juden, die – irgendwann in ihrer Vergangenheit – zu  einer Haftstrafe von bis zu 4 Wochen verurteilt worden waren. Aus Hamburg traf die Aktion ca. 700 Männer, darunter 200 Juden..

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25.02.2020 (Dienstag)

Buchpräsentation der Edition „Judenverfolgung 1933–1945“

18:30

Deutsches Reich und Protektorat Böhmen und Mähren, Oktober 1941 – März 1943.
16 Bände wird die mittlerweile legendäre Dokumentenedition zur Judenverfolgung umfassen. Jüngst ist der Band erschienen, in dem die Verfolgung der Juden in Deutschland und dem Protektorat Böhmen und Mähren zwischen Herbst 1941 und Frühjahr 1943 dokumentiert wird. Wir laden Sie herzlich zur Buchvorstellung mit Vortrag, Lesung und Filmausschnitten in Hamburg ein..

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Nachrichten

Konferenz “Space in Holocaust Research"

21.01.2020

Hamburg 23.-26.3.2020
Institut für die Geschichte der deutschen Juden (Hamburg) in co-operation with Deutsches Historisches Institut Warschau. Conference languages will be German and English. There is no conference fee. Due to limited capacities, you are kindly asked to register by 15 February, 2020 (Alexandra.Klei@igdjhh.de). Further information you will find in the programm attached:

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Expertin gegen Wiederaufbau der Hamburger Synagoge - Kulturzentrum statt Synagoge?

14.01.2020

Frau Prof. Rürup kommentiert die Diskussion um den Wiederaufbau der Bornplatz-Synagoge im Domradio: https://www.domradio.de/themen/judentum/2020-01-04/kulturzentrum-statt-synagoge-expertin-gegen-wiederaufbau-der-hamburger-synagoge

Interview mit Prof. Miriam Rürup im Abendblatt am 21.12.2019

23.12.2019

Zur Diskussion um den Wiederaufbau der Synagoge Bornplatz ein weiteres Interview mit Prof. Miriam Rürup: https://www.abendblatt.de/hamburg/article227966171/Ich-beobachte-die-derzeitige-Diskussion-etwas-irritiert.html

Miriam Rürup: "Wir sind Teil dieser Gesellschaft"

20.12.2019

Das gesamte Interview mit Miriam Rürup vom NDR finden Sie hier:

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Weitere Artikel zum Thema Tempel-Ruine in der Poolstraße

29.11.2019

Im Pressespiegel des Zentralrates der Juden befinden sich die relevanten Artikel auf den Seiten 9 - 14

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NDR-Beitrag zur Diskussion um Wiederaufbau des Tempels in der Poolstraße

28.11.2019

Publikationen aktuell

"Das neue Ghetto?"

Von Jürgen Heyde
»Das neue Ghetto«? Raum, Wissen und jüdische Identität im langen 19. Jahrhundert

Zuflucht im Norden

Von Clemens Maier-Wolthausen
Die schwedischen Juden und die Flüchtlinge 1933 - 1941

Jüdinnen und Juden in der Frankfurter Strafjustiz 1780 - 1814

Von Vera Kallenberg
Die Nicht-Einheit der jüdischen Geschichte

Stolpersteine in der Hamburger Neustadt und Altstadt, Band I und II

Neustadt und Altstadt, Biographische Spurensuche

Transport in den Tod

Von Hamburg-Langenhorn in die Tötungsanstalt Brandenburg.
Lebensbilder von 136 jüdischen Patientinnen und Patienten.

 

Stolpersteine in Hamburg, Grindel II

Grindelalle, Grindelberg,
Grindelhof,
Grindelweg.
Biographische Spurensuche

Die sociale Emanzipation

Inka Le-Huu
2017

Jüdisch-christliche Begegnungen im Hamburger Bürgertum.
Über die Teilhabe von Juden am Bürgertum, ihre Bedeutung für die christlichen Mitbürger und das Entstehen einer säkularen Öffentlichkeit.  Ausgezeichnet mit dem Wolf-Erich-Kellner-Preis für Liberalismus-forschung und dem Joseph Carlebach-Preis.

Alltag und Gesellschaft

Miriam Rürup schildert die Sozial- und Alltagsgeschichte des modernen Judentums vom Ende des 18. Jahrhunderts bis nach dem 2. Weltkrieg: den Aufstieg der deutschen Juden ins mittlere und gehobene Bürgertum, die wiederholten Erfahrungen von Rückschlägen, aber auch die vielfältigen Formen jüdischer Selbstbehauptung. 

Fritz Benscher

Beate Meyer
2017

Ein Holocaust-Überlebender als Rundfunk und Fernsehstar in der Bundesrepublik. Beate Meyer erzählt die Lebensgeschichte Fritz Benschers und zeigt so eine andere Geschichte der jungen Bundesrepublik, die mehr war als nur der biedere Adenauer-Staat.