Willkommen am IGDJ

Das Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) wurde 1966 eröffnet und widmete sich damit als erste Forschungseinrichtung in der Bundesrepublik ausschließlich der deutsch-jüdischen Geschichte. Als Stiftung bürgerlichen Rechts wird das Institut von der Freien und Hansestadt Hamburg getragen.

Zu den Hauptaufgaben des Instituts zählen vor allem die Forschung, Veröffentlichungen eigener und fremder wissenschaftlicher Studien sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die WissenschaftlerInnen dieser außeruniversitären Forschungseinrichtung lehren an der Universität Hamburg. Das Institut veranstaltet Konferenzen, Kolloquien und Gastvorträge in enger Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Forschungsinstitutionen.

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Neu: Zweisprachige Online-Quellenedition
Schlüsseldokumente

Für Studierende, die an einem Praktikum am IGDJ interessiert sind:
Praktikum

Informationen zu den Vorlesungen und Übungen, die vom IGDJ angeboten werden:
Lehrveranstaltungen

Aktuelle Veranstaltungen

25.06.2019 (Dienstag)

Vortragsreihe "Bildgeschichten"

18:30

WIE ZIEHE ICH MICH AM BESTEN AN IN ERETZ ISRAEL? EIN VISUELLER ZUGANG ZU KLEIDUNG, MODE UND NATIONSBILDUNG 1880 BIS 1948 Vortrag von Dr. Svenja Bethke (University Leicester/Jerusalem), Moderation: Dr. des. Sonja Dickow. Gibt es so etwas wie jüdische Kleidung? Darf sich ein Sozialist ‚modisch’ anziehen oder nur funktional und uniform? Welche Rolle spielen Fotografien bei der Vermittlung dieser Vorstellungen?

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27.06.2019 (Donnerstag)

Filmclub "1945"

19:00

Im Rahmen des vom Institut für die Geschichte der deutschen Juden gegründeten JÜDISCHEN FILMCLUBS.
Filmvorführung in Anwesenheit des Regisseurs, der im Anschluss an die Präsentation auch für ein Publikums-gespräch (in englischer Sprache) zur Verfügung steht. Moderation: Prof. Klaus Davidowicz (Wien).
Ein heißer Sommertag August 1945 in einem ungarischen Dorf. Der Drogeriebesitzer bereitet sich auf die Hochzeit seines Sohnes vor. Ein Zug kommt an, heraus steigen zwei fremde Männer, ganz in Schwarz gekleidet, orthodoxe Juden, Vater und Sohn..

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Nachrichten

Sommer des Wissens – Staunen, Forschen und Experimentieren

17.06.2019

Das Institut der Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) ist am Donnerstag, 20. Juni 2019, mit drei Veranstaltungen beim Sommer des Wissens auf dem Rathausmarkt. Weitere Informationen über die IGDJ-Veranstaltungen finden Sie in der Anlage anbei, das gesamte Programm in folgendem Link: https://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/12690804/programm-sommer-des-wissens/ Wir wünschen allen Besucherinnen und Besuchern viel Spaß, der Eintritt ist frei.
Anlage Presse-Erklärung des IGDJ:

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Call for Papers "Space in Holocaust Research" Konferenz März 2020

31.05.2019

Anbei finden Sie den Call for Papers für unsere Konferenz im März 2020:
Attached you find details about the call for papers for the conference in march 2020:

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Konzeptpapier Interdisziplinäre Konferenz "Space in Holocaust Research" März 2020

28.05.2019

Anbei finden Sie Informationen über obige Konferenz, welche im März 2020 in Hamburg stattfinden wird. Weitere Details/Call for Papers in Kürze..

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Sendung "Schabat Schalom" vom NDR mit einem Beitrag über die Online Ausstellung des IGDJ

22.05.2019

Das vollständige Interview finden Sie hier:https://www.ndr.de/info/sendungen/schabat_schalom/index.html 

Viola Aljanow-Rautenberg bekommt Carlebachpreis

15.05.2019

Wir freuen uns sehr, dass unsere Kollegin Dr.des Viola Aljanow-Rautenberg, den renommierten Carlebachpreis bekommen hat. Einen Artikel dazu aus der Jüdischen Allgemeinen finden Sie hier https://www.juedische-allgemeine.de/unsere-woche/emigranten-wider-willen/

 

Neues DFG-Projekt bewilligt. Uta Lohmann wird im Frühjahr 2020 mit ihren Forschungen am Institut beginnen

26.04.2019

Im Zentrum des Forschungsvorhabens steht das Wirken des jüdischen Aufklärers Joel Bri’l Löwe (1762–1802) in dessen letztem Lebensjahrzehnt in Breslau. Eine ausführliche Beschreibung des Projektes finden Sie in der Anlage anbei:

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Publikationen aktuell

Zuflucht im Norden

Von Clemens Maier-Wolthausen
Die schwedischen Juden und die Flüchtlinge 1933 - 1941

Jüdinnen und Juden in der Frankfurter Strafjustiz 1780 - 1814

Von Vera Kallenberg
Die Nicht-Einheit der jüdischen Geschichte

Stolpersteine in der Hamburger Neustadt und Altstadt, Band I und II

Neustadt und Altstadt, Biographische Spurensuche

Transport in den Tod

Von Hamburg-Langenhorn in die Tötungsanstalt Brandenburg.
Lebensbilder von 136 jüdischen Patientinnen und Patienten.

 

Stolpersteine in Hamburg, Grindel II

Grindelalle, Grindelberg,
Grindelhof,
Grindelweg.
Biographische Spurensuche

Die sociale Emanzipation

Inka Le-Huu
2017

Jüdisch-christliche Begegnungen im Hamburger Bürgertum.
Über die Teilhabe von Juden am Bürgertum, ihre Bedeutung für die christlichen Mitbürger und das Entstehen einer säkularen Öffentlichkeit.  Ausgezeichnet mit dem Wolf-Erich-Kellner-Preis für Liberalismus-forschung und dem Joseph Carlebach-Preis.

Alltag und Gesellschaft

Miriam Rürup schildert die Sozial- und Alltagsgeschichte des modernen Judentums vom Ende des 18. Jahrhunderts bis nach dem 2. Weltkrieg: den Aufstieg der deutschen Juden ins mittlere und gehobene Bürgertum, die wiederholten Erfahrungen von Rückschlägen, aber auch die vielfältigen Formen jüdischer Selbstbehauptung. 

Fritz Benscher

Beate Meyer
2017

Ein Holocaust-Überlebender als Rundfunk und Fernsehstar in der Bundesrepublik. Beate Meyer erzählt die Lebensgeschichte Fritz Benschers und zeigt so eine andere Geschichte der jungen Bundesrepublik, die mehr war als nur der biedere Adenauer-Staat.