Willkommen am IGDJ

Das Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) wurde 1966 eröffnet und widmete sich damit als erste Forschungseinrichtung in der Bundesrepublik ausschließlich der deutsch-jüdischen Geschichte. Als Stiftung bürgerlichen Rechts wird das Institut von der Freien und Hansestadt Hamburg getragen.

Zu den Hauptaufgaben des Instituts zählen vor allem die Forschung, Veröffentlichungen eigener und fremder wissenschaftlicher Studien sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die WissenschaftlerInnen dieser außeruniversitären Forschungseinrichtung lehren an der Universität Hamburg. Das Institut veranstaltet Konferenzen, Kolloquien und Gastvorträge in enger Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Forschungsinstitutionen.

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Neu: Zweisprachige Online-Quellenedition
Schlüsseldokumente

Für Studierende, die an einem Praktikum am IGDJ interessiert sind:
Praktikum

Informationen zu den Vorlesungen und Übungen, die vom IGDJ angeboten werden:
Lehrveranstaltungen

Aktuelle Veranstaltungen

Aktuell sind keine Termine vorhanden.

Nachrichten

Restitution von Bücher aus der Bibliothek von Gustav Gabriel Cohn

21.02.2018

Von Anna von Villiez
Am 22. Januar konnte die Stabi 10 Bücher (1 davon aus der Bibliothek des IGDJ) aus dem Bestand NS-Raubgut auf den Weg nach Israel bringen. Die Werke, allesamt Hebraika, stammten ursprünglich aus der Bibliothek von Gustav Gabriel Cohn, einem Hamburger Fondsmakler, der im Laufe seines Lebens eine umfangreiche Privatbibliothek zu religiöser Literatur des Judentums aufgebaut hatte..

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Stellenausschreibung

08.02.2018

Werkvertrag für die Erstellung eines Archivguides für Quellen zur jüdischen Geschichte im norddeutschen Raum.
Das Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) in Hamburg sucht zum 1. April 2018 eine/n oder mehrere wissenschaftliche/n Bearbeiter/innen im Rahmen eines Werkvertrages..

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Richtigstellung

29.01.2018

In dem Werk »Die Juden in Hamburg im NS-Staat von 1933 bis 1938/39« (Wallstein Verlag, 7 Bände, Göttingen 2016) befassen sich die beiden Autoren/Herausgeber Ina Lorenz und Jörg Berkemann in einem kleineren Kapitel auch mit der evangelischen Landeskirche und ihrem Verhältnis zum Judentum..

 
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Rezension zu "Fritz Benscher" in der Süddeutschen Zeitung

22.01.2018

Ein Holocaust-Überlebender als Rundfunk- und Fernsehstar in der Bundesrepublik.
Den Artikel über das Buch von Beate Meyer finden Sie anbei:

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Von Maimonides bis Da Costa. Sefardische Manuskripte und Bücher aus Hamburg

17.01.2018

Am Mittwoch, den 17.1.2018 eröffnet an der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg die Ausstellung über Sephardische Manuskripte und Bücher. Weitere Einzelheiten und Pressestimmen finden Sie anbei:

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Senatsempfang 10.1.2018 anlässlich elf Jahren Projektlaufzeit „Stolper-steine in Hamburg – biographische Spurensuche“

15.01.2018

Die Informationsbroschüre "Stolpersteine und Gedenkorte" finden Sie anbei:

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Publikationen aktuell

Transport in den Tod

Von Hamburg-Langenhorn in die Tötungsanstalt Brandenburg.
Lebensbilder von 136 jüdischen Patientinnen und Patienten.

 

Stolpersteine in Hamburg, Grindel II

Grindelalle, Grindelberg,
Grindelhof,
Grindelweg.
Biographische Spurensuche

Die sociale Emanzipation

Inka Le-Huu
2017

Jüdisch-christliche Begegnungen im Hamburger Bürgertum.
Über die Teilhabe von Juden am Bürgertum, ihre Bedeutung für die christlichen Mitbürger und das Entstehen einer säkularen Öffentlichkeit.  Ausgezeichnet mit dem Wolf-Erich-Kellner-Preis für Liberalismus-forschung und dem Joseph Carlebach-Preis.

Fritz Benscher

Beate Meyer
2017

Ein Holocaust-Überlebender als Rundfunk und Fernsehstar in der Bundesrepublik. Beate Meyer erzählt die Lebensgeschichte Fritz Benschers und zeigt so eine andere Geschichte der jungen Bundesrepublik, die mehr war als nur der biedere Adenauer-Staat.

 

Emanzipation in Stadt und Staat

Michał Szulc

Die Judenpolitik in Danzig 1807-1847

 

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Deutsche Jüdinnen und Juden in Ghettos und Lagern (1941–1945)

Beate Meyer (Hrsg.)

Deutsche Jüdinnen und Juden in Ghettos und Lagern (1941–1945)

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Hamburger Schlüsseldokumente zur jüdischen Geschichte

Im Rahmen der Live-Schaltung der Online-Quellenedition „Hamburger Schlüsseldokumente zur deutsch-jüdischen Geschichte“ am 22. September 2016 erschienen, soll diese Begleitbroschüre zur Online-Edition eine Brücke schlagen zwischen der analogen und der digitalen Welt.

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Konvertiten aus dem Judentum in Hamburg 1603-1760

Jutta Braden

Esdras Edzardis Stiftung zur Bekehrung der Juden von 1667

 

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Die Hamburger Juden im NS-Staat 1933 bis 1938/39

Ina Lorenz/Jörg Berkemann

Verfolgung und Selbstbehauptung - eine umfangreiche Dokumentation zum Leben der Juden in Hamburg in schwerer Zeit
7 Bände im Schuber

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Aschkenas - neueste Ausgabe soeben erschienen

Im Themenschwerpunkt von Band 25.2 geht es um "Jüdisches Erbe", hrsg. v. Anna Menny und Michael Studemund-Halévy

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KRIEGSKIND. Eine jüdische Kindheit in Hamburg

Marione Ingram

In eindrucksvoller Dichte erzählt die Autorin von einer Kindheit und Jugend in Hamburg, die geprägt war von dem beklemmenden Gefühl der Unsicherheit und Bedrohung.

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