Willkommen am IGDJ

Das Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) wurde 1966 eröffnet und widmete sich damit als erste Forschungseinrichtung in der Bundesrepublik ausschließlich der deutsch-jüdischen Geschichte. Als Stiftung bürgerlichen Rechts wird das Institut von der Freien und Hansestadt Hamburg getragen.

Zu den Hauptaufgaben des Instituts zählen vor allem die Forschung, Veröffentlichungen eigener und fremder wissenschaftlicher Studien sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die WissenschaftlerInnen dieser außeruniversitären Forschungseinrichtung lehren an der Universität Hamburg. Das Institut veranstaltet Konferenzen, Kolloquien und Gastvorträge in enger Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Forschungsinstitutionen.

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Neu: Zweisprachige Online-Quellenedition
Schlüsseldokumente

Für Studierende, die an einem Praktikum am IGDJ interessiert sind:
Praktikum

Informationen zu den Vorlesungen und Übungen, die vom IGDJ angeboten werden:
Lehrveranstaltungen

Aktuelle Veranstaltungen

Aktuell sind keine Termine vorhanden.

Nachrichten

Podcasts und Online-Ausstellungen des IGDJ

09.09.2020

Unser neuer Podcast-Kanal "Jüdische Geschichte Kompakt" ist online!

 

https://juedischegeschichtekompakt.podigee.io und auf allen gängigen Podcast-Plattformen, wie z.B. Spotify etc.).

Auf dem neuen Podcast-Kanal können Sie einzelne Forschungsprojekte zur deutsch-jüdischen Geschichte und Gegenwart genauer kennenlernen und neue Perspektiven auf vermeintlich Alt-Bekanntes erhalten. In unterschiedlichen Staffeln können Sie so wie durch ein Schlüsselloch einen Blick auf das weite Feld der Forschungen zur deutsch-jüdischen Geschichte werfen...

 

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Anmeldung Newsletter und Veranstaltungsinformationen

25.08.2020

Leider funktioniert die Anmeldefunktion zum Newsletter auf unserer Webseite nicht, bitte kontaktieren Sie uns direkt über kontakt@igdj-hh.de!

 

Hamburger Stolpersteine - die vergessenen Kinder von Zwangsarbeiterinnen

24.08.2020

Bericht im Deutschlandfunk
Die „Initiative Stolpersteine“ erinnert an die Opfer in Hamburg und hat ein 2-bändiges Gedenkbuch dazu herausgegeben. Margot Löhr recherchierte die Schicksale, der Deutschlandfunk hat hierzu einen Bericht gesendet und Sie finden ihn hier: https://www.deutschlandfunk.de/hamburger-stolpersteine-die-vergessenen-kinder-von.1148.de.html?dram:article_id=482697

 

Podcast zu "Unorthodox

19.08.2020

Miriam Rürup im Gespräch mit Johann Claussen von der EKD über Deborahs Feldmans Buch „Unorthodox“, ihr Leben in einer strengen jüdischen Gemeinschaft und ihre Flucht. Den Podcast hören Sie hier: https://draussenmitclaussen.podigee.io/

 

Podcast mit Carmen Bisotti/Geschichtomat

15.07.2020

Im Rahmen der Reihe "Politschnack" der Konrad Adenauer-Stiftung spricht die Leiterin des Projektes Geschichtomat, Dr. Carmen Bisotti, über jüdisches Leben in Hamburg. Den Podcast hören Sie hier:https://anchor.fm/kashamburg/episodes/Jdisches-Leben-in-der-Freien-und-Hansestadt-Hamburg-eg4c1k/a-a2je3cn#_=_

Geschichtomat: Newsletter 02/20 ist da!

23.06.2020

Ausführliche Infos zum Geschichtomat finden Sie bei www.geschichtomat.de/

Viel Freude beim Lesen und Entdecken! Den Newsletter finden Sie hier: https://archive.newsletter2go.com/?n2g=3lead6xv-wy2btuwx-15rg

Publikationen aktuell

Ökonomischer Wandel als Aufstiegschance

Von Ariane Wessel
Ökonomischer Wandel als Aufstiegschance.
Jüdische Getreide-händler an der Berliner Produktenbörse



Moritz Lazarus

Von Mathias Berek
Moritz Lazarus - Eine Rezeptionsgeschichte des deutsch-jüdische Gelehrten Moritz Lazarus (1824-1903) zwischen Populärphilosophie, Sozialpsychologie und jüdischer Ethik

"Das neue Ghetto?"

Von Jürgen Heyde
»Das neue Ghetto«? Raum, Wissen und jüdische Identität im langen 19. Jahrhundert

Zuflucht im Norden

Von Clemens Maier-Wolthausen
Die schwedischen Juden und die Flüchtlinge 1933 - 1941

Jüdinnen und Juden in der Frankfurter Strafjustiz 1780 - 1814

Von Vera Kallenberg
Die Nicht-Einheit der jüdischen Geschichte

Stolpersteine in der Hamburger Neustadt und Altstadt, Band I und II

Neustadt und Altstadt, Biographische Spurensuche

Transport in den Tod

Von Hamburg-Langenhorn in die Tötungsanstalt Brandenburg.
Lebensbilder von 136 jüdischen Patientinnen und Patienten.

 

Stolpersteine in Hamburg, Grindel II

Grindelalle, Grindelberg,
Grindelhof,
Grindelweg.
Biographische Spurensuche

Die sociale Emanzipation

Inka Le-Huu
2017

Jüdisch-christliche Begegnungen im Hamburger Bürgertum.
Über die Teilhabe von Juden am Bürgertum, ihre Bedeutung für die christlichen Mitbürger und das Entstehen einer säkularen Öffentlichkeit.  Ausgezeichnet mit dem Wolf-Erich-Kellner-Preis für Liberalismus-forschung und dem Joseph Carlebach-Preis.

Alltag und Gesellschaft

Miriam Rürup schildert die Sozial- und Alltagsgeschichte des modernen Judentums vom Ende des 18. Jahrhunderts bis nach dem 2. Weltkrieg: den Aufstieg der deutschen Juden ins mittlere und gehobene Bürgertum, die wiederholten Erfahrungen von Rückschlägen, aber auch die vielfältigen Formen jüdischer Selbstbehauptung. 

Fritz Benscher

Beate Meyer
2017

Ein Holocaust-Überlebender als Rundfunk und Fernsehstar in der Bundesrepublik. Beate Meyer erzählt die Lebensgeschichte Fritz Benschers und zeigt so eine andere Geschichte der jungen Bundesrepublik, die mehr war als nur der biedere Adenauer-Staat.