Willkommen am IGDJ

Das Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) wurde 1966 eröffnet und widmete sich damit als erste Forschungseinrichtung in der Bundesrepublik ausschließlich der deutsch-jüdischen Geschichte. Als Stiftung bürgerlichen Rechts wird das Institut von der Freien und Hansestadt Hamburg getragen.

Zu den Hauptaufgaben des Instituts zählen vor allem die Forschung, Veröffentlichungen eigener und fremder wissenschaftlicher Studien sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die WissenschaftlerInnen dieser außeruniversitären Forschungseinrichtung lehren an der Universität Hamburg. Das Institut veranstaltet Konferenzen, Kolloquien und Gastvorträge in enger Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Forschungsinstitutionen.

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Neu: Zweisprachige Online-Quellenedition
Schlüsseldokumente

Für Studierende, die an einem Praktikum am IGDJ interessiert sind:
Praktikum

Informationen zu den Vorlesungen und Übungen, die vom IGDJ angeboten werden:
Lehrveranstaltungen

Aktuelle Veranstaltungen

27.09.2018 (Donnerstag)

Der jüdische Mai '68

19:00

Diskussion/Vortrag im Curio-Haus
Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums sind die Ereignisse des Jahres 1968 medial wieder präsent. Von rechtskonservativer Seite werden die früheren Aktivisten immer wieder für die heutige Situation verantwortlich gemacht. So sprach der AfD-Parteivorsitzende Jörg Meuthen vom „versifften links-grünen 68er-Deutschland“, das es zu ändern gelte. Derartige Angriffe richteten sich häufig direkt gegen ehemalige Protagonisten der 68er-Bewegung..

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30.09.2018 (Sonntag)

Sonderveranstaltung: Führung auf dem Jüdischen Friedhof Königstraße in Altona

11:30

Rahel de Castro und die Familie Mussaphia Fidalgo in Altona
Führung: Michael Studemund-Halévy, docteur ès-lettres, research associate at the Centre for the Study of Manuscript cultures, Hamburg University

Kostenbeitrag 5,- Euro Anmeldung erorderlich: info@heine-haus-hamburg.de

 

07.10.2018 (Sonntag)

SERET INTERNATIONAL The Israeli Film & TV Festival in Hamburg

19:00

Unter dem Motto „Film through Israel’s eyes“ bringt SERET International die 16 neuesten Filmproduktionen aus Israel nach Berlin, Hamburg, Köln und München. 14 davon als Deutschlandpremiere. Vom 4. bis 9. Oktober zeigt das Festival zum 70. Gründungsjahr des Staates Israel internationale Spielfilme, Dokumentar- und Kurzfilme in folgenden Berliner Kinos: Babylon Kino, Kant Kino, Kino Central und Movimento..

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17.10.2018 (Mittwoch)

Zwischen Universalismus und Partikularismus: Linke Juden im Frankfurt der 70er und 80er

19:00

Diskussion/Vortrag im Curio-Haus
Mit Zarin Ashrafi, Doktorandin am Leibniz Institut für jüdische Geschichte und Kultur Simon Dubnow, Leipzig
Im Zentrum des Vortrages steht eine Gruppe jüdischer Intellektueller, die sich im Frankfurt der siebziger und achtziger Jahre mit den Idealen und Motiven der linken Bewegung identifizierte..

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23.10.2018 (Dienstag)

NEUE HEIMAT BRASILIEN: Deutsche Juden im Exil 1933-1954

19:30

Vortrag von Björn Siegel, Veranstaltungsort Galerie Morgenland
Brasilien wurde für etwa 16.000 deutsche Juden, die aus dem nationalsozialistischen Deutschland flohen, zur neuen Heimat. In der Vortragsreihe der Galerie Morgenland zu »Migration, Exil und Flucht« gibt der Historiker und Religions-wissenschaftler Björn Siegel anhand ausgewählter Biographien – z.B. des Rabbiners Fritz Pinkuss – anschauliche Einblicke in den konkreten Exilalltag. Er spürt den Freuden und Zukunftshoffnungen der Exilanten, aber auch ihrer Verzweiflung und Resignation nach..

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05.11.2018 (Montag)

Buchvorstellung „Das Jüdische Kochbuch aus Hamburg

19:00

Eine Veranstaltung im Rahmen der Tage des Exils
Chazilim-Burger oder Wiener Schnitzel - Über die Bedeutung des Kochens und der Kochbücher in der Emigration. Deutsch-jüdische Hausfrauen und ihre Küche in Eretz Israel. Es spricht die Historikerin Dr. des. Viola Alianov-Rautenberg, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für die Geschichte der deutschen Juden, IGdJ. Anschließend führt Dr. Miriam Rürup, Direktorin des IGdJ, ein Gespräch mit Gabriela Fenyes, Barbara Guggenheim und Judith Landshut, Herausgeberinnen des Jüdischen Kochbuchs aus Hamburg, über den Hintergrund und die Entstehungsgeschichte des Kochbuches..

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Nachrichten

Konservierungsmaßnahmen in der Bibliothek

17.07.2018

Im Sommer 2018 gibt das IGdJ ca. 2000 seltene Werke zur Entsäuerung außer Haus. Es handelt sich um Publikationen, die zwischen 1840 und 1991 erschienen sind. Vom 20. Juli bis 30. September stehen Bücher der Signaturgruppen AM, B, F, G, R und S nur eingeschränkt zur Verfügung.

1. Online-Ausstellung der Schlüsseldokumente-Edition

12.07.2018

Das jüdische Kochbuch aus Hamburg - Gerichte mit Geschichte

09.07.2018

Drei Hamburgerinnen haben Rezepte gesammelt, entstanden ist ein kulturhistorisches Werk.
Die Buchvorstellung wurde zusammen mit Miriam Rürup und Viola Rautenberg-Aljianow vom IGdJ präsentiert. Den Artikel hierzu aus der Jüdischen Gemeinde finden Sie anbei https://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/32104

Geschichtomat: Newsletter 02/18 ist da!

04.07.2018

Ausführliche Infos zum Geschichtomat finden Sie bei www.geschichtomat.de/

Viel Freude beim Lesen und Entdecken!

Den Newsletter finden Sie hier:

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Jüdische Geschichte im deutschsprachigen Raum

02.07.2018

In Clio-Online, dem Fachportal für Geisteswissenschaften erschien folgender Aufsatz von Miriam Rürup, Anna Menny und Björn Siegel:
https://guides.clio-online.de/guides/themen/juedische-geschichte-im-deutschsprachigen-raum/2018

Friedhof Altona im Deutschlandfunk

02.07.2018

Der jüdische Friedhof in Hamburg-Altona ist der älteste der Stadt. In diesem Jahr soll die Entscheidung darüber fallen, ob der Friedhof den Titel UNESCO-Weltkulturerbe tragen darf. Was ihn so einzigartig macht, erklärt Michael Studemund Halévy...

https://www.deutschlandfunkkultur.de/juedischer-friedhof-hamburg-altona-anwaerter-fuer-unesco.1079.de.html?dram:article_id=421689

 

Publikationen aktuell

Jüdinnen und Juden in der Frankfurter Strafjustiz 1780 - 1814

Von Vera Kallenberg
Die Nicht-Einheit der jüdischen Geschichte

Stolpersteine in der Hamburger Neustadt und Altstadt, Band I und II

Neustadt und Altstadt, Biographische Spurensuche

Transport in den Tod

Von Hamburg-Langenhorn in die Tötungsanstalt Brandenburg.
Lebensbilder von 136 jüdischen Patientinnen und Patienten.

 

Stolpersteine in Hamburg, Grindel II

Grindelalle, Grindelberg,
Grindelhof,
Grindelweg.
Biographische Spurensuche

Die sociale Emanzipation

Inka Le-Huu
2017

Jüdisch-christliche Begegnungen im Hamburger Bürgertum.
Über die Teilhabe von Juden am Bürgertum, ihre Bedeutung für die christlichen Mitbürger und das Entstehen einer säkularen Öffentlichkeit.  Ausgezeichnet mit dem Wolf-Erich-Kellner-Preis für Liberalismus-forschung und dem Joseph Carlebach-Preis.

Alltag und Gesellschaft

Miriam Rürup schildert die Sozial- und Alltagsgeschichte des modernen Judentums vom Ende des 18. Jahrhunderts bis nach dem 2. Weltkrieg: den Aufstieg der deutschen Juden ins mittlere und gehobene Bürgertum, die wiederholten Erfahrungen von Rückschlägen, aber auch die vielfältigen Formen jüdischer Selbstbehauptung. 

Fritz Benscher

Beate Meyer
2017

Ein Holocaust-Überlebender als Rundfunk und Fernsehstar in der Bundesrepublik. Beate Meyer erzählt die Lebensgeschichte Fritz Benschers und zeigt so eine andere Geschichte der jungen Bundesrepublik, die mehr war als nur der biedere Adenauer-Staat.

 

Emanzipation in Stadt und Staat

Michał Szulc

Die Judenpolitik in Danzig 1807-1847

 

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Deutsche Jüdinnen und Juden in Ghettos und Lagern (1941–1945)

Beate Meyer (Hrsg.)

Deutsche Jüdinnen und Juden in Ghettos und Lagern (1941–1945)

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Hamburger Schlüsseldokumente zur jüdischen Geschichte

Im Rahmen der Live-Schaltung der Online-Quellenedition „Hamburger Schlüsseldokumente zur deutsch-jüdischen Geschichte“ am 22. September 2016 erschienen, soll diese Begleitbroschüre zur Online-Edition eine Brücke schlagen zwischen der analogen und der digitalen Welt.

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Konvertiten aus dem Judentum in Hamburg 1603-1760

Jutta Braden

Esdras Edzardis Stiftung zur Bekehrung der Juden von 1667

 

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Die Hamburger Juden im NS-Staat 1933 bis 1938/39

Ina Lorenz/Jörg Berkemann

Verfolgung und Selbstbehauptung - eine umfangreiche Dokumentation zum Leben der Juden in Hamburg in schwerer Zeit
7 Bände im Schuber

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Aschkenas - neueste Ausgabe soeben erschienen

Im Themenschwerpunkt von Band 25.2 geht es um "Jüdisches Erbe", hrsg. v. Anna Menny und Michael Studemund-Halévy

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KRIEGSKIND. Eine jüdische Kindheit in Hamburg

Marione Ingram

In eindrucksvoller Dichte erzählt die Autorin von einer Kindheit und Jugend in Hamburg, die geprägt war von dem beklemmenden Gefühl der Unsicherheit und Bedrohung.

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