Willkommen am IGDJ

Das Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) wurde 1966 eröffnet und widmete sich damit als erste Forschungseinrichtung in der Bundesrepublik ausschließlich der deutsch-jüdischen Geschichte. Als Stiftung bürgerlichen Rechts wird das Institut von der Freien und Hansestadt Hamburg getragen.

Zu den Hauptaufgaben des Instituts zählen vor allem die Forschung, Veröffentlichungen eigener und fremder wissenschaftlicher Studien sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die WissenschaftlerInnen dieser außeruniversitären Forschungseinrichtung lehren an der Universität Hamburg. Das Institut veranstaltet Konferenzen, Kolloquien und Gastvorträge in enger Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Forschungsinstitutionen.

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Neu: Zweisprachige Online-Quellenedition
Schlüsseldokumente

Für Studierende, die an einem Praktikum am IGDJ interessiert sind:
Praktikum

Informationen zu den Vorlesungen und Übungen, die vom IGDJ angeboten werden:
Lehrveranstaltungen

Aktuelle Veranstaltungen

29.11.2020 (Sonntag)

Jüdischer Filmclub Online "Mossad"

In unserer November-Filmreihe zeigen wir Ihnen einen dritten und letzten Film online (da infolge der Corona-Beschränkungen die Hamburger Kinos vorübergehend geschlossen sind und auch der Jüdische Filmclub im Metropolis derzeit nicht stattfinden kann) und würden uns freuen, wenn Sie auch diesmal mit dabei sind. Verfügbar von 23. bis 29. November. Zum Film: Guy Moran (Tsahi Halevi) ist seinen Job beim israelischen Geheimdienst Mossad los. Er hat bei dem Versuch, seinen Vorgesetzten Shuki (Dvir Benedek) aus tunesischer Gefangenschaft zu befreien, versagt. Nun möchte er verzweifelt in den Dienst zurück. Als auf einer Party in Jerusalem der amerikanische Tech-Milliardär Jack Sattelberg (Nitzan Sitzer) unter den Augen des Mossad von Terroristen entführt wird, sieht Guy seine Chance gekommen..

 

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Nachrichten

Abschied von Miriam Rürup

25.11.2020

Unsere Direktorin Prof. Miriam Rürup wird zum 1. Dezember neue Direktorin des Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien an der Universität Potsdam (MMZ). Wir wünschen ihr für die Zukunft alles Gute! Artikel hierzu finden Sie in den Links anbei: https://www.tagesspiegel.de/wissen/suche-nach-der-juedischen-diaspora-miriam-ruerup-leitet-nun-das-potsdamer-mmz/26654822.html
https://www.maz-online.de/Nachrichten/Kultur/Miriam-Ruerup-wird-in-Potsdam-zur-Chefin-der-Mendelssohn-Stiftung-ernannt

 

 

Anmeldung Newsletter und Veranstaltungsinformationen

16.11.2020

Leider funktioniert die Anmeldefunktion zum Newsletter auf unserer Webseite nicht, bitte kontaktieren Sie uns direkt über kontakt@igdj-hh.de!

 

Neuer Podcast: #3 Jüdische Geschichte Kompakt: Stadt und Erbe

16.11.2020

Unser neuer Podcast ist online!

Wieder können wir Ihnen für den Monat November ein weiteres digitales Begegnen anbieten. Mit einer neuen Folge des Podcasts Jüdische Geschichte Kompakt sind wir wieder für Sie da und führen Sie ein in die Debatten zum Jüdischen Erbe in der Stadt. Unter dem Titel #3 Jüdische Geschichte Kompakt: Stadt und Erbe gibt Miriam Rürup Einblicke in die Diskurse zum jüdischen Erbe in der Stadt und zeigt auf, was eigentlich „Jüdisches Erbe“ bedeutet und umfasst..

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Der Israelitische Tempel in Hamburg - Präsentation der Publikation durch die Autoren

09.11.2020

Die neu erschienene Publikation „Der Israelitische Tempel in Hamburg“ wurde im Rahmen des Internationalen Denkmaltags (Nachholtermin aufgrund der Corona-Pandemie) im Warburg-Haus von einigen Autoren präsentiert. Die Videos der Vortragsveranstaltung am 19.10. sind nun online verfügbar unter www.denkmalstiftung.de

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Öffnungszeiten Bibliothek und Geschäftszimmer

28.10.2020

 

Aufgrund der Corona-Pandemie sind unsere Öffnungszeiten eingeschränkt, Montag - Donnerstag 9 - 16 Uhr (Freitag geschlossen) und nur nach Voranmeldung! Geschaeftszimmer@igdj-hh.de oder 42838-2617, vielen Dank für Ihr Verständnis!

Studentische/r MitarbeiterIn gesucht

26.10.2020

Studentische/r MitarbeiterIn (40 MoStd.) befristet bis 29.02.2022
Aufgaben:
Unterstützende Tätigkeiten im Rahmen des Editionsprojekts: Literaturbeschaf­fung, Textdigitalisierung, Transkription, Recherchen, Veranstaltungsbetreuung, Korrektorat, Indexierung.

 

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Publikationen aktuell

Die vergessenen Kinder von Zwangsarbeiterinnen in Hamburg

Von Margot Löhr
Ermordet durch Vernachlässigung und Unterernährung.
Ein Gedenkbuch



Ökonomischer Wandel als Aufstiegschance

Von Ariane Wessel
Ökonomischer Wandel als Aufstiegschance.
Jüdische Getreide-händler an der Berliner Produktenbörse



Moritz Lazarus

Von Mathias Berek
Moritz Lazarus - Eine Rezeptionsgeschichte des deutsch-jüdische Gelehrten Moritz Lazarus (1824-1903) zwischen Populärphilosophie, Sozialpsychologie und jüdischer Ethik

"Das neue Ghetto?"

Von Jürgen Heyde
»Das neue Ghetto«? Raum, Wissen und jüdische Identität im langen 19. Jahrhundert

Zuflucht im Norden

Von Clemens Maier-Wolthausen
Die schwedischen Juden und die Flüchtlinge 1933 - 1941

Jüdinnen und Juden in der Frankfurter Strafjustiz 1780 - 1814

Von Vera Kallenberg
Die Nicht-Einheit der jüdischen Geschichte

Stolpersteine in der Hamburger Neustadt und Altstadt, Band I und II

Neustadt und Altstadt, Biographische Spurensuche

Transport in den Tod

Von Hamburg-Langenhorn in die Tötungsanstalt Brandenburg.
Lebensbilder von 136 jüdischen Patientinnen und Patienten.

 

Stolpersteine in Hamburg, Grindel II

Grindelalle, Grindelberg,
Grindelhof,
Grindelweg.
Biographische Spurensuche

Die sociale Emanzipation

Inka Le-Huu
2017

Jüdisch-christliche Begegnungen im Hamburger Bürgertum.
Über die Teilhabe von Juden am Bürgertum, ihre Bedeutung für die christlichen Mitbürger und das Entstehen einer säkularen Öffentlichkeit.  Ausgezeichnet mit dem Wolf-Erich-Kellner-Preis für Liberalismus-forschung und dem Joseph Carlebach-Preis.

Alltag und Gesellschaft

Miriam Rürup schildert die Sozial- und Alltagsgeschichte des modernen Judentums vom Ende des 18. Jahrhunderts bis nach dem 2. Weltkrieg: den Aufstieg der deutschen Juden ins mittlere und gehobene Bürgertum, die wiederholten Erfahrungen von Rückschlägen, aber auch die vielfältigen Formen jüdischer Selbstbehauptung. 

Fritz Benscher

Beate Meyer
2017

Ein Holocaust-Überlebender als Rundfunk und Fernsehstar in der Bundesrepublik. Beate Meyer erzählt die Lebensgeschichte Fritz Benschers und zeigt so eine andere Geschichte der jungen Bundesrepublik, die mehr war als nur der biedere Adenauer-Staat.