Willkommen am IGDJ

Das Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) wurde 1966 eröffnet und widmete sich damit als erste Forschungseinrichtung in der Bundesrepublik ausschließlich der deutsch-jüdischen Geschichte. Als Stiftung bürgerlichen Rechts wird das Institut von der Freien und Hansestadt Hamburg getragen.

Zu den Hauptaufgaben des Instituts zählen vor allem die Forschung, Veröffentlichungen eigener und fremder wissenschaftlicher Studien sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die WissenschaftlerInnen dieser außeruniversitären Forschungseinrichtung lehren an der Universität Hamburg. Das Institut veranstaltet Konferenzen, Kolloquien und Gastvorträge in enger Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Forschungsinstitutionen.

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Neu: Zweisprachige Online-Quellenedition
Schlüsseldokumente

Für Studierende, die an einem Praktikum am IGDJ interessiert sind:
Praktikum

Informationen zu den Vorlesungen und Übungen, die vom IGDJ angeboten werden:
Lehrveranstaltungen

Aktuelle Veranstaltungen

18.12.2018 (Dienstag)

Weihnukka-Abend

18:00

Wärmendes Licht in die dunkle Jahreszeit bringen – das ist auch dieses Jahr wieder der Leitgedanke des Weihnukka-Abends am IGdJ, der zwei der populärsten Feste in christlicher und jüdischer Tradition verbindet – Weihnachten und Chanukka. Trotz aller Unterschiede zwischen Adventskranz und Chanukkaleuchter wollen wir am Dienstag, den 18.12.2018, in der Adventszeit und kurz nach der Chanukka-Woche, beide Feste literarisch zusammenbringen..

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20.12.2018 (Donnerstag)

Filmclub "Hillstart"

19:00

IL 2014 REGIE: Oren Stern
Im Rahmen des vom Institut für die Geschichte der deutschen Juden gegründeten JÜDISCHEN FILMCLUBS. Der Film ist verbunden mit einer kurzen Einführung von PD Dr. Andreas Brämer.
Auf dem Weg zur Hochzeit seines Sohnes verursacht der plastische Chirurg Micha einen schweren Verkehrsunfall. Seine Frau Ora fällt ins Koma..

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08.01.2019 (Dienstag)

HOLOCAUSTVERDRÄNGUNG, ISRAELFEINDSCHAFT UND ANTISEMITISMUS IN DER DDR – UND DIE AUSWIRKUNGEN HEUTE

18:30

Dr. Olaf Glöckner (Potsdam)
Im Rahmen unserer Vortragsreihe. Immer wieder kommt es zu Kontroversen darüber, ob der ostdeutsche
„Arbeiter-und-Bauern-Staat“ antisemitische Züge trug oder nicht. Offiziell verurteilten Staat und Partei zwar jedwede judenfeindlichen Handlungen und Äußerungen – stets bemüht, sich als das bessere, „anti-faschistische“ Nachkriegsdeutschland in Szene zu setzen..

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Nachrichten

Call for Papers

11.12.2018

Wir laden Doktorandinnen und Doktoranden ein, sich auf die dritte Runde des Deutsch-Israelischen Archiv-Austausch-Kolloquiums zu bewerben. Weitere Informationen finden Sie in der Anlage anbei:

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Artikel in Jüdischen Allgemeinen

22.11.2018

Den Artikel über die Konferenz Jewish Architects/Jewish Architecture? finden Sie hier: https://www.juedische-allgemeine.de/kultur/gibt-es-juedische-architektur/

Shofar-Preis 2018 für Michael Studemund-Halévy

22.11.2018

Anlässlich der Überreichung einer zweibändigen Festschrift für Michael Studemund-Halévy, docteur ès-lettres und ehemaliger Eduard Duckesz Fellow am 29. Oktober 2018 in Instituto Cervantes, wurde ihm von Dr. Eli Anavi, Vorstandsmitglied der Jüdischen Gemeinde Sofia, der Shofar-Preis 2018 überreicht für seine Verdienste um die Erforschung der Sprache, Geschichte und Kultur der Juden in Bulgarien.

Festakt 30 Jahre Jüdisches Museum Rendsburg

20.11.2018

Anbei Artikel zum Festakt in Rendsburg, bei dem auch Miriam Rürup eine Rede hielt:

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Video-Portrait über das IGDJ

08.11.2018

Der Beitrag "PORTRAIT: Institut für die Geschichte der deutschen Juden" ist nun auf stifter-tv.com veröffentlicht:
https://stifter-tv.com/media/igdj-prof-dr-miriam-ruerup.html

Artikel in der WELT von 8.11.2018

08.11.2018

Das Jüdische Museum Rendsburg wird 30 Jahre alt. Den Festvortrag hält Miriam Rürup, Direktorin des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden, den Artikel lesen Sie hier: https://www.welt.de/print/die_welt/hamburg/article183338622/Museen-Rendsburg-Juedisches-Museum-wird-30-Jahre-alt.html

Publikationen aktuell

Jüdinnen und Juden in der Frankfurter Strafjustiz 1780 - 1814

Von Vera Kallenberg
Die Nicht-Einheit der jüdischen Geschichte

Stolpersteine in der Hamburger Neustadt und Altstadt, Band I und II

Neustadt und Altstadt, Biographische Spurensuche

Transport in den Tod

Von Hamburg-Langenhorn in die Tötungsanstalt Brandenburg.
Lebensbilder von 136 jüdischen Patientinnen und Patienten.

 

Stolpersteine in Hamburg, Grindel II

Grindelalle, Grindelberg,
Grindelhof,
Grindelweg.
Biographische Spurensuche

Die sociale Emanzipation

Inka Le-Huu
2017

Jüdisch-christliche Begegnungen im Hamburger Bürgertum.
Über die Teilhabe von Juden am Bürgertum, ihre Bedeutung für die christlichen Mitbürger und das Entstehen einer säkularen Öffentlichkeit.  Ausgezeichnet mit dem Wolf-Erich-Kellner-Preis für Liberalismus-forschung und dem Joseph Carlebach-Preis.

Alltag und Gesellschaft

Miriam Rürup schildert die Sozial- und Alltagsgeschichte des modernen Judentums vom Ende des 18. Jahrhunderts bis nach dem 2. Weltkrieg: den Aufstieg der deutschen Juden ins mittlere und gehobene Bürgertum, die wiederholten Erfahrungen von Rückschlägen, aber auch die vielfältigen Formen jüdischer Selbstbehauptung. 

Fritz Benscher

Beate Meyer
2017

Ein Holocaust-Überlebender als Rundfunk und Fernsehstar in der Bundesrepublik. Beate Meyer erzählt die Lebensgeschichte Fritz Benschers und zeigt so eine andere Geschichte der jungen Bundesrepublik, die mehr war als nur der biedere Adenauer-Staat.