Willkommen am IGDJ

Das Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) wurde 1966 eröffnet und widmete sich damit als erste Forschungseinrichtung in der Bundesrepublik ausschließlich der deutsch-jüdischen Geschichte. Als Stiftung bürgerlichen Rechts wird das Institut von der Freien und Hansestadt Hamburg getragen.

Zu den Hauptaufgaben des Instituts zählen vor allem die Forschung, Veröffentlichungen eigener und fremder wissenschaftlicher Studien sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die WissenschaftlerInnen dieser außeruniversitären Forschungseinrichtung lehren an der Universität Hamburg. Das Institut veranstaltet Konferenzen, Kolloquien und Gastvorträge in enger Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Forschungsinstitutionen.

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Neu: Zweisprachige Online-Quellenedition
Schlüsseldokumente

Für Studierende, die an einem Praktikum am IGDJ interessiert sind:
Praktikum

Informationen zu den Vorlesungen und Übungen, die vom IGDJ angeboten werden:
Lehrveranstaltungen

Aktuelle Veranstaltungen

31.01.2022 (Montag)

Holocaust Memorial Lecture 2022

18:30

Anlässlich des Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust am 27. Januar 2022, laden wir zum Holocaust Memorial Lecture 2022 ein, gemeinsam organisiert vom IGDJ und dem Stanley Burton Center in Leicester/UK. Der Vortrag ist auf Englisch, Prof. Atina Grossmann spricht über German Jews fleeing Nazi Persecution: Trauma, Privilege, and Adventure in the “Orient”
Information und Anmeldung..

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Nachrichten

Neue Folge der Staffel „Herausforderungen jüdischer Gemeinden nach 1945“ des Podcast Jüdische Geschichte Kompakt

07.01.2022


Die neue Folge des Podcast Jüdische Geschichte Kompakt ist online: Folge 4: „Jüdische Gemeinden in der DDR“ in der Staffel  „Herausforderungen jüdischer Gemeinden nach 1945“..

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Nachrichten aus dem IGDJ 4/2021

21.12.2021

Frohes neues Jahr! Unsere Neuigkeiten, Online, Vorträge, Links und Veröffentlichungen der letzten 3 Monate haben wir zusammen gefasst. Hier gehts es zum Anhören, Anschauen und Lesen:

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Weihnukka Spezial-Folge unseres Podcasts

17.12.2021

Wir laden Sie zum 2. Mal zu unserer Weihnukka Spezial-Folge ein..

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Anmeldung Newsletter und Veranstaltungsinformationen

09.12.2021

Leider funktioniert die Anmeldefunktion zum Newsletter auf unserer Webseite nicht, bitte kontaktieren Sie uns direkt über kontakt(a)igdj-hh.de!

 

"Lebenswirklichkeiten" Neue Veröffentlichung

06.12.2021

Von unserer Kollegin Karen Körber ist das Buch "Lebenswirklichkeiten" erschienen, zusammen mit Andreas Gotzmann schreibt sie über russischsprachige Juden in der deutschen Einwanderungsgesellschaft..

 

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Publikationen aktuell

Nochems neue Namen

Von Johannes Czakai
Die Juden Galiziens und der Bukowina und die Einführung deutscher Vor- und Familiennamen 1772-1820.



Privileg Mischehe?

Von Maximilian Strnad
Handlungsräume "jüdisch versippter" Familien 1933-1949



Die vergessenen Kinder von Zwangsarbeiterinnen in Hamburg

Von Margot Löhr
Ermordet durch Vernachlässigung und Unterernährung.
Ein Gedenkbuch



Ökonomischer Wandel als Aufstiegschance

Von Ariane Wessel
Ökonomischer Wandel als Aufstiegschance.
Jüdische Getreide-händler an der Berliner Produktenbörse



Moritz Lazarus

Von Mathias Berek
Moritz Lazarus - Eine Rezeptionsgeschichte des deutsch-jüdische Gelehrten Moritz Lazarus (1824-1903) zwischen Populärphilosophie, Sozialpsychologie und jüdischer Ethik

"Das neue Ghetto?"

Von Jürgen Heyde
»Das neue Ghetto«? Raum, Wissen und jüdische Identität im langen 19. Jahrhundert

Zuflucht im Norden

Von Clemens Maier-Wolthausen
Die schwedischen Juden und die Flüchtlinge 1933 - 1941

Jüdinnen und Juden in der Frankfurter Strafjustiz 1780 - 1814

Von Vera Kallenberg
Die Nicht-Einheit der jüdischen Geschichte

Stolpersteine in der Hamburger Neustadt und Altstadt, Band I und II

Neustadt und Altstadt, Biographische Spurensuche

Transport in den Tod

Von Hamburg-Langenhorn in die Tötungsanstalt Brandenburg.
Lebensbilder von 136 jüdischen Patientinnen und Patienten.

 

Stolpersteine in Hamburg, Grindel II

Grindelalle, Grindelberg,
Grindelhof,
Grindelweg.
Biographische Spurensuche

Die sociale Emanzipation

Inka Le-Huu
2017

Jüdisch-christliche Begegnungen im Hamburger Bürgertum.
Über die Teilhabe von Juden am Bürgertum, ihre Bedeutung für die christlichen Mitbürger und das Entstehen einer säkularen Öffentlichkeit.  Ausgezeichnet mit dem Wolf-Erich-Kellner-Preis für Liberalismus-forschung und dem Joseph Carlebach-Preis.

Alltag und Gesellschaft

Miriam Rürup schildert die Sozial- und Alltagsgeschichte des modernen Judentums vom Ende des 18. Jahrhunderts bis nach dem 2. Weltkrieg: den Aufstieg der deutschen Juden ins mittlere und gehobene Bürgertum, die wiederholten Erfahrungen von Rückschlägen, aber auch die vielfältigen Formen jüdischer Selbstbehauptung. 

Fritz Benscher

Beate Meyer
2017

Ein Holocaust-Überlebender als Rundfunk und Fernsehstar in der Bundesrepublik. Beate Meyer erzählt die Lebensgeschichte Fritz Benschers und zeigt so eine andere Geschichte der jungen Bundesrepublik, die mehr war als nur der biedere Adenauer-Staat.